Stell dir vor, draußen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz hält der Winter die Straßen eisig fest, während du nur wenige Flugstunden entfernt in Shorts am Strand sitzt. Die Kanarischen Inseln – oft als Inseln des ewigen Frühlings bezeichnet – sind für viele die perfekte Flucht aus der kalten Jahreszeit. Doch wie „ewig“ ist dieser Frühling wirklich, und wie verlässlich ist das Wetter auf den Kanaren im Februar?
Diese Frage ist entscheidend für deine Reiseplanung. Der Februar liegt mitten im kanarischen Winter, einer Zeit, die zwar deutlich milder ist als in Mitteleuropa, aber dennoch regionale Besonderheiten und Temperaturschwankungen mit sich bringt. Lohnt sich die Reise, um dem grauen Alltag zu entfliehen, oder musst du mit zu kühlen Wassertemperaturen oder gar Regen rechnen?
In diesem tiefgehenden Guide von noveltr.com beleuchten wir das Klima der beliebtesten Inseln im Detail. Wir helfen dir, fundiert zu entscheiden, ob der Februar die ideale Reisezeit für dich ist – egal, ob du Sonne tanken, wandern oder den berühmten Karneval erleben möchtest.
Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und Inspiration. Er ersetzt keine offizielle Reiseberatung und keine aktuellen Hinweise von Behörden oder Reiseanbietern. Bitte informiere dich stets vor Reiseantritt über die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes oder der zuständigen Behörden deines Landes.
Kanaren im Februar: Der große Klima-Überblick
Die Kanarischen Inseln liegen zwar politisch in Europa (Spanien), geografisch jedoch vor der Küste Afrikas. Ihre Nähe zum Äquator und der mäßigende Einfluss des Atlantiks sorgen dafür, dass die Temperaturen das ganze Jahr über stabil und mild bleiben – ein Klima, das oft mit dem Frühling verglichen wird. Im Februar erlebst du hier typischerweise das wärmste „Winterwetter“ Europas.

Temperaturen und Sonnenscheindauer im Spätwinter
Im Februar liegen die Durchschnittstemperaturen auf den Kanaren zwischen 18 °C und 23 °C am Tag. Die Nächte sind allerdings spürbar kühler und können auf 13 °C bis 15 °C absinken. Gerade das macht den Unterschied zum Hochsommer aus. Während du tagsüber oft ein T-Shirt tragen kannst, benötigst du abends definitiv eine leichte Jacke oder einen Pullover.
Die Sonnenscheindauer ist beeindruckend für diese Jahreszeit. Die südlichen Inseln und Regionen verzeichnen im Durchschnitt 6 bis 7 Sonnenstunden pro Tag. Dies ist mehr als genug, um Strände und Natur zu genießen. Dennoch ist der Februar statistisch gesehen einer der regenreicheren Monate der Kanaren, auch wenn die Niederschlagsmenge im Vergleich zu Mitteleuropa verschwindend gering bleibt.
- Tagesdurchschnitt: 19 °C – 21 °C
- Maximale Spitzen: Können bis zu 25 °C erreichen
- Regentage: Typischerweise 3 bis 6 Tage mit Schauern (meist kurz und lokal begrenzt)
Der Nord-Süd-Kontrast und die Passatwinde
Das kanarische Klima wird stark vom Zusammenspiel der Passatwinde und der bergigen Topografie der Inseln beeinflusst. Die feuchten, kühleren Passatwinde treffen meist auf die Nordküsten. Dort stauen sie sich und führen zu mehr Wolkenbildung und Niederschlag. Dies ist der Grund, warum die Nordseite der Inseln (wie der Norden Teneriffas oder La Palmas) grüner und vegetationreicher ist.
Im Süden hingegen sorgt der Gebirgsschutz (z.B. der Teide auf Teneriffa oder die Berge Gran Canarias) für eine Abschirmung. Hier entstehen trockene, sonnige Mikroklimata. Wenn du also maximalen Sonnenschein im Februar suchst, ist die Südseite deines Reiseziels fast immer die sicherere Wahl. Diesen Kontrast solltest du bei der Buchung deiner Unterkunft unbedingt beachten.
Wassertemperaturen: Badespaß im Winter?
Für viele DACH-Reisende ist die Wassertemperatur im Februar der größte Unsicherheitsfaktor. Kann man im Atlantik baden?
Die Antwort ist: Ja, aber es ist erfrischend. Dank des milden Klimas fällt die Wassertemperatur selten unter 18 °C. Die Durchschnittstemperaturen bewegen sich im Februar zwischen 18 °C und 19 °C. Das ist vergleichbar mit der Nordsee im Hochsommer.
Für hartgesottene Schwimmer ist das kein Problem. Wer aber karibisch warme Badetemperaturen erwartet, wird enttäuscht sein. Die meisten Urlauber genießen das Meer im Februar eher für kurze Erfrischungen und nutzen ansonsten beheizte Hotelpools, um ausgiebig zu schwimmen.
Die Inseln im Detail: Klima-Unterschiede im Februar
Obwohl die Kanaren alle das gleiche Archipel bilden, unterscheiden sich die sieben Hauptinseln klimatisch teils massiv voneinander – insbesondere im Winter. Die Wahl der richtigen Insel kann entscheiden, ob dein Februar-Urlaub ein voller Erfolg wird.
Gran Canaria: Vielfalt von Süden bis Norden
Gran Canaria ist bekannt für ihren starken Klima-Gegensatz. Wenn du im Februar fast garantiert sonniges, warmes Wetter möchtest, wähle den Süden:
- Süden (Maspalomas, Playa del Inglés, Puerto Rico): Hier herrscht im Februar oft das beste Klima der Insel. Temperaturen erreichen regelmäßig 22 °C. Die Region gilt als besonders trocken und sonnenverwöhnt. Ideal für den klassischen Strandurlaub.
- Norden (Las Palmas, Arucas): Deutlich kühler, wolkiger und mit höherem Regenrisiko. Perfekt für Städtetouren und kulturelle Ausflüge, aber weniger für reine Badetage.
Teneriffa: Das Wetterscheide-Phänomen
Teneriffa, dominiert vom mächtigen Pico del Teide, zeigt den Nord-Süd-Kontrast am drastischsten. Der Teide hält die feuchten Passatwinde ab und schützt den Süden:
- Süden (Los Cristianos, Playa de las Américas, Costa Adeje): Diese Region ist im Februar ein Magnet für Sonnenanbeter. Hier erwarten dich stabile 20 °C bis 23 °C.
- Norden (Puerto de la Cruz, Santa Cruz): Malerisch grün, aber oft wolkenverhangen und merklich kühler. Ideale Basis für Wanderungen und Erkundungstouren in grüner Natur, aber rechne mit gelegentlichem Nieselregen.
- Im Gebirge (Teide-Nationalpark): Achtung! Auf über 2.000 Metern Höhe herrscht hochalpines Winterklima. Schnee und Eis sind im Februar keine Seltenheit. Wenn du den Teide besuchst, benötigst du warme Winterkleidung.
Fuerteventura und Lanzarote: Windexperten und die Sahara-Nähe
Die östlichen, flacheren Inseln Fuerteventura und Lanzarote liegen näher am afrikanischen Festland und sind weniger bergig. Sie profitieren dadurch von geringeren Niederschlägen und sind oft sehr sonnig:
- Fuerteventura: Die Insel ist berühmt für Wind (ideal für Windsurfen und Kitesurfen). Die Temperaturen sind angenehm warm (ca. 20 °C – 22 °C). Durch ihre flache Topografie gibt es weniger regionale Wetterunterschiede als auf Teneriffa oder Gran Canaria. Im Februar ist der Wind ein ständiger Begleiter, der die gefühlte Temperatur senken kann.
- Lanzarote: Ähnlich warm und sonnig wie Fuerteventura, aber weniger windig. Lanzarote bietet im Februar optimale Bedingungen für Entdecker, die die vulkanische Landschaft des Timanfaya-Nationalparks erkunden möchten, ohne unter der sommerlichen Hitze zu leiden.
La Palma, La Gomera und El Hierro: Die grüneren Inseln
Die westlichen Inseln, oft als „grüne Inseln“ bezeichnet, sind feuchter und kühler, da sie die Passatwinde stärker abbekommen. Für den reinen Strandurlaub sind sie im Februar weniger geeignet, aber perfekt für Aktivurlauber und Wanderfans:
- La Palma: Malerisch grün, aber im Februar musst du mit mehr Regen rechnen als auf den östlichen Inseln. Ideal, wenn du mildes, aber feuchtes Klima für spektakuläre Wanderungen suchst.
- La Gomera: Die Insel ist ein Wanderparadies. Das Klima ist mild, kann aber in den Lorbeerwäldern (z.B. Garajonay) sehr neblig und kühl sein.
Reiseplanung im Februar: Vorteile, Nachteile und Events
Der Februar bietet eine einzigartige Mischung aus mildem Wetter, niedrigerer Touristendichte (abseits des Karnevals) und attraktiven Preisen. Es ist die perfekte Zeit, um die Inseln abseits des Trubels kennengelernt.
Die Vorteile: Mildes Klima und geringere Massen
Im Vergleich zur Hochsaison im Sommer oder den teuren Weihnachtsferien hat der Februar klare Vorteile:
Angenehme Temperaturen für Aktivitäten: Die 20 °C – 23 °C sind ideal für körperliche Betätigung. Du kannst stundenlang wandern, Rad fahren oder Golf spielen, ohne von der Hitze des Hochsommers überwältigt zu werden. Die Erkundung der Nationalparks ist jetzt besonders angenehm.
Geringere Nebensaison-Preise (variabel): Abgesehen von der Karnevalszeit (die oft Ende Februar oder Anfang März fällt) sind Flüge und Unterkünfte tendenziell günstiger als im Dezember/Januar oder im Sommer. Die Strände sind weniger überfüllt, und du findest leichter ruhige Plätze.
Die Nachteile und was du beachten solltest
Trotz der Frühlingsgefühle gibt es einige Dinge, die du im Februar beachten solltest, um Enttäuschungen zu vermeiden:
- Kühle Abende: Wie erwähnt, kühlen die Nächte deutlich ab. Ein Abendessen im Freien kann ohne Pullover oder Decke unangenehm sein.
- Regenrisiko: Das Risiko für Schlechtwettertage (insbesondere im Norden) ist höher als zwischen Juni und September. Das bedeutet selten Dauerregen, aber du könntest auf kurze, heftige Schauer treffen.
- Die „Calima“: Gelegentlich kann im Februar die Calima auftreten – ein heißer Wind aus der Sahara, der feinen Sandstaub mit sich führt. Die Sicht wird schlechter, die Luft ist trocken und es kann sehr heiß werden (manchmal über 30 °C). Diese Phänomene dauern meist nur wenige Tage.
Must-See: Der berühmte Karneval der Kanaren
Der wohl größte Anziehungspunkt für viele Reisende im Februar ist der Karneval. Die Kanarischen Inseln – insbesondere Teneriffa (Santa Cruz) und Gran Canaria (Las Palmas) – feiern den Karneval im Stil von Rio de Janeiro, oft mit atemberaubenden Kostümen, Paraden und Musik bis in die frühen Morgenstunden.
Wenn du den Karneval erleben möchtest, musst du früh buchen. Während dieser Zeit steigen die Preise für Flüge und Hotels massiv an, und die Verfügbarkeit sinkt rapide. Achte auf die genauen Termine, da diese vom kirchlichen Kalender abhängen und variieren.
Tipp: Während Santa Cruz de Tenerife den berühmtesten Karneval Europas außerhalb des Festlandes hat, ist der Karneval in Las Palmas (Gran Canaria) etwas kleiner, aber ebenso enthusiastisch und leichter zugänglich.
Aktivitäten und Packtipps für den Februar-Urlaub
Die Bedingungen im Februar sind perfekt, um die Inseln aktiv zu erkunden, anstatt nur am Strand zu liegen. Die milde Luft lädt zu langen Touren und Entdeckungen ein.
Welche Aktivitäten sind ideal? (Wandern, Sightseeing, Surfen)
Wandern und Naturerlebnis
Für Wanderer ist der Februar die beste Zeit. Die Natur erstrahlt oft im saftigen Grün nach den winterlichen Niederschlägen. Besonders die grünen Inseln (La Palma, La Gomera) und die Bergregionen Gran Canarias sind ideal. Achte auf feste, wasserabweisende Wanderschuhe, da die Wege in höheren Lagen matschig sein können.
Wassersport und Surfen
Die Atlantikwellen sind im Winter kräftiger. Fuerteventura und Lanzarote sind Hotspots für Surfer und Kitesurfer. Für normale Schwimmer sind die Bedingungen durch die kühlen Wassertemperaturen zwar nicht ideal, aber die Windbedingungen bieten für Wassersportler hervorragende Reize.
Kulturelle Entdeckung
Nutze die milden Temperaturen für Sightseeing in den historischen Städten wie La Laguna (Teneriffa), Teguise (Lanzarote) oder Vegueta (Las Palmas). Im Sommer kann die Mittagshitze solche Touren schnell anstrengend machen; im Februar sind sie purer Genuss.
Die perfekte Packliste: Zwiebellook ist Pflicht
Da du im Februar innerhalb eines Tages oft zwischen 13 °C (Berge am Abend) und 23 °C (Strand am Mittag) wechselst, ist der Zwiebellook der Schlüssel zu deinem Wohlbefinden. Deine Packliste sollte dies widerspiegeln:
- Tagsüber: Leichte Sommerkleidung (Shorts, T-Shirts, Badeanzug).
- Abends/Nachts: Pullover, Strickjacke, leichte Daunenjacke oder Windbreaker.
- Für Wanderungen/Norden: Robuste, lange Hosen und eine regenfeste, atmungsaktive Jacke.
- Sonnenschutz: Auch im Winter ist die UV-Strahlung aufgrund der Äquatornähe hoch. Sonnencreme (LSF 30+), Sonnenhut und Sonnenbrille sind unverzichtbar.
- Badesachen: Ein Neoprenanzug für längere Sessions im Meer kann sinnvoll sein, ansonsten reicht ein normaler Badeanzug für den Pool.
Praktische Planung: Kosten, Buchung und Anreise
Die Kanarischen Inseln sind ein beliebtes Ziel für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Flugverbindungen sind ausgezeichnet, aber eine kluge Planung im Februar kann Kosten sparen und die Reisequalität erhöhen.
Budget-Check: Ist der Februar teuer?
Die Kosten im Februar können stark schwanken. Generell gilt:
- Vor dem Karneval: Mitte Februar, bevor die Hauptkarnevalswoche beginnt, gelten oft mittlere bis niedrige Nebensaisonpreise. Du kannst hier gute Schnäppchen bei Pauschalreisen finden.
- Während des Karnevals: Hier steigen die Preise (insbesondere für Flüge und Unterkünfte in der Nähe der Karnevalshochburgen Las Palmas und Santa Cruz) auf Hochsaison-Niveau an.
- Flüge und Unterkünfte: Die Kanaren bieten die gesamte Bandbreite von günstigen Apartments bis hin zu Luxushotels. Im Vergleich zu anderen europäischen Winterzielen (wie den Alpen) sind die Kanaren oft günstiger, insbesondere wenn du Flug und Hotel frühzeitig buchst.
- Mietwagen: Ein Mietwagen ist fast unerlässlich, um die Inseln flexibel zu erkunden, insbesondere wenn du den Nord-Süd-Kontrast erleben oder abseits der Touristenpfade wandern möchtest. Die Mietpreise sind im Februar in der Regel moderat.
Tipps zur optimalen Routenwahl
Wenn du zwei Wochen Zeit hast und das Klima im Februar optimal nutzen möchtest, empfiehlt sich eine Kombination aus zwei Inseln oder die Konzentration auf die Südseite einer großen Insel:
Szenario A: Der Strand- und Entdeckungsurlaub (14 Tage)
Wenn dein Hauptziel Sonne und Wärme ist, konzentriere dich auf die südlichen Regionen von Gran Canaria und/oder Teneriffa.
Route: 7 Tage Süd-Gran Canaria (Maspalomas, Dunas) für Entspannung und 7 Tage Süd-Teneriffa (Costa Adeje) für Ausflüge zum Teide und Sightseeing in La Laguna. Diese Kombination garantiert dir die höchste Wahrscheinlichkeit auf sonniges Badewetter.
Szenario B: Der Aktiv- und Natururlaub (10 Tage)
Wenn du dem Wandern den Vorzug gibst und die Kühle nicht scheust, wähle eine Kombination der grüneren Inseln.
Route: 5 Tage La Gomera (Wandern im Garajonay-Nationalpark) und 5 Tage Nord-Teneriffa (Puerto de la Cruz), um die malerischen Täler zu erkunden und den Karneval zu erleben (falls zeitlich passend).
Fazit: Für wen lohnt sich der Kanaren-Urlaub im Februar?
Die Frage, ob der Februar die richtige Reisezeit für die Kanaren ist, hängt stark von deinen Erwartungen ab. Die Kanaren sind im Februar sicherlich kein tropisches Paradies, aber sie sind der Ort mit der verlässlichsten Wärme und dem meisten Sonnenschein in Europa zur Winterzeit.
Der Kanaren-Urlaub im Februar lohnt sich besonders für:
- Wanderer und Aktivurlauber: Die milden 20 °C – 23 °C sind ideal für Sport und lange Ausflüge.
- Kulturinteressierte: Die Chance, den weltberühmten Karneval mitzuerleben, ist ein unschlagbares Argument.
- Sonnenanbeter mit realistischen Erwartungen: Solange du weißt, dass du abends eine Jacke brauchst und das Meer eher erfrischend ist, bieten die Südinseln genügend Sonne, um die Batterien aufzuladen.
Wenn du hingegen garantiert karibische Wassertemperaturen und beständige Hitze suchst, solltest du vielleicht in den Sommer oder andere Fernreiseziele ausweichen. Für alle anderen bietet der Februar auf den Kanaren eine perfekte Balance aus Entspannung, Aktivität und dem Gefühl des ewigen Frühlings.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zum Wetter auf den Kanaren im Februar
Wie warm ist es im Februar auf den Kanaren?
Die Durchschnittstemperaturen tagsüber liegen zwischen 19 °C und 22 °C, wobei die südlichen Küsten Teneriffas und Gran Canarias oft bis zu 23 °C erreichen. Die Nächte sind mit 13 °C bis 15 °C deutlich kühler, weshalb warme Kleidung für den Abend notwendig ist.
Welche Kanareninsel ist im Februar am wärmsten?
Die wärmsten und sonnigsten Regionen findest du typischerweise im Süden von Gran Canaria (z.B. Maspalomas) und im Süden von Teneriffa (z.B. Costa Adeje). Diese Regionen profitieren vom Schutz der zentralen Gebirge, die die feuchten Winde abhalten.
Kann man im Februar auf den Kanaren baden?
Ja, man kann baden. Die Wassertemperaturen im Atlantik liegen im Februar bei erfrischenden 18 °C bis 19 °C. Dies ist für Mitteleuropäer oft akzeptabel, aber wer sehr warmes Wasser gewohnt ist, nutzt möglicherweise lieber beheizte Pools.
Regnet es im Februar oft auf den Kanarischen Inseln?
Der Februar zählt statistisch zu den regenreicheren Monaten im kanarischen Winter, allerdings sind die Niederschlagsmengen gering. Regen tritt meist in kurzen, lokalen Schauern auf, besonders in den nördlichen und bergigen Regionen. Die südlichen Küsten bleiben überwiegend trocken.
Ist der Februar auf den Kanaren Hochsaison?
Der Februar liegt größtenteils in der mittleren Nebensaison, was oft günstigere Preise bedeutet. Eine große Ausnahme bildet die Zeit des Karnevals (meist Ende Februar/Anfang März), in der die Preise stark ansteigen, insbesondere in den Karnevalshochburgen wie Santa Cruz de Tenerife.
Wie lange sollte man für einen Kanaren-Urlaub im Februar einplanen?
Da der Februar optimal für Aktivurlaube ist und die Inseln vielfältige Kontraste bieten, empfiehlt sich eine Reisedauer von mindestens 10 bis 14 Tagen. Dies gibt dir genügend Zeit, die sonnigen Südküsten zu genießen und gleichzeitig die grüneren, kühleren Norden und die Berglandschaften zu erkunden.
