Wie teuer ist Island pro Tag? Dein realistischer Budget-Guide

Wie teuer ist Island pro Tag? Bild

Island. Das Land aus Feuer und Eis, der Sehnsuchtsort für Naturliebhaber und Abenteurer. Wer einmal die majestätischen Wasserfälle, die schwarzen Sandstrände und die leuchtenden Nordlichter erlebt hat, weiß, warum dieses nordische Juwel so faszinierend ist. Doch bei der Reiseplanung kommt schnell die wichtigste Frage auf: Kann ich mir Island überhaupt leisten?

Die Wahrheit ist: Island gilt als eines der teuersten Reiseländer der Welt. Die Kosten sind signifikant höher als in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Das soll dich nicht entmutigen, sondern dich optimal vorbereiten. Denn mit dem richtigen Wissen und cleveren Planung kannst du dein Budget gezielt steuern und deinen Traumurlaub wahr werden lassen.

Dieser ausführliche Guide von noveltr.com liefert dir ehrliche Fakten und realistische Kostenschätzungen, damit du genau weißt, wie teuer Island pro Tag für deinen individuellen Reisestil wird. Wir beleuchten Unterkünfte, Transport, Essen und Aktivitäten, um dir eine fundierte Entscheidungsgrundlage für deine Island-Reiseplanung zu geben.

Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und Inspiration. Er ersetzt keine offizielle Reiseberatung und keine aktuellen Hinweise von Behörden oder Reiseanbietern. Kosten sind Schätzungen und können je nach Saison, Wechselkurs und Buchungszeitpunkt stark variieren.


Die Kostenstruktur Islands verstehen

Bevor wir ins Detail gehen, ist es wichtig zu verstehen, warum die Preise in Island so hoch sind. Die Gründe sind primär geografischer und wirtschaftlicher Natur, und sie wirken sich auf fast jeden Bereich deines Reisebudgets aus.

Wie teuer ist Island pro Tag? Bild

Warum ist Island so teuer? Die Preistreiber

Island ist eine Insel, die weit im Nordatlantik liegt und nur eine geringe Bevölkerungsdichte aufweist. Dies führt zu drei zentralen Kostenfaktoren:

  • Importabhängigkeit: Nahezu alle Konsumgüter, insbesondere Lebensmittel, Baustoffe und Fahrzeuge, müssen importiert werden, was hohe Transport- und Zollkosten verursacht.
  • Hohes Lohnniveau: Island hat ein sehr hohes Lohnniveau, um die hohen Lebenshaltungskosten auszugleichen. Das schlägt sich direkt in den Preisen für Dienstleistungen wie Gastronomie, Hotellerie und Touren nieder.
  • Wenig Konkurrenz: Besonders abseits von Reykjavík ist das Angebot an Unterkünften und Restaurants begrenzt. In der Hochsaison können Betriebe hohe Preise verlangen, da die Nachfrage das Angebot oft übersteigt.

Der Einfluss von Saison und Buchungszeitpunkt

Die Kosten für eine Reise nach Island sind untrennbar mit der Reisezeit verbunden. Die Hauptreisezeit (Juni bis August) ist die teuerste Zeit des Jahres. Hier musst du mit Preisaufschlägen von 30 bis 50 % gegenüber der Nebensaison (Winter) rechnen.

  • Hochsaison (Juni–August): Höchste Preise für Mietwagen und Unterkünfte. Touren sind oft ausgebucht. Vorteile: Die Ringstraße ist komplett befahrbar, Mitternachtssonne.
  • Zwischensaison (Mai, September, Oktober): Mäßige Preise, besonders im Mai und Oktober. Gute Verfügbarkeit, milderes Wetter als im Winter, Chance auf Nordlichter (September/Oktober).
  • Nebensaison/Winter (November–März): Günstigste Preise für Unterkunft und Flüge. Mietwagen sind günstiger, allerdings oft mit Allradantrieb (4×4) notwendig.

Der Buchungszeitpunkt spielt ebenfalls eine Rolle: Mietwagen und Unterkünfte sollten in der Hochsaison mindestens sechs bis neun Monate im Voraus gebucht werden, um die besten Preise zu erhalten.


Das Island-Budget nach Reisetyp: Drei Szenarien

Um dir eine konkrete Vorstellung davon zu geben, wie teuer Island pro Tag sein kann, haben wir drei typische Reiseszenarien entworfen. Diese Tagesbudgets (pro Person) basieren auf geteilten Kosten (z.B. ein Paar teilt sich Mietwagen- und Benzinkosten) und schließen den Flug aus, der je nach Abflugort und Saison stark variiert (typischerweise 200 € bis 500 €).

1. Das Low-Budget-Abenteuer (Geschätzte 70 € bis 120 € pro Tag)

Dieses Budget erfordert Kompromisse, belohnt dich aber mit maximaler Freiheit und Naturerfahrung. Es eignet sich perfekt für junge Reisende, Backpacker oder diejenigen, die das Campen lieben.

  • Unterkunft: Fokus liegt auf Campingplätzen (typischerweise 15 €–25 € pro Person/Nacht) oder Hostels (Schlafsaal, 40 €–60 € pro Nacht).
  • Verpflegung: Fast ausschließlich Selbstverpflegung. Lebensmittel werden in großen Supermärkten (Bonus, Krónan) gekauft und Mahlzeiten selbst zubereitet. Gelegentlich ein Hotdog oder eine einfache Suppe.
  • Transport: Günstiger Kleinwagen (im Sommer) oder Mitfahrgelegenheiten/Bus.
  • Aktivitäten: Hauptsächlich kostenlose Natursehenswürdigkeiten (Wasserfälle, Geysire, Gletscheransichten). Blaue Lagune oder teure Touren werden gemieden.

2. Mittleres Komfort-Budget (Geschätzte 180 € bis 300 € pro Tag)

Dies ist das gängigste Budget für Paare oder kleine Familien, die Wert auf Komfort und Flexibilität legen, aber nicht jeden Luxus benötigen. Es ermöglicht eine entspannte Rundreise.

  • Unterkunft: Gemütliche Guesthouses, Airbnbs oder Mittelklassehotels in ländlichen Regionen (typischerweise 120 €–220 € pro Doppelzimmer).
  • Verpflegung: Kombination aus Selbstverpflegung (Frühstück, Picknick-Lunch) und Abendessen in einfachen bis mittleren Restaurants (ein Hauptgericht kostet oft 30 €–50 €).
  • Transport: Zuverlässiger Mittelklassewagen oder kleiner SUV, ideal für die Ringstraße.
  • Aktivitäten: Ein bis zwei kostenpflichtige Touren pro Woche, z.B. eine Gletscherwanderung, Walbeobachtung oder der Besuch der Blue Lagoon/Sky Lagoon.

3. Das Premium-Erlebnis (Geschätzte 400 € und mehr pro Tag)

Dieses Budget ermöglicht es, Island ohne finanzielle Einschränkungen zu genießen. Es bietet erstklassigen Komfort, exklusive Erlebnisse und spart viel Zeit.

  • Unterkunft: Design-Hotels, Boutique-Gästehäuser, oft mit Frühstück in Reykjavík.
  • Verpflegung: Täglich Restaurantbesuche, auch Fine Dining.
  • Transport: Hochwertiger 4×4-Mietwagen oder Super-Jeep-Touren, eventuell Inlandsflüge.
  • Aktivitäten: Private Führungen, Helikopterflüge über Vulkane, Eishöhlentouren und Entspannung in exklusiven Spas.

Detaillierte Kostenübersicht pro Tag

Um dein persönliches Budget zu kalkulieren, schauen wir uns die einzelnen Kostenfaktoren detailliert an.

1. Unterkunft: Die größte Variable

Die Übernachtungskosten sind oft der teuerste Posten auf einer Islandreise. Die Preise steigen exponentiell in der Hochsaison und sinken im Winter leicht.

Unterkunftsart Durchschnittlicher Preis (Nebensaison) Durchschnittlicher Preis (Hochsaison)
Campingplatz (pro Person) 15 € – 25 € 20 € – 30 €
Hostel (Schlafsaal, pro Person) 35 € – 55 € 50 € – 70 €
Guesthouse/Airbnb (Doppelzimmer) 100 € – 150 € 150 € – 250 €
Mittelklassehotel (Doppelzimmer) 150 € – 200 € 220 € – 350 €

Spartipp Unterkunft

Die „Camping Card“ ist ideal für längere Aufenthalte (28 Nächte für bis zu zwei Erwachsene und vier Kinder) und kann die Kosten für Low-Budget-Reisende drastisch reduzieren.

2. Verpflegung: Selber kochen ist Gold wert

Essen und Trinken sind in Island extrem teuer. Alkohol ist aufgrund der hohen Steuern besonders kostspielig. Ein Glas Wein im Restaurant kann schnell 12 € bis 15 € kosten, ein Bier über 10 €.

  • Frühstück: Wenn nicht im Hotel inbegriffen, kostet ein einfaches Frühstück im Café oft 15 € bis 25 €. Selbst gemacht: 5 € pro Tag.
  • Mittagessen: Ein einfacher Lunch (Suppe und Brot, Hotdog) liegt bei 15 € bis 25 €. Ein Sandwich aus dem Supermarkt bei 5 € bis 10 €.
  • Abendessen (Mittelklasse): Ein Hauptgericht ohne Getränke startet selten unter 30 € und kann leicht 50 € überschreiten.
  • Lebensmittel: Wenn du selbst kochst, rechne mit etwa 25 € bis 40 € pro Person für Lebensmittel pro Tag. Kaufe bei den günstigen Ketten wie Bónus oder Krónan ein.

Wichtig: Die isländischen Leitungswasserqualität ist hervorragend. Kaufe keine Wasserflaschen, sondern nutze nachfüllbare Flaschen – das spart nicht nur Geld, sondern schont auch die Umwelt.

3. Transport und Fortbewegung: Die Mietwagen-Kosten

Für die Erkundung Islands, insbesondere der Ringstraße, ist ein Mietwagen fast unverzichtbar. Die Kosten hängen stark von der Jahreszeit und der Art des Fahrzeugs ab (Allradantrieb ist im Winter oder für die Hochlandstraßen, F-Roads, zwingend notwendig).

Fahrzeugtyp Durchschnittlicher Preis pro Tag (Nebensaison) Durchschnittlicher Preis pro Tag (Hochsaison)
Kleinwagen (2WD) 40 € – 70 € 70 € – 120 €
Mittelgroßer SUV (4×4) 60 € – 100 € 120 € – 180 €
Campervan (für 2 Personen) 80 € – 150 € 180 € – 300 €

Zusätzliche Transportkosten:

  • Versicherungen: In Island sind zusätzliche Versicherungen gegen Asche-, Sand- und Steinschlag fast obligatorisch. Dies kann die täglichen Mietkosten um 15 € bis 30 € erhöhen.
  • Benzin/Diesel: Die Kraftstoffpreise sind ähnlich oder leicht höher als in der DACH-Region (typischerweise 2,00 €–2,50 € pro Liter). Auf einer Ringstraßen-Tour fallen schnell 300 €–500 € an Benzinkosten an.
  • Parkgebühren: Viele beliebte Sehenswürdigkeiten (z.B. Þingvellir, Seljalandsfoss) verlangen mittlerweile Parkgebühren (typischerweise 5 €–8 € pro Parkvorgang).

Tipp: Wenn du planst, die F-Roads zu befahren, buche unbedingt einen Geländewagen (4×4) und informiere dich über die spezifischen Versicherungsbedingungen, da Standardversicherungen auf diesen Strecken oft nicht greifen.

4. Aktivitäten und Touren

Die Naturschönheiten Islands sind größtenteils kostenlos zugänglich. Allerdings sind die ikonischen, oft geführten Touren ein wichtiger Budgetfaktor.

  • Blue Lagoon/Sky Lagoon: Der Eintritt zur Blue Lagoon startet bei ca. 80 € (je nach Paket und Saison auch deutlich teurer). Die Sky Lagoon liegt preislich ähnlich.
  • Walbeobachtung (z.B. Húsavík): Typischerweise 80 €–120 € pro Person.
  • Gletscherwanderung oder Eishöhlentour: Abhängig von der Dauer und dem Standort 100 €–200 € pro Person.
  • Treibende Bootsfahrt (Jökulsárlón): 50 €–80 € pro Person.

Wenn du drei bis vier dieser kostenpflichtigen Erlebnisse in eine zweiwöchige Reise integrierst, musst du mindestens 300 € bis 600 € pro Person nur für Aktivitäten einplanen.


Spartipps und Budget-Hacks für Island

Das hohe Preisniveau in Island ist kein Grund zur Panik. Mit strategischer Planung lassen sich die Ausgaben merklich senken, ohne das Erlebnis zu schmälern.

1. Früh buchen und flexibel bleiben

Die Preise für Mietwagen und Unterkünfte steigen dramatisch, je näher das Reisedatum rückt, insbesondere in der Hauptsaison. Buche beides mindestens sechs Monate im Voraus. Solltest du flexibel sein, vermeide die Hauptmonate Juli und August.

Die günstigere Alternative: Wenn die Nordlichter dein Hauptziel sind, ist der September eine fantastische Alternative zum Hochsommer. Die Preise sind moderater, die Straßen sind noch gut befahrbar und die Nächte sind dunkel genug für die Aurora Borealis.

2. Mahlzeiten strategisch planen

Die größte Ersparnis erzielst du beim Essen. Vermeide es, in Touristengebieten zu essen, und koche so oft wie möglich selbst.

  • Alkohol: Kaufe Alkohol nur in den staatlichen „Vínbúðin“-Läden. Importiere deinen Alkohol, wenn möglich, zollfrei am Flughafen (Tax-Free-Shop).
  • Tankstellen-Essen: Tankstellen (z.B. N1) bieten oft günstige und sättigende Mahlzeiten wie Hotdogs, Sandwiches und Suppen. Das ist eine gute Option für Mittagspausen auf der Ringstraße.
  • Happy Hour: Viele Bars in Reykjavík bieten zwischen 16 und 19 Uhr Happy Hours an, bei denen Getränkepreise deutlich reduziert sind.

3. Kostenlose Naturwunder nutzen

Die spektakulärsten Sehenswürdigkeiten Islands kosten keinen Eintritt. Konzentriere dich auf die Erlebnisse, die die Natur bietet:

  • Wanderungen zu Wasserfällen (Skógafoss, Gullfoss).
  • Beobachtung von Geysiren (Strokkur).
  • Erkundung von Nationalparks (Þingvellir, Vatnajökull).
  • Die Suche nach Nordlichtern im Winter.
  • Entspannung in öffentlichen, oft günstigeren Schwimmbädern (anstelle teurer Spas). Fast jeder Ort in Island hat ein gut gepflegtes Schwimmbad.

Reiseplanung: Wie viele Tage solltest du einplanen?

Die benötigte Reisedauer beeinflusst das Gesamtbudget massiv. Island lässt sich grob in drei Szenarien einteilen:

Szenario A: Reykjavík und der Goldene Kreis (3 bis 5 Tage)

Wenn du nur für einen kurzen Städtetrip oder einen verlängerten Wochenendausflug nach Island kommst, konzentriere dich auf die Hauptstadt und ihre unmittelbare Umgebung. Dies ist tendenziell die teuerste Art zu reisen, da man in der touristischen Hochburg bleibt.

  • Fokus: Kulturelle Angebote in Reykjavík, Goldener Kreis (Gullfoss, Geysir, Þingvellir), Blaue Lagune.
  • Transport: Oft Shuttlebusse oder geführte Tagestouren (spart Mietwagenkosten, ist aber pro Tag teurer).

Szenario B: Der Süden und die Gletscher (7 bis 10 Tage)

Eine klassische Reisedauer, die genügend Zeit bietet, um die atemberaubende Südküste (Vik, Jökulsárlón) intensiv zu erleben, ohne die gesamte Ringstraße fahren zu müssen. Hierbei hast du eine gute Balance zwischen Kosten und Erlebnissen.

  • Fokus: Südküste bis Höfn oder Egilsstaðir, Gletscherlagunen, schwarze Strände,optionale Gletscherwanderungen.
  • Transport: Mietwagen notwendig, um flexibel die vielen Sehenswürdigkeiten entlang der Route zu besuchen.

Szenario C: Die komplette Ringstraße (10 bis 14 Tage)

Um die komplette 1.332 Kilometer lange Ringstraße (Hringvegur) stressfrei zu befahren und auch Regionen wie den Norden (Mývatn, Akureyri) und die Westfjorde (optional) zu sehen, sind mindestens zehn, idealerweise vierzehn Tage erforderlich. Je länger die Reise, desto mehr amortisieren sich die Fixkosten (Flug, Mietwagen-Versicherung).

  • Vorteil: Die Kosten pro Tag können sinken, da man abseits der teuren Hauptstadtnähe in günstigeren Unterkünften im Norden übernachten kann.
  • Herausforderung: Hohe Benzinkosten aufgrund der großen Distanzen.

Fazit: Ist Island das Geld wert?

Ja, Island ist teuer, aber die Reiseerfahrung ist oft unbezahlbar. Die spektakuläre, einzigartige Natur, die du hier erlebst, findest du nirgendwo sonst in Europa in dieser Dichte. Eine realistische Schätzung zeigt, dass du für eine komfortable, aber budgetbewusste Rundreise (Mittelklasse-Budget) mit etwa 200 € bis 250 € pro Person und Tag rechnen solltest, wenn die Kosten für Mietwagen und Unterkunft geteilt werden.

Wenn du bereit bist, im Zelt zu schlafen und dir die meisten Mahlzeiten selbst zuzubereiten, kannst du das tägliche Budget auf bis zu 100 € reduzieren.

Island eignet sich hervorragend für Reisende, die bereit sind, für einzigartige Naturerlebnisse zu sparen. Es ist ideal für:

  • Roadtrip-Fans: Die Ringstraße ist eine der schönsten Routen der Welt.
  • Aktivurlauber: Wandern, Gletscher-Trekking, Tauchen (Silfra-Spalte).
  • Naturliebhaber: Beobachtung von Walen, Papageientauchern und natürlich Nordlichtern.

Deine ersten Schritte zur Planung:

  1. Reisezeit festlegen: Wähle die Saison nach deinen Prioritäten (Licht/Wärme vs. Kosten/Nordlichter).
  2. Mietwagen früh buchen: Dies ist der zweitgrößte Kostenblock nach der Unterkunft. Sorge für eine umfassende Versicherung.
  3. Kochen planen: Buche Unterkünfte mit Küchenzugang, um die teuersten Restaurantbesuche zu vermeiden.

Wie teuer ist Island pro Tag? Thema Bild

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zum Island-Budget

Wie viel kostet eine Woche Island Urlaub?

Die Gesamtkosten variieren stark nach Reisestil. Für eine Woche (7 Tage) solltest du für zwei Personen im mittleren Budget (inklusive Mietwagen, Unterkunft, Touren, Essen, exklusive Flug) mit 2.500 € bis 4.000 € rechnen. Ein sparsamer Low-Budget-Trip (Camping) kann bei etwa 1.500 € starten.

Wann ist die günstigste Reisezeit für Island?

Die günstigste Reisezeit ist typischerweise von November bis März, also in der tiefen Nebensaison. Die Preise für Flüge und Unterkünfte sinken hier am stärksten. Allerdings musst du mit kalten Temperaturen, verkürzten Tageslichtstunden und eingeschränkter Straßenbefahrbarkeit rechnen.

Kann man in Island mit Euro bezahlen?

Die offizielle Währung ist die Isländische Krone (ISK). Obwohl Island Bargeld akzeptiert, ist es ratsam, fast ausschließlich mit Karte zu bezahlen. Kreditkarten (Visa, Mastercard) werden selbst für kleinste Beträge auf der gesamten Insel, inklusive Parkautomaten und Tankstellen, akzeptiert.

Brauche ich Bargeld in Island?

Nein, in der Regel nicht. Island ist fast komplett bargeldlos. Es ist sinnvoll, eine kleine Menge Kronen für Notfälle oder sehr abgelegene Orte dabei zu haben, aber 99 % der Transaktionen werden problemlos per Kredit- oder Debitkarte abgewickelt.

Wie teuer ist Benzin in Island?

Die Kraftstoffpreise in Island sind in der Regel höher als in Mitteleuropa. Rechne mit Preisen, die typischerweise zwischen 2,00 € und 2,50 € pro Liter liegen können. Bei einer kompletten Ringstraßenfahrt solltest du einen hohen dreistelligen Betrag für das Tanken einkalkulieren.

Lohnt sich ein Campervan für Island, um Geld zu sparen?

Ein Campervan lohnt sich finanziell, wenn du mindestens 10 bis 14 Tage reist und die Kosten für Mietwagen und Unterkunft bündeln kannst. Obwohl die Miete pro Tag hoch ist, sparst du die teuren Übernachtungskosten in Guesthouses und maximierst die Möglichkeiten zur Selbstverpflegung. Allerdings musst du auf zugelassenen Campingplätzen übernachten.

Bir yanıt yazın

E-posta adresiniz yayınlanmayacak. Gerekli alanlar * ile işaretlenmişlerdir