Sardinien – das italienische Juwel im Mittelmeer – gilt als Sehnsuchtsort für alle, die türkisfarbenes Wasser, dramatische Küsten und feinste Sandstrände suchen. Doch die Hauptsaison im Juli und August bringt oft hohe Preise und überfüllte Hotspots mit sich. Viele Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz fragen sich daher: Kann man im Herbst auf Sardinien Badeurlaub machen? Die Antwort ist ein klares Ja – mit wichtigen Einschränkungen und entscheidenden Planungsvorteilen, die wir dir hier detailliert aufzeigen.
Der Herbst auf Sardinien ist oft die Zeit des „zweiten Sommers“. Das intensive Licht wird sanfter, die Hitze erträglicher und das Meer hat nach den Sommermonaten noch eine angenehme Temperatur. Wenn du flexibel bist und sowohl entspannte Strandtage als auch kulturelle Entdeckungen oder Wanderungen planst, ist der Herbst – insbesondere der September und der frühe Oktober – die ideale Reisezeit für dich.
Dieser ausführliche Guide von noveltr.com liefert dir alle Fakten zu Klima, besten Reisemonaten, Aktivitäten und praktischen Tipps, damit dein Badeurlaub auf Sardinien auch in der Nachsaison zum Erfolg wird.
Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und Inspiration. Er ersetzt keine offizielle Reiseberatung und keine aktuellen Hinweise von Behörden oder Reiseanbietern. Prüfe vor der Buchung immer die aktuellen Wettervorhersagen und lokale Gegebenheiten.
Der zweite Sommer: Sardinien im Herbst im Überblick
Die Entscheidung, Sardinien im Herbst zu besuchen, ist strategisch klug. Du vermeidest nicht nur die brütende Hitze des Hochsommers, sondern auch die touristische Hektik, die besonders die berühmten Küstenabschnitte wie die Costa Smeralda prägt. Wenn du deinen Fokus auf Badeurlaub legst, sind September und die erste Hälfte des Oktobers deine besten Optionen.

Was macht Sardinien im Herbst besonders?
Abseits der klassischen Badesaison transformiert sich die Insel. Während das Meer noch warm genug ist, um den Sprung ins kühle Nass zu wagen, laden die gemäßigten Temperaturen im Landesinneren zu ganz neuen Erlebnissen ein.
- Authentizität: Viele Regionen kehren nach dem Sommer zu einem ruhigeren, authentischeren Inselleben zurück. Du triffst weniger Touristen und mehr Einheimische.
- Naturerlebnisse: Das Landesinnere und die Bergregionen (wie der Gennargentu) sind nun ideal für Wanderungen und Radtouren, da die extreme Sommerhitze nachlässt.
- Kostenersparnis: Flüge und Unterkünfte (insbesondere ab Mitte Oktober) fallen oft deutlich im Preis, was Sardinien für ein mittleres Budget attraktiver macht.
Der Schlüssel zum erfolgreichen Herbst-Badeurlaub liegt in der genauen Kenntnis des Wetters und der regionalen Unterschiede auf der Insel.
Das Klima im Herbst: Wann ist die beste Zeit zum Baden?
Sardinien profitiert von einem typisch mediterranen Klima, das lange, trockene Sommer und milde, aber feuchtere Winter mit sich bringt. Der Herbst (settembre, ottobre, novembre) ist ein Übergang, bei dem die Wetterbedingungen von “Hochsommer-ähnlich” bis “kühl und regnerisch” variieren können.
Typische Temperaturen und Wassertemperaturen
Die Wassertemperatur ist für einen Badeurlaub der wichtigste Faktor. Da sich das Mittelmeer im Sommer stark erwärmt, speichert es diese Wärme oft bis in den späten Herbst hinein.
September: Der perfekte Spätsommer
Der September ist wettertechnisch der sicherste Monat, wenn du noch einen reinen Badeurlaub planst. Die Luft ist tagsüber typischerweise noch warm, die Abende sind angenehm mild und die Sonnenstunden sind zahlreich.
- Lufttemperatur: Im Durchschnitt 22 °C bis 28 °C.
- Wassertemperatur: Häufig zwischen 22 °C und 25 °C. Das ist wärmer als im Frühjahr!
- Vorteil: Fast alle touristischen Einrichtungen (Strandbars, Verleihe) sind noch geöffnet.
Oktober: Die goldene Mitte
Der Oktober bietet eine Mischung. Die erste Oktoberhälfte ist oft noch hervorragend zum Schwimmen geeignet, während ab der zweiten Hälfte das Risiko für kühlere Tage und die ersten Herbststürme steigt. Es ist die beste Zeit, wenn du Baden mit Wandern kombinieren möchtest.
- Lufttemperatur: Im Durchschnitt 18 °C bis 24 °C.
- Wassertemperatur: Meistens noch 20 °C bis 23 °C.
- Tipp: Fokussiere dich auf die südlichen Küstenabschnitte, da diese länger warm bleiben.
November: Eher für Entdecker als für Badegäste
Im November ist die Badesaison offiziell beendet. Das Wetter wird unbeständiger, die Regentage nehmen zu und die Temperaturen sinken spürbar. Obwohl es immer wieder sonnige Tage geben kann, solltest du diesen Monat nicht für einen reinen Strandurlaub buchen.
- Lufttemperatur: Im Durchschnitt 14 °C bis 19 °C.
- Wassertemperatur: Fällt unter 20 °C.
- Fokus: Kulturelle Besichtigungen, Kulinarik und lange Spaziergänge am menschenleeren Strand.
Die Vorteile der Nebensaison
Abgesehen von den angenehmen Temperaturen bietet die Nebensaison (September bis November) erhebliche Vorteile, die deine Reisequalität stark verbessern können, insbesondere wenn du mit dem Mietwagen unterwegs bist.
- Entspannung: Die berühmten Strände wie La Pelosa, Cala Luna oder der Strand von Chia sind deutlich leerer. Du findest leichter Parkplätze und musst keine Liegen reservieren.
- Erholsames Reisen: Die Fähren und Flughäfen sind weniger überlastet. Die Autofahrten über die Insel sind entspannter und staufrei.
- Bessere Angebote: Ab der zweiten Oktoberwoche sinken die Preise für Hotels und Ferienhäuser oft drastisch. Dies ermöglicht dir, in Unterkünften zu wohnen, die im Hochsommer unerschwinglich wären.
- Gastfreundschaft: Die Einheimischen sind nach dem Stress der Hochsaison entspannter und haben mehr Zeit für Gespräche und persönliche Empfehlungen.
Die besten Regionen für den späten Badeurlaub
Sardinien ist eine große Insel. Die klimatischen Bedingungen und die touristische Infrastruktur können sich zwischen dem bergigen Norden und dem wärmeren Süden erheblich unterscheiden. Wenn du im Herbst nach warmem Wasser suchst, solltest du strategisch planen.
Südküste: Die Wärme-Garanten
Der Süden Sardiniens profitiert am längsten von warmen Strömungen und einem tendenziell stabileren Wetter im Spätherbst. Regionen rund um Cagliari und die südwestliche Küste sind oft die sicherste Wahl für Oktober-Bader.
- Cagliari und Poetto: Die Hauptstadt bietet nicht nur Kultur und hervorragende Gastronomie, sondern auch den langen Stadtstrand Poetto. Hier ist das Leben auch im Herbst aktiv, da es nicht nur vom Tourismus abhängt.
- Chia und Pula: Diese Regionen südwestlich von Cagliari sind berühmt für ihre Dünenstrände und das kristallklare Wasser (z.B. Spiaggia di Cala Cipolla). Aufgrund der geschützten Buchten ist das Schwimmen hier oft bis weit in den Oktober hinein möglich.
- Sulcis-Iglesiente: Der Südwesten bietet spektakuläre, raue Landschaften, kombiniert mit historischen Minenstätten. Die Strände sind weniger überlaufen als die berühmten Hotspots und bieten auch im Spätherbst Ruhe.
Norden und Osten: Aktivurlaub und kulturelle Tiefe
Der Norden (Costa Smeralda, Alghero) und der Golf von Orosei im Osten sind touristisch hochentwickelt. Hier kann es passieren, dass kleinere Hotels und Restaurants bereits Anfang oder Mitte Oktober schließen.
- Alghero und Nordwesten: Alghero besticht durch seine katalanische Geschichte, die wunderschöne Altstadt und die beeindruckende Neptunsgrotte. Die Strände sind im September noch voll nutzbar, aber ab Oktober ist diese Region ideal für kulturelle Spaziergänge, Fahrradtouren und Weindegustationen.
- Golf von Orosei (Osten): Die weltberühmten Buchten (Cala Luna, Cala Mariolu) sind im Sommer nur per Boot erreichbar. Im Herbst kannst du die Küstenwanderwege genießen, die im Sommer aufgrund der Hitze unzumutbar wären. Wenn du noch baden möchtest, solltest du dies Anfang September tun.
- Costa Smeralda: Diese Luxusregion leert sich im Herbst rapide. Zwar sinken die Preise, doch viele High-End-Lokale schließen. Wenn du Ruhe und menschenleere Strände suchst, findest du sie hier – musst aber mit einer eingeschränkten Infrastruktur rechnen.
Aktivitäten jenseits des Strandes: Sardinien entdecken
Selbst wenn das Wetter einmal nicht mitspielen sollte oder die Wassertemperaturen im späten Oktober zu frisch werden, bietet Sardinien im Herbst eine Fülle von Erlebnissen, die im Hochsommer oft in den Hintergrund geraten.
Kulinarik und Wein: Die Erntezeit
Der Herbst ist die Zeit der Ernte. Die Weinlese (vendemmia) und die Olivenernte prägen die sardische Landwirtschaft und bieten einzigartige kulinarische Erlebnisse.
- Weinproben: Besuche die lokalen Weingüter, besonders in den Regionen Gallura (Norden) oder Sulcis (Südwesten). Du kannst probieren, wie der berühmte Cannonau reift, und an geführten Touren teilnehmen.
- Lokale Feste: Viele Dörfer veranstalten im Herbst traditionelle Feste, die sich um die Ernteprodukte drehen. Hier erlebst du die sardische Kultur authentisch, abseits des Touristenrummels.
- Kastanien und Pilze: In den waldreichen Gebieten des Gennargentu-Gebirges ist dies die Saison für Waldfrüchte, die in der traditionellen Küche eine wichtige Rolle spielen.
Gerade im Herbst schmeckt die robuste sardische Küche – Lammbraten (Porceddu), fangfrischer Fisch und Pecorino-Käse – besonders gut in den gemütlichen Agriturismi (Bauernhöfen), die jetzt wieder weniger überfüllt sind.
Wandern und Kultur: Nuraghen und Inland
Die milderen Temperaturen ab Mitte September sind perfekt, um das Inland zu erkunden. Sardinien beherbergt Tausende von Nuraghen, mysteriösen prähistorischen Steintürmen, die Zeugen einer faszinierenden bronzezeitlichen Kultur sind.
- Su Nuraxi di Barumini: Als UNESCO-Weltkulturerbe ist dieser Nuraghenkomplex ein Muss. Im Sommer ist die Besichtigung oft wegen der Hitze anstrengend, im Herbst ist sie ideal.
- Trekking im Golf von Orosei: Touren wie die Selvaggio Blu oder kürzere Abschnitte entlang der Küste sind jetzt traumhaft. Das Licht ist ideal für Fotografie, und die Anstrengung wird durch die angenehmen Temperaturen belohnt.
- Die Grotten von Is Zuddas: Für Schlechtwettertage oder zur Abkühlung sind die beeindruckenden Tropfsteinhöhlen eine ausgezeichnete Alternative.
Planung und praktische Tipps für deinen Herbsturlaub
Ein Herbsturlaub auf Sardinien erfordert eine leicht andere Planung als eine Reise im Hochsommer. Du musst flexibler sein und dich auf potenzielle Wetterwechsel einstellen.
Anreise, Unterkunft und Preise
Die Anreise im Herbst ist oft günstiger und einfacher. Viele Fluggesellschaften bieten Direktflüge zu den Hauptflughäfen (Cagliari, Olbia, Alghero) noch bis Ende Oktober an, wenn auch mit reduzierter Frequenz. Die Fährverbindungen vom italienischen Festland sind ganzjährig gut.
Unterkünfte:
- Flexibilität: Ab Oktober schließen kleinere, saisonabhängige Unterkünfte. Prüfe vorab, ob Restaurants und Geschäfte in der Nähe deiner Unterkunft noch geöffnet haben.
- Zentralheizung: Wenn du im späten Oktober oder November reist, wähle Unterkünfte, die über eine Heizmöglichkeit verfügen. Sardinische Häuser sind primär auf Kühlung ausgelegt, und die Nächte können kühl werden.
- Preisentwicklung: Die höchsten Einsparungen erzielst du im November. Im September sind die Preise zwar niedriger als im August, aber immer noch relativ hoch, da viele Italiener den Spätsommer nutzen.
Mietwagen:
Ein Mietwagen ist auf Sardinien fast unverzichtbar, um die Flexibilität im Herbst zu gewährleisten. Du kannst wetterunabhängig planen und spontan zwischen einem Strandtag im Süden und einer Wanderung im Landesinneren wechseln. Die Mietpreise sind im Herbst deutlich niedriger als im Sommer.
Packliste und wichtige Vorbereitungen
Die Packliste für den sardischen Herbst ist vielfältiger als für den Sommer. Du brauchst die typische Strandausrüstung, aber auch Kleidung für kühlere Abende und mögliche Regenschauer.
- Badeutensilien: Sonnencreme (die sardische Sonne ist auch im Herbst stark), Badekleidung, Strandtücher.
- Zwiebelprinzip: Leichte Sommerkleidung für den Tag, aber unbedingt Pullover, leichte Jacke und lange Hosen für die Abende, besonders im Landesinneren.
- Regenschutz: Eine leichte, wasserdichte Jacke oder ein kleiner Schirm.
- Ausrüstung für Entdecker: Festes Schuhwerk für Wanderungen oder Besuche archäologischer Stätten.
Sicherheit und Gesundheit:
Im Herbst ist Sardinien sehr sicher. Achte wie immer auf deine Wertgegenstände an belebten Plätzen. Informiere dich beim Auswärtigen Amt über aktuelle Reisehinweise. Eine Reisekrankenversicherung ist immer ratsam.
Drei Reiseszenarien für deinen Herbsturlaub
Je nachdem, ob dein Fokus auf dem reinen Badeurlaub liegt oder ob du die Vielfalt der Insel entdecken möchtest, eignen sich unterschiedliche Zeitfenster und Regionen:
Szenario 1: Der verlängerte Sommer (September)
Du suchst nach garantiert warmem Wetter und möchtest primär am Strand liegen, aber ohne die Touristenmassen. Du wählst Ende August oder Anfang September für 10 bis 14 Tage.
- Fokusregion: Costa Rei (Südosten) oder die Strände um Olbia (Norden).
- Unterkunft: Ferienwohnung in Küstennähe.
- Tipp: Buche frühzeitig, da die Italiener oft bis Mitte September verlängern. Die Infrastruktur ist noch voll funktionsfähig.
Szenario 2: Baden und Entdecken (Anfang bis Mitte Oktober)
Du bist flexibel und möchtest Strandtage (besonders am Vormittag) mit kulturellen Besichtigungen und leichten Wanderungen kombinieren. Du planst 7 Tage in einer Region.
- Fokusregion: Der Südwesten (Chia, Pula, Iglesias). Diese Region hat die höchste Wahrscheinlichkeit für angenehme Wassertemperaturen.
- Aktivitäten: Vormittags baden, nachmittags Ausflüge zu Nuraghen oder in die Küstenstadt Buggerru.
- Tipp: Prüfe vor der Buchung die Öffnungszeiten von Restaurants, da außerhalb der großen Städte die Saison bereits endet.
Szenario 3: Kultur und Aktivität (Ende Oktober/November)
Der Badeanzug ist optional; du reist für die sardische Kultur, die Kulinarik und lange Wanderungen in fantastischer Landschaft. Du planst einen Roadtrip über die gesamte Insel (10 Tage).
- Fokusregion: Wechselnde Standorte (z.B. Alghero – Orosei – Cagliari).
- Aktivitäten: Weinproben, Besuch der Nuraghen, Stadtbummel, Trekking im Gennargentu-Nationalpark.
- Tipp: Buche eine Unterkunft in größeren Städten, um sicherzustellen, dass die gesamte Infrastruktur (Restaurants, Bars) geöffnet ist.
Fazit: Dein Herbsturlaub auf Sardinien
Kann man im Herbst auf Sardinien Badeurlaub machen? Die Antwort ist ein überzeugendes Ja, solange du September oder die erste Hälfte des Oktobers wählst und dich auf die wärmeren Küstenabschnitte konzentrierst. Der Herbst auf Sardinien ist kein Kompromiss, sondern bietet dir eine hochwertigere und entspanntere Reiseerfahrung als der überfüllte Hochsommer.
Die Insel wird im Herbst zum Paradies für Reisende, die Wert auf authentische Erlebnisse, moderate Preise und die perfekte Balance zwischen Entspannung am Strand und aktiven Entdeckungen legen. Das Meer ist warm, die Sonne ist freundlich, und die sardische Gastfreundschaft wartet auf dich.
Deine konkreten nächsten Schritte:
- Prüfe die Flug- und Fährpreise für Mitte September oder Anfang Oktober.
- Entscheide dich für eine Region (Süden für maximale Badesicherheit, Norden/Osten für kulturelle Tiefe).
- Buche frühzeitig deinen Mietwagen, da die Verfügbarkeit außerhalb der Saison eingeschränkt sein kann.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie warm ist das Wasser auf Sardinien im Oktober?
Im Durchschnitt liegt die Wassertemperatur auf Sardinien im Oktober noch bei angenehmen 20 °C bis 23 °C, was definitiv zum Baden einlädt. Je früher im Oktober du reist und je weiter im Süden du dich befindest, desto wärmer ist das Meerwasser typischerweise. Ab der zweiten Hälfte des Monats können kühlere Tage das Badevergnügen aber einschränken.
Wann ist die Nebensaison auf Sardinien am günstigsten?
Die Preise für Flüge und Unterkünfte fallen meistens drastisch ab der zweiten Oktoberwoche, nachdem die italienischen Feiertage und der Spätsommer-Ansturm vorbei sind. Die günstigste Zeit für die Nebensaison ist typischerweise der gesamte November, allerdings ist das Wetter dann für einen reinen Badeurlaub unzuverlässig.
Muss ich im Herbst mit Regen rechnen?
Ja, im Herbst musst du mit einer erhöhten Regenwahrscheinlichkeit rechnen, besonders im späten Oktober und November. Der September ist meistens noch sehr trocken. Die Regenschauer sind oft kurz und heftig, gefolgt von sonnigen Abschnitten. Es empfiehlt sich, eine flexible Urlaubsplanung zu haben und auch Indoor-Aktivitäten wie Grottenbesichtigungen oder Weinproben einzuplanen.
Welche Region ist im Herbst am besten für Familien geeignet?
Regionen mit gut entwickelter touristischer Infrastruktur, die nicht nur auf Hochsaison-Tourismus ausgelegt sind, eignen sich am besten. Die Umgebung von Cagliari (mit den Stränden Poetto und Chia) oder Alghero im Nordwesten bieten auch im Herbst eine gute Auswahl an geöffneten Restaurants, Spielplätzen und familienfreundlichen Aktivitäten.
Wie viele Tage sollte ich für Sardinien im Herbst einplanen?
Um die Vielfalt der Insel wirklich zu erleben und auf Wetterwechsel flexibel reagieren zu können, empfehlen wir eine Reisedauer von mindestens 10 bis 14 Tagen. Dies erlaubt dir, sowohl die Küste im Süden als auch das Inland oder den Norden zu erkunden, ohne ständig unter Zeitdruck zu stehen.
