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Stell dir vor, du schlenderst durch Lissabons Gassen, genießt die historische Atmosphäre, ohne dich durch Menschenmassen kämpfen zu müssen. Oder du wanderst entlang der goldenen Klippen der Algarve, während die Sonne mild scheint und nur die Möwen dir Gesellschaft leisten. Klingt verlockend, oder? Aber passt dieses Bild wirklich zum Januar in Portugal?
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Portugal gilt als eines der sonnigsten Länder Europas. Doch wenn der Winter in Deutschland, Österreich und der Schweiz seinen Höhepunkt erreicht, fragen sich viele Reisende: Lohnt sich Portugal im Januar für einen Urlaub? Ist es zu kalt, zu nass oder bietet die Nebensaison einzigartige Vorteile, die du nicht verpassen solltest?
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Dieser umfassende Guide auf noveltr.com beleuchtet ehrlich und detailliert, was dich im ersten Monat des Jahres in Portugal erwartet. Wir analysieren das Klima in den wichtigsten Regionen, zeigen dir, welche Aktivitäten ideal für den Winter sind und wie du dein Budget optimal planst, um eine fundierte Entscheidung für deine nächste Reiseinspiration zu treffen.
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Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und Inspiration. Er ersetzt keine offizielle Reiseberatung und keine aktuellen Hinweise von Behörden oder Reiseanbietern. Bitte informiere dich stets aktuell über Einreisebestimmungen und Sicherheitshinweise, beispielsweise beim Auswärtigen Amt.
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Portugal im Januar: Die Vorteile der Nebensaison
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Der Januar markiert in Portugal den Höhepunkt der Nebensaison. Während die Sommermonate Juli und August von internationalen Touristen und höheren Preisen dominiert werden, bietet der Winter eine völlig andere, oft unterschätzte Reiseerfahrung. Wer primär kulturelle Erlebnisse, Städtetrips und naturnahe Wanderungen sucht, findet im Januar ideale Bedingungen.

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Geringere Preise und weniger Andrang
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Einer der größten Anreize, Portugal im Januar zu besuchen, sind die finanziellen und atmosphärischen Vorteile der Nebensaison. Die Preise für Flüge, Unterkünfte und oft auch Mietwagen sinken merklich, sobald die Weihnachtsferien und Silvesterveranstaltungen vorbei sind.
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- Flüge und Hotels: Du kannst oft signifikante Einsparungen bei der Buchung erzielen. Viele 4-Sterne-Hotels bieten Zimmer zu Preisen an, die in der Hochsaison nur für 2-Sterne-Unterkünfte üblich wären.
- Sehenswürdigkeiten: Obwohl die Eintrittspreise unverändert bleiben, entfällt das stundenlange Anstehen vor berühmten Attraktionen wie dem Hieronymus-Kloster in Lissabon oder dem Palácio da Pena in Sintra.
- Authentizität: Die Städte und Dörfer zeigen sich von ihrer authentischeren, ruhigeren Seite. Du triffst auf mehr Einheimische und erlebst den Alltag, abseits des touristischen Trubels.
Das andere Portugal: Ruhe und Besinnlichkeit
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Im Januar kannst du Portugal in einem entspannteren Tempo erkunden. Die Hitze des Sommers, die lange Besichtigungstouren anstrengend macht, weicht einer milden, oft klaren Luft. Dies ist die perfekte Zeit, um sich auf die reiche Geschichte, die Fado-Musik und die lokale Gastronomie zu konzentrieren.
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Stell dir vor, du sitzt in einem kleinen, warmen Restaurant in Porto und genießt einen deftigen Eintopf und Portwein, während draußen der Regen sanft auf das Kopfsteinpflaster fällt. Solche Momente der Ruhe sind in der Hochsaison selten zu finden. Besonders für Reisende, die Hektik meiden und tiefer in die Kultur eintauchen möchten, ist der Januar ideal.
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Das Klima im Januar: Regionale Unterschiede verstehen
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Die Frage “Lohnt sich Portugal im Januar?” hängt maßgeblich davon ab, welche Region du besuchen möchtest und welche Art von Wetter du erwartest. Portugal ist geografisch vielfältig, und das Klima variiert stark zwischen dem regenreichen Norden, der milden Südküste und den subtropischen Inseln.
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Lissabon und Porto: Mediterrane Winter
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Die großen Städte an der Westküste, Lissabon (Mitte) und Porto (Norden), erleben im Januar einen typischen mediterranen Winter. Das bedeutet mäßige Temperaturen, aber auch die höchste Niederschlagswahrscheinlichkeit des Jahres.
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- Lissabon: Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 10 °C und 15 °C. Frost ist extrem selten. Es gibt typischerweise 8 bis 10 Regentage, wobei der Regen oft stark, aber kurz ist. Die Sonne zeigt sich im Schnitt für 5 bis 6 Stunden pro Tag.
- Porto: Hier ist es spürbar kühler und feuchter. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 8 °C und 14 °C. Porto ist bekannt für seine höhere Niederschlagsmenge im Winter, was die Atmosphäre zwar melancholisch, aber auch sehr gemütlich machen kann (perfekt für Wein-Tastings und Museumsbesuche).
Fazit für die Städte: Perfekt für Museumsbesuche, kulinarische Entdeckungen und Sightseeing mit angemessener Kleidung (Zwiebellook, wasserdichte Jacke).
Die Algarve: Milder und sonniger
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Die Südküste Portugals ist klimatisch die attraktivste Region im Januar für Reisende, die dem europäischen Winter entfliehen wollen. Die Algarve profitiert von einem stabileren, milderen Klima.
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- Temperaturen: Die Tagestemperaturen liegen oft zwischen 12 °C und 17 °C. An sonnigen, windgeschützten Tagen kann es sich sogar nach Frühling anfühlen.
- Sonnenschein: Die Algarve verzeichnet die meisten Sonnenstunden Portugals. Obwohl es auch hier regnen kann, ist die Wahrscheinlichkeit geringer als im Norden.
- Aktivitäten: Ideal zum Golfen, Wandern und Radfahren. Die Strände sind leer und laden zu langen Spaziergängen ein. Beachte jedoch, dass das Atlantikwasser auch im Süden kühl ist (typischerweise 15 °C). Strandurlaub im Sinne von Badeurlaub ist im Januar nicht möglich.
Madeira und Azoren: Ganzjährig frühlingshaft
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Wenn du Wert auf höhere Temperaturen und minimale Wetterschwankungen legst, sind die Inseln Madeira und die Azoren die beste Wahl. Sie bieten ein subtropisches Klima, das vom Golfstrom beeinflusst wird.
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- Madeira: Die „Insel des ewigen Frühlings“ bietet im Januar Tagestemperaturen von 16 °C bis 20 °C. Es ist ideal zum Wandern entlang der Levadas (Bewässerungskanäle). Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit für kurze, heftige Regenschauer höher als im Sommer.
- Azoren: Die Inselgruppe ist feuchter und windiger, bietet aber ähnliche, milde Temperaturen. Der Januar ist hier perfekt für alle, die raue, dramatische Landschaften und Thermalbäder suchen.
Was man im Januar in Portugal erleben kann
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Die Wintermonate laden dazu ein, Portugal auf eine Weise zu erleben, die in der überfüllten Hauptsaison oft zu kurz kommt. Der Fokus liegt weg vom Strand und hin zu Kultur, Aktivität und Kulinarik.
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Kulturelle Highlights und Städtetrips
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Lissabon und Porto sind im Januar Hochburgen für Städtereisende. Die Museen, Galerien und historischen Viertel sind zugänglich und bieten eine angenehme Besichtigungsumgebung.
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- Lissabon: Besuche das Mosteiro dos Jerónimos und den Torre de Belém, wenn die Warteschlangen kurz sind. Tauche in die Alfama ein, lausche dem Fado in den traditionellen Vierteln und nutze die kühleren Temperaturen für lange Spaziergänge durch das Chiado-Viertel.
- Porto: Erkunde die Portweinkeller in Vila Nova de Gaia. Die Keller sind klimatisiert und bieten im Winter eine ideale Aktivität. Besuche die Livraria Lello (die oft lange Schlangen hat, die im Januar jedoch erträglicher sind) und spaziere entlang des Douro-Flusses.
- Museen: Nutze Regentage, um in die großartigen Museen einzutauchen, wie das Museu Calouste Gulbenkian in Lissabon oder das Serralves Museum in Porto.
Wandern und Naturerlebnisse
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Für Aktivurlauber ist der Januar eine hervorragende Reisezeit. Die Temperaturen sind ideal für körperliche Anstrengung, ohne dass man unter der sengenden Sommersonne leidet. Hier sind die besten Regionen für Wanderer:
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- Algarve-Küste: Der „Fischerpfad“ (Trilho dos Pescadores) im Südwesten ist im Januar besonders reizvoll. Die Klippen und Strände sind ruhig, und die Vegetation beginnt nach den ersten Winterregen grün zu werden.
- Sintra und Cascais: Nur eine kurze Fahrt von Lissabon entfernt, bieten Sintra und der Naturpark Serra de Sintra fantastische Wanderwege. Achte jedoch darauf, dass es in Sintra oft neblig und kühl sein kann – was der märchenhaften Architektur der Paläste jedoch nur mehr Charme verleiht.
- Madeira: Der Januar ist die beste Zeit, um die Levada-Wanderungen zu genießen. Das milde Klima und die üppige Vegetation machen die Insel zu einem Outdoor-Paradies.
Kulinarik und Wein
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Die portugiesische Küche ist herzhaft und perfekt für kühlere Tage. Der Januar ist die beste Zeit, um traditionelle Gerichte zu genießen, die im Sommer oft zu schwer sind. Probiere Gerichte wie Cozido à Portuguesa (ein deftiger Eintopf), Caldo Verde (Kohlsuppe) oder die vielfältigen Fisch- und Meeresfrüchte-Eintöpfe, die die Küstenküche prägen.
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Da die Erntezeit lange vorbei ist, kannst du dich in den Weinregionen (wie dem Douro-Tal) auf geführte Touren und Verkostungen konzentrieren, ohne dass die Erntearbeiten den Betrieb dominieren. Viele Winzer haben mehr Zeit für persönliche Erklärungen.
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Planung & Budget: Mit welchen Kosten musst du rechnen?
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Die Nebensaison bietet enorme Einsparpotenziale, aber auch im Januar können die Kosten stark variieren, je nachdem, welche Ansprüche du an die Unterkunft stellst und welche Transportmittel du wählst.
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Reisekosten: Flüge und Unterkünfte
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Im Vergleich zur Hauptsaison (Juni bis September) kannst du im Januar von Preisnachlässen von 30 % bis 50 % profitieren. Die teuerste Woche ist typischerweise die erste Januarwoche, bedingt durch die Nachwirkungen der Feiertage.
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- Flüge: Günstige Flüge ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach Lissabon (LIS) oder Porto (OPO) sind leicht zu finden. Viele Billigfluglinien bieten Direktverbindungen an.
- Unterkünfte: In Lissabon und Porto sind die meisten Hostels und Mittelklassehotels geöffnet und bieten attraktive Preise. Luxushotels locken oft mit Wellness-Paketen. An der Algarve sind viele saisonale Ferienanlagen geschlossen; stattdessen solltest du nach Boutique-Hotels oder privat vermieteten Wohnungen in den größeren Städten (wie Lagos oder Faro) suchen.
Fortbewegung vor Ort (Mietwagen vs. ÖPNV)
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Ob du einen Mietwagen benötigst, hängt stark von deiner gewählten Reiseroute ab:
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Städtetrips (Lissabon/Porto):
In den Metropolen ist ein Mietwagen unnötig und aufgrund knapper Parkplätze eher hinderlich. Lissabon und Porto verfügen über ausgezeichnete öffentliche Verkehrsmittel (Metro, Tram, Busse). Für Ausflüge in die nähere Umgebung (z.B. Sintra) sind die Regionalzüge effizient und günstig.
Roadtrip und Algarve:
Wenn du die Algarve oder das Douro-Tal erkunden möchtest, ist ein Mietwagen fast unverzichtbar. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind in den ländlichen Regionen weniger dicht. Im Januar sind die Mietwagenpreise deutlich niedriger als im Sommer, was einen Roadtrip sehr attraktiv macht. Achte darauf, einen Wagen zu mieten, der für feuchtes Wetter gut geeignet ist.
Packliste für den portugiesischen Winter
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Der portugiesische Winter ist mild, aber nicht warm. Das Schlüsselwort ist “Schichten” (Zwiebellook), da die Temperaturen zwischen sonnigen Mittagen und kühlen Abenden stark schwanken.
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- Wasserdichte Kleidung: Eine gute, wind- und wasserabweisende Jacke ist unerlässlich, besonders im Norden und auf den Azoren.
- Pullover und Strickwaren: Warme Schichten für die Abende, da viele ältere portugiesische Häuser und kleinere Restaurants keine Zentralheizung haben und es sich drinnen kühler anfühlen kann als erwartet.
- Bequemes Schuhwerk: Wasserdichte Schuhe oder feste Sneaker für feuchtes Kopfsteinpflaster und mögliche Wanderungen.
- Sonnenschutz: Auch im Januar kann die Sonne, besonders an der Algarve, überraschend intensiv sein. Sonnencreme und Sonnenbrille nicht vergessen.
Szenarien und Routen: Lohnt sich Portugal im Januar für dich?
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Ob sich Portugal im Januar für dich lohnt, hängt von deinem Reisestil ab. Wir stellen zwei typische Szenarien vor:
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Szenario 1: 7 Tage Fokus auf Kultur und Kulinarik (Lissabon & Porto)
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Dieses Szenario ist ideal für Paare oder Alleinreisende, die Geschichte, Museen, Gastronomie und entspannte Atmosphäre suchen. Du brauchst keinen Mietwagen und konzentrierst dich auf die Städte und gut angebundene Tagesausflüge.
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Typischer Ablauf:
- Tag 1–3: Lissabon. Ankunft, Erkundung der Alfama, Besuch des Belém-Viertels, Fado-Abend.
- Tag 4: Tagesausflug Sintra. Besichtigung des Palastes da Pena (mit viel Zeit, da die Schlange kürzer ist).
- Tag 5: Zugfahrt nach Porto. Check-in und erste Erkundung der Altstadt Ribeira.
- Tag 6–7: Porto. Portwein-Tasting, Besuch der Livraria Lello, Entspannung in einem traditionellen Café.
Vorteil im Januar: Optimale Bedingungen für Besichtigungen ohne Hektik und gute Verfügbarkeit von Restaurantplätzen.
Szenario 2: 14 Tage Roadtrip entlang der milden Algarve
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Dieses Szenario richtet sich an Naturliebhaber, Wanderer und Reisende, die milde Temperaturen und eine aktive Auszeit suchen. Der Mietwagen ist hier essenziell.
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Typischer Ablauf:
- Tag 1–4: Ost-Algarve (Tavira, Faro). Erkundung des Naturschutzgebietes Ria Formosa (Ideal für Vogelbeobachtung im Winter).
- Tag 5–8: Zentral-Algarve (Lagos, Portimão). Erkundung der Klippen und Grotten (z.B. Praia da Marinha), Wanderungen auf dem Fischerpfad, Besuch von lokalen Märkten.
- Tag 9–12: Alentejo-Küste (Vicente). Erkundung des raueren Südwestens, ideal für Surfer (obwohl das Wasser kalt ist) und lange Strandspaziergänge.
- Tag 13–14: Rückreise über Lissabon. Eventuell noch eine Übernachtung in der Hauptstadt, um die letzten Kulturschätze mitzunehmen.
Vorteil im Januar: Leere Straßen, dramatische Küstenlandschaften ohne Sommerhitze, die Möglichkeit, an der Algarve zu golfen.
Sicherheit und lokale Hinweise
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Portugal gilt generell als sehr sicheres Reiseland. Auch im Januar sind die Sicherheitsstandards hoch. Dennoch gibt es einige spezifische Punkte, die du beachten solltest.
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Gesundheit und Notfälle
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Für Reisende aus der EU, der Schweiz und Großbritannien ist die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) wichtig, um die medizinische Versorgung zu gewährleisten. Trotzdem ist der Abschluss einer privaten Reiseversicherung dringend empfohlen, um auch den Rücktransport oder spezielle Behandlungen abzudecken.
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Im Januar sind Grippe und Erkältungen die häufigsten gesundheitlichen Beschwerden. Da das Wetter wechselhaft sein kann und viele Gebäude nicht optimal beheizt sind, ist es ratsam, auf die richtige Kleidung zu achten.
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Typische Herausforderungen im Januar (Feuchtigkeit)
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Ein unterschätzter Aspekt des portugiesischen Winters, besonders in älteren, nicht renovierten Unterkünften, ist die Feuchtigkeit. Aufgrund des feuchten Klimas und der mangelnden Zentralheizung kann es in Wohnungen klamm werden.
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Tipps für Unterkünfte im Winter:
- Wähle Unterkünfte (besonders bei Airbnbs oder Ferienwohnungen), die ausdrücklich angeben, über Heizmöglichkeiten (Klimaanlage mit Heizfunktion oder Radiatoren) zu verfügen.
- Lüfte regelmäßig, um Schimmelbildung zu vermeiden.
- In Hotels ist die Beheizung meist Standard, aber im Januar kann es sich in den öffentlichen Bereichen trotzdem kühler anfühlen als gewohnt.
Öffnungszeiten in ländlichen Gebieten
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Während touristische Einrichtungen in Lissabon, Porto und den Hauptorten der Algarve ganzjährig geöffnet sind, kann es in kleineren Küstenorten vorkommen, dass Restaurants, Cafés oder kleine Museen in der ersten Januarhälfte geschlossen sind. Dies betrifft vor allem saisonale Betriebe, die nach den Feiertagen eine Winterpause einlegen. Informiere dich vorab über die Öffnungszeiten, wenn du abgelegene Orte besuchst.
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Fazit: Für wen lohnt sich Portugal im Januar?
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Lohnt sich Portugal im Januar? Die klare Antwort lautet: Ja, unbedingt! Aber nicht für jeden Reisetyp.
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Wenn dein Hauptziel ein Strandurlaub mit Baden und sonnenintensiver Bräunung ist, solltest du andere Monate wählen. Der Januar bietet dafür die perfekte Kulisse für eine tiefere, intimere Reiseerfahrung:
- Ideal für: Kulturreisende, Städtereisende, Aktivurlauber (Wandern, Golfen) und Reisende mit mittlerem Budget, die Ruhe suchen.
- Beste Regionen: Lissabon und Porto für Kultur; die Algarve oder Madeira für milde Temperaturen und Naturaktivitäten.
- Was du gewinnst: Signifikant niedrigere Preise, fast menschenleere Sehenswürdigkeiten und die Chance, das authentische portugiesische Leben abseits des Massentourismus kennenzulernen.
Um deine Reise optimal zu planen, solltest du dich frühzeitig um eine Unterkunft mit guter Heizmöglichkeit kümmern und immer eine wetterfeste Jacke dabeihaben. So steht deinem inspirierenden Start ins neue Reisejahr in Portugal nichts mehr im Wege!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Wie warm ist das Meer in Portugal im Januar?
Die Wassertemperaturen im Atlantik sind im Januar sehr kühl und liegen typischerweise nur bei etwa 15 °C. Das Meer ist daher nicht zum Baden geeignet. Nur sehr hartgesottene Schwimmer oder Surfer mit Neoprenanzug wagen sich ins Wasser.
Ist der Januar der nasseste Monat in Portugal?
Der Januar gehört zusammen mit dem Dezember zu den Monaten mit der höchsten Niederschlagswahrscheinlichkeit, besonders in den nördlichen Regionen wie Porto und dem Minho. Die Algarve und Madeira sind tendenziell trockener, aber auch hier musst du mit Regen rechnen.
Ist es sicher, im Januar in Portugal zu reisen?
Ja, Portugal gilt als eines der sichersten Länder Westeuropas. Die Kriminalitätsrate ist gering. Im Januar herrscht eine entspannte Atmosphäre. Achte in den Großstädten lediglich auf die üblichen Vorsichtsmaßnahmen gegen Taschendiebstahl, insbesondere in überfüllten Trams.
Welche portugiesische Region ist im Januar am wärmsten?
Die Insel Madeira bietet die wärmsten Durchschnittstemperaturen im Januar, oft zwischen 16 °C und 20 °C. Auf dem Festland ist die Algarve die wärmste Region, mit Tagestemperaturen, die häufig die 15-Grad-Marke überschreiten.
Kann man im Januar Wale und Delfine vor Portugal sehen?
Vor den Azoren ist die Chance, Wale zu sichten, zwar ganzjährig gegeben, die besten Monate sind jedoch der Frühling und Sommer. Delfine sind häufiger anzutreffen. Im Januar sind die Bedingungen auf See (Wellen, Wind) jedoch oft herausfordernder für Bootstouren.
