Wann sind die Kanaren am leersten? Ruhe & günstige Reisezeit finden

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Die Kanarischen Inseln – auch bekannt als die Inseln des ewigen Frühlings – sind zu Recht eines der beliebtesten Reiseziele Europas, besonders in den kalten Monaten. Ihre ganzjährige Sonnengarantie und die faszinierende landschaftliche Vielfalt locken Millionen Besucher an. Doch wenn du dir das Bild von überfüllten Stränden und Warteschlangen bei den Seilbahnen ersparen möchtest, stellst du dir schnell die entscheidende Frage: Wann sind die Kanaren am leersten?

Die Suche nach Ruhe, Authentizität und gleichzeitig attraktiven Preisen erfordert eine strategische Planung, da die Kanaren aufgrund ihres Klimas kaum eine echte „Nebensaison“ im klassischen Sinne kennen. Dieser ausführliche Artikel auf noveltr.com hilft dir dabei, die besten Zeitfenster für deinen entspannten Urlaub zu identifizieren, in denen du die Inseln von Teneriffa bis Lanzarote ohne den größten Touristenansturm genießen kannst.

Wir tauchen tief in die saisonalen Zyklen, die Klimaunterschiede der einzelnen Inseln und die besten Strategien ein, um deine Reiseplanung optimal auf Ruhe und Budget auszurichten.

Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und Inspiration. Er ersetzt keine offizielle Reiseberatung und keine aktuellen Hinweise von Behörden oder Reiseanbietern. Bitte informiere dich stets aktuell beim Auswärtigen Amt über Sicherheits- und Einreisebestimmungen.

Die saisonalen Zyklen: Wann es voll wird und wann es sich leert

Die Kanaren sind bekannt für ihre konstanten, milden Temperaturen. Dies führt dazu, dass sie im Gegensatz zu vielen Zielen am Mittelmeer fast das ganze Jahr über touristisch relevant sind. Dennoch gibt es klare Peaks, die du meiden solltest, wenn du auf der Suche nach leeren Stränden und günstigeren Preisen bist.

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Die traditionellen Stoßzeiten (Hochsaison)

Die Hauptreisezeiten auf den Kanaren sind eng an die europäischen Schulferien und die klimatisch ungünstigen Jahreszeiten in Mitteleuropa gekoppelt. Wenn du diese Zeiten meidest, hast du bereits gute Chancen auf geringere Besucherzahlen.

  • Winterflucht (Mitte Dezember bis Mitte Januar): Weihnachten, Silvester und die erste Januarwoche sind absolute Hochsaison. Viele Europäer suchen die Sonne, um den kalten Winter zu entfliehen. Die Preise für Flüge und Unterkünfte sind hier am höchsten, und die Inseln sind am vollsten.
  • Karneval und Frühlingsferien (Februar/März): Besonders der Karneval auf Teneriffa und Gran Canaria zieht große Menschenmengen an. Auch die ersten milden Frühlingsferien in DACH-Ländern führen zu einem deutlichen Anstieg der Besucherzahlen.
  • Sommerferien (Juli und August): Die klassischen Familienurlauber dominieren diese Monate. Obwohl das Klima zu dieser Zeit sehr heiß werden kann, sind die südlichen Strände überfüllt, und die Preise steigen wieder deutlich an.

Die Phasen der geringsten Besucherzahlen (Nebensaison)

Die Kanaren werden am leersten in den Zeiten, die zwischen den großen Ferienblöcken liegen. Hier kannst du die authentische Atmosphäre der Inseln am besten erleben, ohne auf gutes Wetter verzichten zu müssen.

Die besten Zeitfenster für Ruhe und Leere sind typischerweise:

  1. Mitte Januar bis Anfang Februar: Direkt nach dem Silvesteransturm und bevor der Karneval oder die Winterferien beginnen, herrscht eine merkliche Flaute. Das Wetter ist weiterhin mild und die Preise sinken spürbar.
  2. Mitte April bis Ende Juni (Frühsommer): Dies ist der absolute Goldstandard für Ruhesuchende. Ostern ist vorbei, die Sommerferien haben noch nicht begonnen. Die Temperaturen sind perfekt (22 °C bis 26 °C), die Natur ist nach den Winterregen oft noch grün, und die Besucherzahlen sind am niedrigsten.
  3. Mitte September bis Mitte Dezember (Spätherbst): Nach den Sommerferien kehrt Ruhe ein. Die Meerestemperaturen sind noch hoch vom Sommer, das Klima ist stabil und mild. Dies ist eine hervorragende Zeit für Aktivurlauber und alle, die dem nasskalten Wetter in Mitteleuropa entkommen möchten, bevor der Weihnachts-Run beginnt.

Das Klima in den ruhigen Monaten: Perfekt, aber variabel

Wenn du in der Nebensaison reist, suchst du nicht nur nach Ruhe, sondern auch nach gutem Wetter. Die Kanaren bieten auch außerhalb der Hauptsaison exzellente klimatische Bedingungen, wobei du die regionalen Unterschiede beachten musst.

Wetterbedingungen im Frühsommer (April–Juni)

Der späte Frühling und Frühsommer ist die wohl beste Reisezeit, wenn Ruhe und optimales Wetter Priorität haben. Diese Monate sind trocken, sehr sonnig und die Temperaturen sind ideal für alle Aktivitäten – von Wanderungen bis zum Strandaufenthalt.

  • Temperaturen: Die Tageshöchstwerte liegen meist zwischen 22 °C und 27 °C.
  • Niederschlag: Sehr gering. Die Wahrscheinlichkeit, Regen zu erleben, ist minimal.
  • Meerestemperatur: Steigt kontinuierlich von frischen 19 °C im April auf angenehme 22 °C im Juni.

Reiseszenario: Du planst einen Wanderurlaub auf La Gomera oder einen Surftrip nach Fuerteventura. Der Juni bietet dir lange, sonnige Tage und mäßigen Wind, ohne dass die Strände überlaufen sind.

Wetterbedingungen im Spätherbst (September–Dezember)

Der Herbst ist klimatisch ebenfalls fantastisch, mit dem zusätzlichen Vorteil, dass das Meer am wärmsten ist. Allerdings nimmt die Wahrscheinlichkeit für kurze, starke Regenschauer in den Monaten Oktober und November leicht zu, insbesondere im Norden der Inseln.

  • Temperaturen: Tagsüber typischerweise noch 24 °C bis 28 °C im September, sinkend auf 20 °C bis 24 °C im Dezember.
  • Meerestemperatur: Oftmals noch 23 °C oder 24 °C im September/Oktober.
  • Niederschlag: Obwohl meist sonnig, sind November und Dezember die regenreichsten Monate (allerdings meist nur lokal und kurz). Die Südküsten bleiben sehr trocken.

Mikroklimata: Die Nord-Süd-Teilung

Wenn du außerhalb der Hauptsaison reist, ist die Wahl der richtigen Inselseite entscheidend. Die größeren, bergigen Inseln (Teneriffa, Gran Canaria, La Palma) weisen ein starkes Nord-Süd-Gefälle auf:

Die Passatwinde und das Gebirge sorgen dafür, dass die Nordseite oft kühler, grüner und wolkenverhangener ist (insbesondere in den “leeren” Wintermonaten). Die Südseite ist fast immer sonniger und wärmer. Wenn du Ruhe suchst, aber auf sonniges Badewetter angewiesen bist, wähle im Frühjahr oder Herbst die südlichen Küstenabschnitte, beispielsweise in Gran Canaria (Maspalomas, Puerto Rico) oder Teneriffa (Costa Adeje, Los Cristianos).

Regionale Strategie: Welche Insel ist wann am leersten?

Die Dichte der Besucher variiert stark zwischen den einzelnen Inseln. Während die großen, touristisch erschlossenen Inseln wie Teneriffa und Gran Canaria zu jeder Zeit eine gewisse Grundauslastung haben, sind die kleineren Inseln (die sogenannten Islas Verdes) fast das ganze Jahr über ruhig.

Die großen touristischen Zentren: Gran Canaria und Teneriffa

Auf Gran Canaria und Teneriffa konzentriert sich der Massentourismus auf die Hauptstrände und Hotelzonen im Süden. Um die Leere zu finden, musst du in der Nebensaison den Norden und die Bergregionen erkunden.

  • Teneriffa (April/Mai oder Oktober/November): Meide die großen Resorts im Süden, die von Langzeiturlaubern frequentiert werden. Besuche stattdessen das Anaga-Gebirge oder die historischen Altstädte im Norden (La Orotava, Icod de los Vinos). Dort wirst du in der Nebensaison oft nur Einheimische antreffen.
  • Gran Canaria (Januar oder Mai/Juni): Der Norden und die Inselmitte (Roque Nublo) sind außerhalb der Ferienzeiten ideal für Wanderer, die Einsamkeit suchen. Auch die östlichen Strände (z.B. Las Canteras in Las Palmas) sind in diesen Zeiträumen deutlich ruhiger als die touristischen Hotspots im Süden.

Die Vulkaninseln: Lanzarote und Fuerteventura

Lanzarote und Fuerteventura sind bekannt für ihre Wind- und Wassersportarten und ihre einzigartigen Vulkanlandschaften. Hier konzentrieren sich die Besucher oft auf die Strände und die Nationalparks.

  • Lanzarote (März oder Mitte November): Lanzarote ist touristisch etwas ausgeglichener als die größeren Inseln. Die Besucherzahlen sinken stark im März (nach dem Karneval und vor Ostern) und im späten Herbst. Nutze diese Zeit, um den Timanfaya Nationalpark ohne lange Busketten zu erleben oder die Kunst und Architektur von César Manrique in Ruhe zu besichtigen.
  • Fuerteventura (April/Mai): Fuerteventura ist außerhalb der deutschen Herbstferien und der Surfer-Events im Sommer relativ ruhig. Der Frühling bietet sich hier besonders an, da die Wassertemperaturen schon steigen, der starke Sommerwind (für Kiter) aber noch nicht voll einsetzt.

Die Islas Verdes: La Palma, La Gomera und El Hierro

Wenn dein primäres Ziel absolute Ruhe ist, solltest du eine der westlichen, kleineren Inseln wählen. Diese werden das ganze Jahr über von weniger Touristen besucht und ziehen eher Aktivurlauber und Naturfreunde an.

  • La Gomera: Die Insel ist bekannt für ihre dichten Wälder und tiefen Schluchten. Sie ist ideal für Wanderer und bleibt in der Regel auch während der Hochsaison relativ ruhig, mit Ausnahme der Hauptorte.
  • El Hierro: Die kleinste und westlichste Insel ist die Kanareninsel mit den geringsten Besucherzahlen überhaupt. Hier gibt es keine Massentourismuszentren. El Hierro ist fast das ganze Jahr über “leer” und bietet sich für Taucher und Ruhesuchende an, die eine tiefere Verbindung zur Natur suchen.

Dein Urlaubsbudget: Kostenersparnis durch die leeren Monate

Der wichtigste Nebeneffekt der geringen Besucherzahlen ist die deutliche Entlastung deines Reisebudgets. Die Kanaren gelten generell als teurer als Ziele in Nordafrika oder der Türkei, aber die Nebensaison bietet enorme Sparpotenziale.

Flug- und Unterkunftspreise im Vergleich

Flüge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind in den Zwischensaisons (besonders Mai/Juni und Oktober/November) deutlich günstiger. Bei den Unterkünften kannst du die größten Unterschiede feststellen.

  • Januar/Februar (nach Silvester): Viele Hotels bieten attraktive Raten, um die Auslastungslücke vor dem Karneval zu füllen. Es sind Preisnachlässe von 20 % bis 40 % im Vergleich zur Weihnachtszeit möglich.
  • Mai/Juni: Dies ist die ökonomischste Zeit. Die Nachfrage aus den großen Quellmärkten ist gering, und die Hoteliers sind flexibler bei den Preisen. Du findest oft bessere Zimmerkategorien zum Preis der Standardzimmer der Hochsaison.
  • Mietwagen: Die Preise für Mietwagen steigen in den Sommer- und Winterferien oft um das Doppelte. In der Nebensaison (z.B. Mai) sind die Tarife stabil und niedrig, und du hast eine viel größere Auswahl an Fahrzeugen.

Faustregel für Budgetplanung: Wenn du die Zeiträume direkt vor und nach den großen Feiertagen (Ostern, Weihnachten, Sommerferien) buchst, maximierst du deine Ersparnis, ohne beim Wetter große Kompromisse eingehen zu müssen.

Spartipps für Aktivitäten und Gastronomie

In den ruhigen Monaten profitierst du nicht nur von günstigeren Hotels und Flügen, sondern auch von einem entspannteren Erlebnis vor Ort:

  • Lokale Restaurants: Abseits der Touristenzentren kannst du in der Nebensaison oft günstiger und authentischer essen, da die Restaurants nicht von Massen überrannt werden und sich mehr Zeit für die Gäste nehmen.
  • Attraktionen: Obwohl die Eintrittspreise für Museen und Nationalparks meist fix sind, sparst du Zeit. Wartezeiten für den Eintritt in den Loro Parque (Teneriffa) oder für die Fahrt auf den Teide sind in der Nebensaison minimal.
  • Aktivitäten-Anbieter: Anbieter von Surfkursen, Segeltouren oder geführten Wanderungen sind in den Zwischenzeiten flexibler und bieten manchmal Last-Minute-Rabatte oder individuellere Touren in kleineren Gruppen an.

Erlebnisse abseits des Trubels: Ruhe für Körper und Geist

Die Kanaren bieten so viel mehr als nur Strände. Wenn du die Ruhe der Nebensaison nutzt, öffnen sich ganz neue Möglichkeiten für tiefergehende Reiseerfahrungen, die im Trubel der Hauptsaison oft untergehen.

Wanderungen und Naturerlebnisse

Die Kanaren sind ein Paradies für Wanderer. In der Hochsaison können beliebte Routen jedoch stark frequentiert sein. In den ruhigen Monaten genießt du die Natur in ihrer vollen Pracht.

  • Garajonay Nationalpark (La Gomera): Erlebe den Nebelwald fast allein. Die Stille des Lorbeerwaldes im späten Frühling ist einzigartig, da die Hauptbesucherströme der Kreuzfahrtschiffe noch nicht eingesetzt haben.
  • Barranco de Masca (Teneriffa): Diese ikonische Schluchtwanderung ist in der Hochsaison oft überfüllt und nur mit Voranmeldung möglich. Im Januar oder Mai kannst du das atemberaubende Panorama viel entspannter genießen.
  • Vulkankrater auf Lanzarote: Im Timanfaya Nationalpark sind die geführten Bustouren außerhalb der Stoßzeiten seltener belegt, was dir ein persönlicheres Erlebnis der Mondlandschaft ermöglicht.

Kulturelle Entdeckungen ohne Massen

Die historischen Zentren von La Laguna (Teneriffa) oder Vegueta (Gran Canaria) erwachen in der Nebensaison zum Leben. Anstatt von Touristengruppen dominiert zu werden, siehst du das lokale Leben, wie es wirklich ist.

Tipp: Besuche die kleinen Dörfer und Bodegas im Landesinneren von Gran Canaria oder die Weinregion auf La Palma. Die traditionellen Feste (Romerías) finden oft außerhalb der touristischen Spitzenzeiten statt und bieten einen authentischen Einblick in die kanarische Kultur.

Entspannung und Wellness

Wenn du Ruhe suchst, um dich zu erholen, sind die ruhigen Monate ideal. Die Wellness-Angebote in den gehobenen Hotels sind weniger ausgebucht, und du kannst die Pools und Spa-Bereiche entspannt nutzen. Das milde Klima im Frühjahr und Herbst ist perfekt für Yoga-Retreats oder einfach für lange, ruhige Strandspaziergänge.

Praktische Planung für die ruhigen Kanaren

Die Entscheidung für die Nebensaison bringt einige spezifische Überlegungen mit sich, die du in deine Reiseplanung einbeziehen solltest.

Welche Insel passt wann am besten? (Szenario-Planung)

Deine Wahl der Insel sollte von deinen Prioritäten abhängen, wenn du in der Nebensaison reist:

Ziel Beste Zeit (Leerstand) Ideale Insel Grund
Strandurlaub & Baden Mai oder September/Anfang Oktober Süd-Teneriffa, Süd-Gran Canaria, Fuerteventura Zuverlässig hohe Temperaturen, wärmeres Meer im Herbst, geringe Regenwahrscheinlichkeit im Mai.
Wandern & Natur März/April oder November La Palma, La Gomera, Nord-Teneriffa Milde Temperaturen, blühende Natur im Frühling, im Herbst ist es ruhig, aber etwas regnerischer.
Sightseeing & Kultur Januar oder Mai/Juni Lanzarote, Gran Canaria (Vegueta), Teneriffa (La Laguna) Kühle, aber angenehme Temperaturen für Stadtbummel, Attraktionen sind leerer.

Was du in der Nebensaison beachten solltest

Obwohl die Kanaren ganzjährig funktionieren, gibt es in den absolut ruhigsten Zeiten (z.B. Mitte Januar) leichte Einschränkungen, die du kennen solltest:

Eingeschränkte Fährverbindungen: Die Verbindungen zwischen den kleineren Inseln (z.B. zwischen La Gomera und El Hierro) können in der tiefsten Nebensaison leicht reduziert sein, besonders an Wochenenden.

Restaurantöffnungszeiten: In sehr kleinen Orten oder in den abgelegenen Bergdörfern können einige touristisch orientierte Restaurants in den ruhigsten Wochen (insbesondere Ende Januar) Betriebsurlaub haben. Informiere dich vorab über die Öffnungszeiten.

Hotelauswahl: In den beliebtesten Touristenzentren im Süden Teneriffas oder Gran Canarias bleiben viele große Hotels das ganze Jahr geöffnet. Wenn du in ruhigere Regionen reist, ist die Auswahl an Unterkünften kleiner, aber oft individueller.

Fazit: Die perfekte Ruhezeit für deinen Kanaren-Urlaub

Die Kanaren sind ein ideales Reiseziel für alle, die dem europäischen Winter entfliehen möchten, aber auch wer Ruhe und Authentizität sucht, wird fündig. Um die Frage: Wann sind die Kanaren am leersten? klar zu beantworten, musst du die Schulferien-Zyklen meiden und die Zwischensaisons nutzen.

Die absolut beste Zeit für ein ruhiges und sonniges Erlebnis, kombiniert mit den größten Kostenvorteilen, ist der Zeitraum von Mitte April bis Ende Juni. Hier ist das Wetter bereits sommerlich, die Natur blüht und der touristische Betrieb läuft auf Sparflamme.

Alternativ bietet der Spätherbst (Mitte September bis Mitte Dezember) die wärmsten Meerestemperaturen und eine entspannte Atmosphäre, bevor die Weihnachtshochsaison beginnt.

Deine nächsten Schritte zur Planung:

  1. Inselwahl definieren: Priorisiere Ruhe? Wähle La Palma oder El Hierro. Suche milde Temperaturen und wenig Wind? Wähle Lanzarote oder Fuerteventura im Frühling.
  2. Fokus auf den Norden: Selbst auf den touristischen Inseln findest du Ruhe, wenn du die weniger erschlossenen Nordküsten und die Bergregionen erkundest.
  3. Flexibilität nutzen: Sei bereit, Anfang Februar oder im Mai/Juni zu reisen, um die besten Preise und die geringste Dichte an Besuchern zu erleben.

Ob du nun die mondähnliche Landschaft Lanzarotes erkunden, durch die Lorbeerwälder La Gomeras wandern oder einfach nur die südliche Sonne in Ruhe genießen möchtest – die Kanaren belohnen Reisende, die abseits der Massen unterwegs sind, mit unvergesslichen und entspannten Momenten.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann ist die günstigste Zeit, um auf die Kanaren zu fliegen?

Die günstigsten Monate für Flüge und Unterkünfte sind in der Regel der Januar (nach dem 6. Januar) und der Mai. In diesen Perioden ist die touristische Nachfrage aus Mitteleuropa am geringsten, was zu deutlichen Preisnachlässen führt, während das Wetter stabil und mild bleibt.

Gibt es auf den Kanaren eine echte Nebensaison (Regenzeit)?

Nein, die Kanaren haben keine klassische Regenzeit oder Monsun. Es gibt lediglich eine regenreichere Periode im Spätherbst und Winter (November bis Februar), die sich aber meist nur auf die Nordhänge und Bergregionen auswirkt. Die Südküsten bleiben weitgehend trocken und sonnig, weshalb der Betrieb dort kaum unterbrochen wird.

Welche Kanareninsel ist generell die ruhigste?

Die Insel El Hierro gilt als die ruhigste und am wenigsten besuchte der sieben Hauptinseln. Sie zieht kaum Pauschaltouristen an und ist ideal für Taucher und Naturliebhaber, die absolute Stille und eine authentische kanarische Erfahrung suchen. Auch La Gomera ist fernab der Hauptorte sehr ruhig.

Ist es im Januar auf den Kanaren noch warm genug zum Baden?

Für hartgesottene Badegäste ist es tagsüber warm genug (typischerweise 20 °C bis 22 °C), um in der Sonne zu liegen. Die Wassertemperaturen liegen im Januar jedoch nur bei etwa 18 °C bis 19 °C, was von vielen als kühl empfunden wird. Für Badewetter mit wärmerem Meer ist der Mai/Juni oder der September/Oktober besser geeignet.

Sollte ich in der Nebensaison einen Mietwagen buchen?

Ja, in der Nebensaison ist ein Mietwagen besonders empfehlenswert. Die Preise sind niedriger, die Verfügbarkeit ist besser und das Fahren ist entspannter, da die Straßen weniger frequentiert sind. Ein Mietwagen ist der Schlüssel, um die ruhigen, authentischen Bergdörfer und abgelegenen Strände abseits der touristischen Hotspots zu erreichen.

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