Wie teuer ist Griechenland im Sommer? Dein Budget-Guide

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Griechenland – allein der Name weckt Bilder von strahlend weißen Dörfern, die sich an tiefblaue Ägäis schmiegen, von historischen Stätten, die Jahrtausende überdauert haben, und von lauen Sommerabenden in belebten Tavernen. Viele Reisende träumen von einem griechischen Sommer. Doch bevor du die Koffer packst, taucht unweigerlich die wichtigste Frage auf: Wie teuer ist Griechenland im Sommer?

Die Antwort ist nicht einfach, denn Griechenland bietet von luxuriösen Resorts auf Mykonos bis hin zum entspannten Insel-Hopping abseits der Hauptrouten eine enorme Bandbreite. Die Kosten variieren stark je nach Reisezeit, Inselwahl und deinem individuellen Reisestil. Dieser ausführliche Guide hilft dir, realistische Erwartungen zu setzen, versteckte Kosten zu vermeiden und dein optimales Budget für unvergessliche Wochen unter der griechischen Sonne zu planen.

Wir beleuchten die größten Kostenfaktoren – Unterkunft, Verpflegung und Transport – und geben dir konkrete Zahlen und Spartipps an die Hand, damit dein Griechenland-Urlaub genau das wird, was er sein soll: inspirierend, entspannt und finanziell gut durchdacht.

Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und Inspiration. Er ersetzt keine offizielle Reiseberatung und keine aktuellen Hinweise von Behörden oder Reiseanbietern. Preise und Verfügbarkeiten sind Schätzungen und können saison- oder anbieterabhängig variieren.

Die Kosten im Überblick: Warum Griechenland variiert

Griechenland gehört im Vergleich zu Westeuropa (wie Deutschland, Österreich oder der Schweiz) oft zu den günstigeren Zielen, insbesondere wenn es um Verpflegung und lokale Produkte geht. Allerdings können die Preise in der Hochsaison stark ansteigen und die berühmten Inseln (wie Santorin oder Mykonos) ziehen das Budget schnell in die Höhe.

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Regionale Preisunterschiede: Inseln versus Festland

Der wohl größte Faktor für die Reisekosten ist die Wahl der Destination. Im Sommer sind die Inseln, insbesondere die touristisch erschlossenen Kykladen und die Ionischen Inseln, signifikant teurer als das Festland oder weniger bekannte Inseln.

  • Hochpreisig (Premium-Inseln): Santorin, Mykonos, Teile von Rhodos und Kreta (insbesondere Chania und die Luxusregionen). Hier steigen die Preise für Unterkünfte und Restaurants in der Hochsaison um 50 % bis 100 % im Vergleich zur Nebensaison.
  • Mittelpreisig (Beliebte Inseln und Metropolen): Korfu, Naxos, Paros, Zakynthos, Athen und Thessaloniki. Die Infrastruktur ist gut, aber die Nachfrage treibt die Kosten für Hotels und Fährtickets im Sommer in die Höhe.
  • Günstiger (Geheimtipps und Festland): Der Peloponnes (außerhalb der Resorts), die Region Epirus, oder weniger bekannte Inseln wie Leros, Samos oder Thassos. Hier findest du oft authentischere Tavernen und deutlich günstigere Zimmerpreise.

Der Einfluss der Saison auf das Budget

Der Sommer in Griechenland wird definiert durch die Monate Juni, Juli und August, wobei Juli und August die absolute Hauptsaison darstellen. In diesen Monaten, wenn auch die Griechen selbst Urlaub machen, steigen die Preise sprunghaft an.

  • Juni: Guter Kompromiss. Die Temperaturen sind angenehm, die Infrastruktur läuft an, aber die höchsten Preisspitzen sind noch nicht erreicht. Unterkünfte sind oft 20–30 % günstiger als im August.
  • Juli/August (Hochsaison): Dies ist die teuerste Zeit. Die Verfügbarkeit sinkt dramatisch, und Fähr- sowie Flugpreise erreichen Höchststände. Buchungen müssen hier oft 6–9 Monate im Voraus erfolgen, um gute Deals zu finden.
  • September: Die sogenannte Schultersaison ist ideal. Die Meerestemperaturen sind noch warm, die Massen sind weg, und die Preise sinken wieder auf das Niveau von Juni oder leicht darunter.

Der typische Kostenrahmen im griechischen Sommer

Um dir eine erste Orientierung zu geben, wie teuer Griechenland im Sommer für dich persönlich sein könnte, haben wir drei grobe Budget-Kategorien erstellt. Diese Schätzungen beziehen sich auf Kosten pro Person und Tag (ohne internationale Anreise):

Basis-Budget (Low-Cost / Backpacker):

  • Tagesbudget: 60 € – 80 €
  • Unterkunft: Hostels, sehr einfache Studios oder Camping.
  • Verpflegung: Selbstverpflegung, Gyros vom Straßenstand (€ 3–5), günstiges Mittagessen im Supermarkt.
  • Aktivitäten: Kostenlose Strände, Wandern, historische Stätten (mit Studentenermäßigung, falls zutreffend).

Komfort-Budget (Mittelklasse):

  • Tagesbudget: 110 € – 160 €
  • Unterkunft: Mittelklasse-Hotels, Airbnbs mit gutem Standard, Studios mit Pool.
  • Verpflegung: Täglich ein oder zwei Mahlzeiten in Tavernen (griechischer Salat, Souvlaki, Mezedes), gelegentlich Cocktails.
  • Aktivitäten: Mietwagen (tageweise), Fährtickets, gelegentliche Bootsausflüge, Eintritt zu Museen.

Premium-Budget (Gehoben):

  • Tagesbudget: Ab 250 € aufwärts
  • Unterkunft: Boutiquen-Hotels, private Villen, gehobene Resorts (oft auf Santorin oder Mykonos).
  • Verpflegung: Feinschmecker-Restaurants, Weinbegleitungen, Strandbars mit Service.
  • Aktivitäten: Private Transfers, organisierte Touren, Segeltörns, Wellnessanwendungen.

Unterkunft: Spartipps und Preisniveau im Sommer

Die Unterkunft ist im Sommer der größte Budgettreiber. Besonders wenn du im Juli oder August reist, solltest du idealerweise sechs Monate im Voraus buchen, vor allem, wenn du spezifische und beliebte Unterkünfte anstrebst.

Von Hostels bis Luxus-Villen: Was du erwarten kannst

Die Preisspanne ist gewaltig. Auf den teuersten Inseln kostet eine einfache Pension im August schnell so viel wie ein Boutique-Hotel auf dem Festland im Juni. Hier sind typische Schätzungen für eine Nacht im Sommer:

  • Hostel-Bett (auf beliebten Inseln oft rar): 25 € – 45 € pro Nacht.
  • Einfaches Studio/Doppelzimmer (Festland/günstigere Inseln): 60 € – 90 € pro Nacht.
  • Mittelklasse-Hotel/Apartment (beliebte Inseln): 120 € – 180 € pro Nacht.
  • Boutique-Hotel/Resort (Santorin, Mykonos): Ab 350 € pro Nacht, oft deutlich mehr.

Tipps zur Buchung und Timing

Die Wahl des Ortes innerhalb der Destination kann Wunder für das Budget wirken. Viele Touristen wollen direkt am Strand oder im Hauptort (Chora) wohnen. Wenn du bereit bist, 10 bis 15 Minuten zu Fuß zu gehen oder ein Moped zu mieten, kannst du massiv sparen.

Konkrete Spartipps für Unterkünfte:

  1. Weg von der Chora: Wähle Unterkünfte, die ein wenig abseits des Hauptortes liegen. Sie sind ruhiger und günstiger.
  2. Kühlschrankpflicht: Achte darauf, dass das Zimmer eine kleine Küchenzeile oder zumindest einen Kühlschrank bietet. So kannst du Frühstück und einige Mittagessen selbst zubereiten.
  3. Nutze die Schultersaison: Wenn deine Pläne es zulassen, verschiebe die Reise von August auf Juni oder September. Die Preisunterschiede sind enorm, und das Klima ist oft angenehmer.
  4. Frühbucher-Angebote nutzen: Für Juli und August solltest du die Buchung bis spätestens Februar abgeschlossen haben. Viele der besten und preiswertesten Optionen sind dann bereits vergeben.

Essen und Trinken: So schmeckt dein Urlaub, ohne das Budget zu sprengen

Die griechische Küche ist fantastisch und bietet glücklicherweise viele Möglichkeiten, um günstig und dennoch authentisch zu speisen. Die Kosten für Mahlzeiten variieren je nach Lokalität, sind aber fast immer niedriger als in Mitteleuropa.

Tavernen-Kultur vs. Touristische Hotspots

Der Preis für einen griechischen Salat (Choriatiki) kann zwischen 7 € und 15 € schwanken, abhängig davon, ob du ihn in einer Taverne am Hafen mit Meerblick oder in einer unscheinbaren Seitenstraße isst. Wenn du die touristischen Hotspots meidest und die Lokale wählst, in denen auch die Einheimischen speisen, sparst du nicht nur Geld, sondern erlebst auch die beste Qualität.

Typische Preise für Mahlzeiten im Sommer (Mittelklasse):

  • Gyros/Souvlaki Pita (Street Food): 3,50 € – 5,00 €
  • Mittagessen in der Taverne (Hauptspeise + Salat): 15 € – 25 € pro Person.
  • Abendessen (inkl. Wein und Vorspeisen): 30 € – 45 € pro Person.
  • Griechischer Kaffee (Frappé/Espresso): 3,00 € – 4,50 €
  • Bier (0,5l im Restaurant): 4,00 € – 6,00 €

Kosten für Mahlzeiten und lokale Spezialitäten

Ein wichtiger Tipp für alle, die das Budget im Auge behalten: Nutze die günstigen und sättigenden griechischen Street Foods. Ein Gyros Pita ist nicht nur lecker, sondern ersetzt oft eine ganze Mahlzeit. Auch Backwaren (Tyropita, Spanakopita) aus den lokalen Bäckereien sind günstig und eignen sich perfekt als Strand-Snacks.

Wenn du in Supermärkten einkaufst, wirst du feststellen, dass frisches Obst, Gemüse, Oliven und Käse von sehr hoher Qualität sind und deutlich günstiger als in DACH-Ländern. Nutze diese Ressourcen für ein einfaches, mediterranes Frühstück oder Picknick am Strand.

Aktivitäten und Transportkosten

Nach Unterkunft und Verpflegung sind die Transportkosten oft der drittgrößte Posten, besonders wenn du vorhast, mehrere Inseln zu besuchen (Insel-Hopping) oder abgelegene Strände zu erkunden.

Fortbewegung in Griechenland: Fähren, Mietwagen, ÖPNV

Die Fortbewegung zwischen den Inseln ist im Sommer teuer und muss frühzeitig geplant werden, da die Kapazitäten begrenzt sind.

1. Fähren:

Die Kosten hängen stark von der Route (Entfernung) und dem Fährtyp ab (konventionell vs. Highspeed-Katamarane).

  • Beispiel Athen (Piräus) nach Naxos (konventionell): 40 € – 60 € pro Person (einfache Fahrt).
  • Beispiel Athen (Piräus) nach Santorin (Highspeed): 70 € – 90 € pro Person (einfache Fahrt).

Spartipp Fähre: Wähle, wann immer möglich, die langsameren, konventionellen Fähren. Sie brauchen länger, sind aber meist 30 % bis 50 % günstiger als die schnellen Highspeed-Boote.

2. Mietwagen:

Ein Mietwagen ist auf großen Inseln wie Kreta, Rhodos oder dem Festland unerlässlich, um Flexibilität zu haben. Im Hochsommer sind die Preise hoch und die Verfügbarkeit gering.

  • Mietwagen (kleine Klasse, Juli/August): 45 € – 70 € pro Tag.
  • Roller/Quad (kleinere Inseln): 20 € – 35 € pro Tag.

Buche den Mietwagen unbedingt mehrere Monate im Voraus und achte auf eine vollständige Versicherung, da die Fahrweise in Griechenland manchmal gewöhnungsbedürftig sein kann.

3. Öffentlicher Nahverkehr (KTEL-Busse):

Die Busse in Griechenland (KTEL) sind hervorragend organisiert, pünktlich und sehr preiswert. Auf dem Festland und den größeren Inseln kannst du damit gut zwischen Städten und Stränden pendeln. Lokale Busfahrten kosten typischerweise 1,50 € bis 3,00 €.

Preiswerte und kostenlose Erlebnisse

Viele der schönsten Erlebnisse in Griechenland sind kostenlos oder kosten nur den Eintrittspreis für historische Stätten.

  • Strände: Fast alle Strände sind frei zugänglich. Lediglich die Nutzung von Liegen und Schirmen in organisierten Strandabschnitten wird berechnet (oft 10 € – 25 € für zwei Liegen und einen Schirm).
  • Wandern: Gerade in der Ägäis gibt es zahlreiche alte Eselspfade und Wanderrouten (z.B. auf Kreta oder Naxos), die spektakuläre Ausblicke bieten.
  • Kultur: Der Eintritt zu großen archäologischen Stätten (z.B. Akropolis, Delphi) liegt typischerweise zwischen 12 € und 20 €. Plane diese Besuche strategisch: Am besten früh morgens oder spät nachmittags, um die Sommerhitze zu vermeiden.
  • Museen: Die meisten Museen kosten zwischen 5 € und 15 € Eintritt.

Fallbeispiele: Drei Reisebudgets für 10 Tage im Sommer

Um dir zu verdeutlichen, wie die Kostenstruktur je nach Reisestil aussehen kann, präsentieren wir hier drei fiktive Szenarien für eine 10-tägige Reise in Griechenland im Hochsommer (Juli/August), ohne die Kosten für den Hin- und Rückflug.

Wir nehmen an, die Reise führt auf die Inseln Naxos und Paros (Mittelpreis-Segment).

Das Basis-Budget (Rucksackreise/Low-Cost)

Der Fokus liegt auf minimalen Ausgaben. Unterkünfte werden frühzeitig gebucht oder sind sehr einfach; Selbstverpflegung dominiert.

  • Unterkunft (10 Nächte in einfachen Studios/Hostel-Betten): 750 € (75 €/Nacht für 2 Personen, 375 € pro Person)
  • Verpflegung (Selbstverpflegung, Street Food): 350 € (35 €/Tag)
  • Transport (Busse, langsame Fähre Naxos-Paros): 100 €
  • Aktivitäten (Strand, 2 x Eintritt): 50 €
  • Puffer: 50 €
  • GESAMT pro Person: ca. 925 € für 10 Tage.

Fazit Basis-Budget: Ein Low-Cost-Urlaub in Griechenland ist möglich, erfordert aber Disziplin bei der Wahl der Lokale und dem Verzicht auf teure Ausflüge. Besonders gut geeignet für das griechische Festland oder wenig touristische Inseln.

Das Komfort-Budget (Mittelklasse)

Der Reisende sucht eine gute Balance zwischen Komfort, Erlebnis und Kosten. Hier sind schöne Mittelklasse-Hotels und das tägliche Abendessen in der Taverne enthalten.

  • Unterkunft (10 Nächte in gut bewerteten Hotels/Apartments): 1.500 € (150 €/Nacht für 2 Personen, 750 € pro Person)
  • Verpflegung (Täglich Taverne, guter Wein): 600 € (60 €/Tag)
  • Transport (Mietwagen 3 Tage, schnelle Fähre, Taxi/Bus): 250 €
  • Aktivitäten (Bootsausflug, Eintritt, Liegenmiete): 150 €
  • Puffer: 100 €
  • GESAMT pro Person: ca. 1.800 € für 10 Tage.

Fazit Komfort-Budget: Dies ist die gängigste Art, Griechenland zu bereisen. Es bietet volle Flexibilität und erlaubt das volle kulturelle und kulinarische Erlebnis, ohne übermäßig luxuriös zu sein. Dies ist das realistischste Budget, wenn du wissen möchtest, wie teuer Griechenland im Sommer typischerweise ist.

Das Premium-Budget (Gehobene Ansprüche)

Der Urlaub findet auf Santorin und Mykonos statt. Der Fokus liegt auf Exklusivität, hervorragendem Service und besten Lagen.

  • Unterkunft (10 Nächte in Boutique-Hotels mit Pool/Blick): 4.000 € (400 €/Nacht für 2 Personen, 2.000 € pro Person)
  • Verpflegung (Fine Dining, Strandbars, Cocktails): 1.500 € (150 €/Tag)
  • Transport (Private Transfers, Schnellfähren, Mietwagen): 400 €
  • Aktivitäten (Segeltörn bei Sonnenuntergang, Spa): 500 €
  • Puffer: 300 €
  • GESAMT pro Person: ab 4.700 € für 10 Tage.

Fazit Premium-Budget: Luxusreisen in Griechenland, insbesondere auf den berühmtesten Inseln in der Hauptsaison, können teurer sein als vergleichbare Reisen in vielen anderen europäischen Luxus-Destinationen.

Praktische Planung für den Sommerurlaub

Die größte Herausforderung beim Reisen in Griechenland im Sommer ist die Kombination aus Hitze und hohen Preisen. Mit strategischer Planung lassen sich beide Herausforderungen meistern.

Spartipps für die Hochsaison (Juli/August)

Wenn du beruflich oder schulisch an die Hochsaison gebunden bist, kannst du dennoch sparen, indem du deine Buchung und dein Reiseverhalten optimierst:

  1. Pauschalreise prüfen: Bei sehr beliebten Zielen (wie Kreta oder Rhodos) können Pauschalreisen, die Flug und Hotel im Voraus bündeln, günstiger sein als Individualreisen in der Hochsaison, da Veranstalter Kontingente sichern.
  2. Frühe Anreise: Buche Flüge und Fähren so früh wie möglich (6–9 Monate im Voraus), da die Preise exponentiell steigen, je näher das Abreisedatum rückt.
  3. Meide Insel-Hopping im Hochsommer: Die Fährtickets summieren sich schnell. Wähle stattdessen eine große Insel (z.B. Kreta oder Rhodos), die genügend Abwechslung für zwei Wochen bietet.
  4. Mittagsruhe und Picknick: Mittags ist die teuerste und heißeste Zeit für Restaurantbesuche. Nutze diese Zeit für eine Siesta oder ein selbst zubereitetes Picknick im Schatten.

Alternativen zur Hauptreisezeit: Frühling und Herbst

Wenn dein Budget eine zentrale Rolle spielt oder du temperaturempfindlich bist, sind die Schultersaisons (Ende Mai bis Mitte Juni, oder September bis Mitte Oktober) die klügere Wahl. Hier sind die Vorteile:

  • Geringere Kosten: Unterkünfte sind bis zu 40 % günstiger.
  • Angenehmeres Klima: Temperaturen liegen typischerweise bei 25 °C bis 30 °C, ideal für Besichtigungen und Wanderungen.
  • Weniger Massentourismus: Die Strände sind leerer, und du erlebst die griechische Gastfreundschaft (Filoxenia) intensiver, da die Einheimischen weniger gestresst sind.

Gerade für Aktivurlauber oder Kulturfans, die Athen, Delphi oder Olympia erkunden möchten, ist die Hitze im August oft unerträglich. Hier ist die Nebensaison nicht nur günstiger, sondern bietet auch die deutlich bessere Reisequalität.

Fazit: Für wen eignet sich der griechische Sommer?

Griechenland im Sommer bietet eine unglaubliche Vielfalt, ist aber preislich ambitionierter, als viele zunächst annehmen. Die Frage, wie teuer Griechenland im Sommer ist, lässt sich zusammenfassend beantworten: Es ist so teuer, wie du es dir gestaltest – von sparsam bis luxuriös ist alles möglich, aber die Hochsaison verlangt höhere Preise.

Der griechische Sommer eignet sich besonders für:

  • Strandfans und Sonnenanbeter: Wer die Hitze liebt und garantiertes Badewetter sucht, findet dies im Juli und August.
  • Insel-Hopper mit Komfort-Budget: Mit einem Tagesbudget von etwa 150 € pro Person (ohne Flug) lässt sich ein fantastischer Urlaub gestalten.
  • Familien: Viele Inseln (wie Naxos oder Kreta) bieten familienfreundliche Unterkünfte und flach abfallende Strände. Auch hier gilt: Früh buchen ist Pflicht.

Wenn du deinen ersten Griechenland-Urlaub planst und das Beste aus deinem Budget herausholen möchtest, starte mit dem Festland oder einer der großen, weniger überlaufenen Inseln (z.B. Peloponnes oder Lefkada) und weiche auf Juni oder September aus. So genießt du die griechische Gastfreundschaft in vollen Zügen und schonst gleichzeitig deinen Geldbeutel.

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Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Wie viel kostet eine Woche Griechenland im Sommer durchschnittlich?

Für eine Woche im Sommer (7 Tage, Mittelklasse-Komfort, ohne internationalen Flug) solltest du mit einem Budget von etwa 800 € bis 1.100 € pro Person rechnen, wenn du auf mittelpreisige Inseln wie Paros oder Kreta reist. Dies beinhaltet Unterkunft (ca. 120–150 € pro Nacht), Verpflegung und lokale Transportmittel.

Welche griechische Insel ist im Sommer am günstigsten?

Generell sind die großen, weniger “hippen” Inseln oder Inseln mit gutem Anschluss ans Festland günstiger. Dazu gehören Inseln in der östlichen Ägäis (z.B. Lesbos, Samos) oder die Insel Thassos. Auch das Festland und die Halbinsel Peloponnes bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ist es besser, Griechenland im August oder im September zu besuchen?

Wenn es dir um Kosten, Komfort und Klima geht, ist der September fast immer die bessere Wahl. Die Meerestemperaturen sind noch sehr warm, aber die drückende Hitze ist vorbei, die Touristenmassen sind abgereist und die Preise für Unterkunft und Fähren sind oft merklich gesunken.

Wie teuer ist ein Mietwagen in Griechenland im Juli?

Im Juli und August steigen die Mietwagenpreise stark an. Du musst mit 45 € bis 70 € pro Tag für ein kleines Fahrzeug rechnen. In touristischen Hotspots oder bei sehr kurzfristiger Buchung können die Preise auch darüber liegen.

Kann man in Griechenland gut mit Englisch kommunizieren?

Ja, in allen touristischen Gebieten, von Athen bis zur kleinsten Insel, wird sehr gut Englisch gesprochen. Deutsch wird seltener, aber oft in großen Hotels oder von älteren Generationen, die in Deutschland gearbeitet haben, verstanden. Für authentische Tavernen abseits der Hauptrouten sind ein paar Brocken Griechisch jedoch hilfreich.

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