Griechenland, das Land der Götter, antiker Tempel und tiefblauer Ägäis, steht seit Langem ganz oben auf der Wunschliste vieler Reisender aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Doch inmitten von inspirierenden Bildern von Santorini und Kreta taucht oft eine wichtige Frage auf, die die Urlaubsplanung maßgeblich beeinflusst: Ist Griechenland noch sicher für Touristen?
Die Unsicherheiten können vielfältig sein, von Meldungen über Waldbrände und politische Unruhen bis hin zu Bedenken bezüglich Kriminalität oder der allgemeinen Infrastruktur. Als Reiseredaktion von noveltr.com wissen wir, dass fundierte Entscheidungen auf klaren Fakten basieren müssen. Daher haben wir diesen umfassenden Leitfaden erstellt, der die Sicherheitslage ehrlich und detailliert beleuchtet. Wir möchten dir helfen, nicht nur deinen Traumurlaub zu planen, sondern dies mit einem sicheren und guten Gefühl zu tun.
In diesem Artikel gehen wir den häufigsten Sicherheitsfragen auf den Grund, analysieren regionale Unterschiede, geben dir konkrete Verhaltensregeln an die Hand und zeigen dir, wie du dich optimal auf deine Griechenlandreise vorbereiten kannst. Lass uns gemeinsam die Fakten prüfen, damit deine nächste Reise in die Wiege der europäischen Kultur so entspannt und sicher wie möglich wird.
Sicherheit in Griechenland: Der umfassende Überblick
Bevor wir ins Detail gehen, können wir festhalten: Griechenland gilt im europäischen Vergleich als ein sicheres Reiseland. Die überwiegende Mehrheit der Millionen von Touristen, die das Land jährlich besuchen, erlebt keinerlei schwerwiegende Probleme. Dennoch ist es wichtig, sich über spezifische Risiken zu informieren, die je nach Region und aktueller Lage variieren können.
Allgemeine Kriminalitätslage und Hotspots
Im Großen und Ganzen ist die Kriminalitätsrate in Griechenland, insbesondere in touristischen Gebieten, niedrig. Gewaltverbrechen sind äußerst selten und richten sich fast nie gegen ausländische Besucher. Das größte Risiko, dem Touristen begegnen, ist die Kleinkriminalität – vor allem in den großen Städten und an überfüllten Sehenswürdigkeiten.

Hotspots für Taschendiebstahl:
- Die U-Bahn und der Busverkehr in Athen (besonders die Linie vom Flughafen zur Stadt und die Umgebung der Akropolis).
- Große Touristenattraktionen und belebte Märkte.
- Fähren und Busbahnhöfe während der Hochsaison.
Die Gefahr ist hier vergleichbar mit anderen europäischen Metropolen wie Rom, Paris oder Barcelona. Mit einfachen Vorsichtsmaßnahmen lässt sich dieses Risiko jedoch fast vollständig minimieren (siehe Abschnitt „Praktische Sicherheitstipps“).
Politische Stabilität und Demonstrationen
Griechenland hat in den letzten Jahren politische und wirtschaftliche Turbulenzen erlebt. Gelegentlich kommt es, besonders in Athen und Thessaloniki, zu Streiks und Demonstrationen. Diese sind in der Regel friedlich, können aber den öffentlichen Nahverkehr lahmlegen oder in einigen Fällen zu kurzfristigen Ausschreitungen führen, die oft weit von den touristischen Zentren entfernt sind.
Es ist ratsam, große Menschenansammlungen, insbesondere rund um das griechische Parlament (Syntagma-Platz in Athen), zu meiden, wenn Demonstrationen angekündigt sind. Informiere dich am besten vorab über die aktuelle Lage, falls deine Reise in eine Zeit großer politischer Ereignisse fällt.
Wichtiger Hinweis zur Information und Inspiration
Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und Inspiration. Er ersetzt keine offizielle Reiseberatung und keine aktuellen Hinweise von Behörden oder Reiseanbietern. Vor jeder Reise solltest du dich beim Auswärtigen Amt (Deutschland), dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (Österreich) oder dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (Schweiz) über die aktuellsten Reisehinweise informieren.
Natürliche Risiken und Umweltgefahren in Griechenland
Neben der menschlichen Sicherheit spielen in Griechenland auch geografische und klimatische Faktoren eine Rolle. Das Land liegt in einer seismisch aktiven Zone und ist im Sommer regelmäßig von extremer Hitze und damit verbundenen Waldbränden betroffen.
Verhalten bei Waldbränden und Hitze
Die Sommer in Griechenland sind trocken und heiß. In den letzten Jahren haben Hitzewellen zu großflächigen Waldbränden geführt, insbesondere auf den Inseln Rhodos, Korfu und in Regionen der Peloponnes. Diese Brände stellen eine ernste Gefahr für die Gesundheit und die Infrastruktur dar.
Tipps zur Prävention und zum Verhalten:
- Reisezeit: Wenn du extreme Hitze und die Hauptbrandgefahr vermeiden möchtest, wähle die Nebensaison (Mai/Juni oder September/Oktober).
- Wetterwarnungen: Beachte lokale Wettervorhersagen und folge den Anweisungen der Behörden, wenn rote oder orangefarbene Warnungen (extreme Hitze, Waldbrandgefahr) ausgegeben werden.
- Evakuierung: Sollte es zu einer Evakuierung kommen (was selten ist, aber vorkommen kann), folge den Anweisungen deines Hotels oder der lokalen Polizei sofort und ohne Zögern.
- Hydration: Trinke ausreichend Wasser, vermeide die Mittagshitze und schütze dich vor direkter Sonneneinstrahlung, um Hitzschläge zu vermeiden.
Seismische Aktivität und Erdbebensicherheit
Griechenland liegt am Rande der Eurasischen und der Ägäischen Platte, was zu einer erhöhten Erdbebenaktivität führt. Starke, spürbare Beben kommen vor, auch wenn Katastrophenereignisse sehr selten sind. Neue Gebäude und die touristische Infrastruktur sind in der Regel nach modernen, erdbebensicheren Standards gebaut.
Wenn du in Griechenland ein leichtes Beben spürst, ist es wichtig, ruhig zu bleiben und dich nicht sofort ins Freie zu stürzen. Suche Schutz unter stabilen Möbeln oder an einer tragenden Innenwand. Die meisten Erdbeben dauern nur wenige Sekunden und verursachen keine Schäden. Die lokalen Behörden sind sehr erfahren im Umgang mit solchen Situationen.
Gesundheit und medizinische Versorgung in Griechenland
Ein wichtiger Aspekt der Reisesicherheit ist die Gewährleistung einer guten Gesundheitsversorgung. Griechenland verfügt über ein solides, wenn auch regional unterschiedliches, Gesundheitssystem. In Großstädten und auf den größeren Inseln (Kreta, Rhodos, Korfu) ist die medizinische Versorgung sehr gut, während sie in abgelegenen Gebieten oder auf kleineren Inseln einfacher ausfallen kann.
Die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC)
Als Bürger der EU (Deutschland, Österreich) oder der EFTA/Schweiz hast du Anspruch auf medizinische Notfallversorgung in Griechenland mithilfe der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC), die sich auf der Rückseite deiner nationalen Krankenversichertenkarte befindet. Diese Karte deckt die notwendige Behandlung in staatlichen Krankenhäusern oder bei Vertragsärzten ab.
Wichtig: Die EHIC deckt keine privaten Behandlungen, keinen Rücktransport ins Heimatland und oft auch nicht die vollen Kosten. Eine private Reisekrankenversicherung mit integriertem Rücktransport ist daher für jede Reise nach Griechenland dringend empfohlen, um hohe Kosten im Notfall zu vermeiden.
Umgang mit Reisekrankheiten und Hygiene
Reisekrankheiten sind in Griechenland selten. Die Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene ist hoch. Leitungswasser ist in den meisten Regionen trinkbar, schmeckt aber oft stark chloriert. Auf den kleineren Inseln oder im Sommer kann es ratsam sein, auf Flaschenwasser zurückzugreifen, da die lokale Wasserversorgung limitiert ist.
Weitere gesundheitliche Tipps:
- Mücken und Insekten: Besonders an der Küste können Mücken (Aedes) lästig sein, die unter Umständen Krankheiten übertragen können. Nutze in den Abendstunden Insektenschutzmittel.
- Seebären und Seeigel: Beim Schwimmen oder Schnorcheln ist Vorsicht geboten. Badeschuhe schützen vor Seeigelstacheln, die schmerzhaft, aber in der Regel harmlos sind.
- Sonnenschutz: Ein hoher Lichtschutzfaktor ist in den Sommermonaten unerlässlich, um Sonnenbrand und langfristige Hautschäden zu vermeiden.
Sicher reisen: Regionale Unterschiede und Tipps
Die Sicherheitswahrnehmung kann stark davon abhängen, ob du dich im pulsierenden Athen, auf einer einsamen Kykladeninsel oder in einer ländlichen Bergregion befindest. Griechenland ist sehr divers, und das spiegelt sich auch in den lokalen Gegebenheiten wider.
Sicherheit in Athen und Thessaloniki (Großstädte)
Athen und Thessaloniki sind das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Griechenlands, hier ist die Bevölkerungsdichte am höchsten, und damit auch die Wahrscheinlichkeit für Kleinkriminalität.
Athen-Spezialtipps:
- Touristenviertel: Plaka, Monastiraki und die Umgebung der Akropolis sind tagsüber sehr sicher und stark frequentiert. Achte hier nur auf Taschendiebe in engen Gassen.
- Omonoia und Exarchia: Diese Viertel, besonders Omonoia, hatten historisch einen schlechten Ruf und beherbergen mehr soziale Brennpunkte. Obwohl sie sich wandeln, ist nachts besondere Vorsicht geboten.
- Verkehr: Der Verkehr in Athen ist chaotisch. Sei als Fußgänger extrem vorsichtig beim Überqueren von Straßen, auch wenn die Ampel grün zeigt.
Die Inseln: Kreta, Rhodos, Korfu & Co.
Die griechischen Inseln, ob Ionische, Kykladen oder Dodekanes, sind in Bezug auf Kriminalität extrem sicher. Die soziale Kontrolle in den Dörfern und kleineren Städten ist hoch, und die lokale Bevölkerung ist oft sehr gastfreundlich und hilfsbereit.
Das Hauptaugenmerk auf den Inseln liegt auf anderen Herausforderungen:
- Verkehr auf den Inseln: Viele Inselstraßen sind eng, kurvig und nicht immer gut in Schuss. Achte besonders auf unbeleuchtete Rollerfahrer in der Nacht.
- Flüchtlingssituation: Auf Inseln nahe der türkischen Küste (z.B. Lesbos, Samos, Chios, Kos) kommt es zur Ankunft von Flüchtlingen und Migranten. Die lokalen Behörden haben die Lage im Griff, und diese Situation hat in der Regel keinerlei Auswirkungen auf die Sicherheit von Touristen in ihren Urlaubsresorts. Dennoch kann die Thematik emotional belastend sein, wenn man sich den Aufnahmezentren nähert.
Verkehrsregeln und Fortbewegung
Der Straßenverkehr in Griechenland kann für mitteleuropäische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig sein. Die Fahrweise ist oft impulsiv, und die Einhaltung von Regeln (wie Geschwindigkeitsbegrenzungen oder Vorfahrtsregeln) wird lockerer gehandhabt.
Mietwagen-Tipps:
- Vollkasko: Schließe immer eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung ab, da kleine Blechschäden häufig vorkommen.
- Parken: Achte auf Parkverbote, besonders in Athen. Abschleppdienste sind schnell zur Stelle.
- Roller/Quads: Sei vorsichtig bei der Anmietung von Motorrollern oder Quads. Aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse und der mangelnden Fahrpraxis vieler Urlauber sind Unfälle häufig. Trage immer einen Helm!
Praktische Sicherheitstipps für Touristen
Sichere Planung basiert auf Awareness und Vorbereitung. Diese einfachen Verhaltensregeln helfen dir, die typischen Urlaubsprobleme zu umgehen und sicher durch Griechenland zu reisen.
Schutz vor Taschendiebstahl und Betrug
Die meisten Taschendiebe arbeiten in Teams und nutzen Ablenkungsmanöver. Wenn du diese Tricks kennst, bist du gut geschützt:
- Wertsachenverteilung: Trage nicht die gesamte Barschaft und alle Karten an einem Ort. Bewahre Kopien deiner Dokumente getrennt von den Originalen auf.
- U-Bahn-Regel: Rucksäcke oder Taschen immer vor dem Körper tragen. Sei besonders achtsam, wenn die Türen schließen.
- Restaurants und Cafés: Platziere Taschen niemals über die Stuhllehne oder auf dem Boden. Halte sie immer im Blick.
- Taxifahrten: Achte darauf, dass der Taxameter eingeschaltet wird, oder vereinbare vorab einen Festpreis, um Betrug zu vermeiden (besonders vom/zum Flughafen Athen). Nutze in Athen anerkannte Apps.
Alleinreisende und weibliche Reisende
Griechenland ist ein hervorragendes Reiseziel für alleinreisende Frauen und Männer. Die Kultur ist traditionell gastfreundlich und respektvoll. Insbesondere auf den Inseln ist man es gewohnt, dass Touristen unterwegs sind.
Spezifische Hinweise:
- Das Nachtleben ist in den Großstädten sehr lebendig, aber bleibe auf beleuchteten Wegen.
- Trinkgelage mit Fremden, insbesondere von Frauen, sollten mit Vorsicht genossen werden, wie überall auf der Welt.
- In ländlichen Regionen wird konservativere Kleidung (Schultern und Knie bedeckt) beim Besuch von Klöstern oder Kirchen sehr geschätzt und sollte respektiert werden.
Notfallnummern und Anlaufstellen
Halte die wichtigsten Notfallkontakte immer griffbereit auf deinem Mobiltelefon und am besten auch als Notiz im Portemonnaie.
- Einheitliche Notrufnummer (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst): 112
- Polizei: 100
- Erste Hilfe/Krankenwagen: 166
- Touristenpolizei: 1571 (Diese spezielle Einheit in Athen und auf größeren Inseln spricht oft Englisch und hilft bei Diebstahl, Beschwerden oder Streitigkeiten).
Planung und Vorbereitung: Fundierte Entscheidungen treffen
Die Antwort auf die Frage „Ist Griechenland noch sicher für Touristen?“ ist klar: Ja, absolut, solange man sich informiert und vorbereitet. Planung ist der Schlüssel, um typische Risiken zu umgehen und das Land in vollen Zügen zu genießen.
Beste Reisezeit abseits der Gefahrenzonen
Um die größten natürlichen Risiken (extreme Hitze, Waldbrände) zu umgehen, empfehlen wir, die Hochsaison (Mitte Juli bis Ende August) zu vermeiden, wenn das Land buchstäblich am heißesten und am vollsten ist.
Die sichersten und angenehmsten Reisezeiten:
- Frühling (April bis Mitte Juni): Die Natur blüht, die Temperaturen sind mild und perfekt für Sightseeing und Wanderungen. Das Brandrisiko ist minimal.
- Herbst (September bis Ende Oktober): Das Meer ist noch warm, die Temperaturen sind angenehm warm (20–25 °C), und die großen Touristenmassen sind abgereist. Auch dies ist eine Zeit geringeren Brandrisikos und entspannter Reisesicherheit.
Die Wintermonate sind in den südlichen Regionen und auf den Inseln mild, aber viele touristische Betriebe schließen, was die medizinische und Versorgungsstruktur auf das Nötigste reduziert.
Was tun bei Konflikten oder Notfällen?
Selbst bei bester Vorbereitung kann es zu unvorhergesehenen Situationen kommen. Wichtig ist, immer die Ruhe zu bewahren und die lokalen Gesetze zu respektieren.
Beispiel: Verlust von Dokumenten
Stell dir vor, dir wird in der U-Bahn von Athen das Portemonnaie mit dem Ausweis gestohlen. Was tun?
- Gehe sofort zur nächsten Polizeistation und erstatte Anzeige. Du benötigst die Anzeige für die Versicherung und für das Ersatzdokument.
- Kontaktiere die nächstgelegene Vertretung deines Heimatlandes (Deutsche Botschaft in Athen, Schweizer oder Österreichisches Konsulat). Diese helfen dir bei der Ausstellung von Ersatzreisedokumenten für die Heimreise.
- Kontaktiere deine Kreditkarteninstitute und lasse die Karten sperren.
Wichtig bei Konflikten: Griechen sind leidenschaftliche Diskutanten, aber sie schätzen Respekt. Versuche, in Konfliktsituationen (z.B. im Straßenverkehr oder bei Missverständnissen im Hotel) ruhig und höflich zu bleiben. Drohungen oder aggressive Verhaltensweisen führen fast immer zu einer Eskalation.
Fazit: Ist Griechenland noch sicher für Touristen?
Die Antwort auf die zentrale Frage ist ein klares Ja: Griechenland ist ein äußerst sicheres und lohnendes Reiseziel für Touristen aus dem DACH-Raum. Die Sicherheitsbedenken, die manchmal aufkommen, beziehen sich meist auf spezifische, vermeidbare Risiken, die in fast jedem populären Urlaubsland existieren (Taschendiebstahl in Großstädten) oder auf natürliche Gefahren, die durch bewusste Reiseplanung (Wahl der Reisezeit) minimiert werden können.
Griechenlands touristische Infrastruktur ist sehr gut entwickelt und die Gastfreundschaft der Menschen ist legendär. Wer die Reise mit der üblichen Vorsicht angeht, eine gute Reiseversicherung abschließt und die lokalen Hinweise der Behörden beachtet, wird einen unvergesslichen und sicheren Urlaub erleben.
Dein Plan für den sicheren Start:
- 1. Checke die Hinweise: Informiere dich kurz vor Abreise über die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise deines Auswärtigen Amtes.
- 2. Wähle die Nebensaison: Buche im Frühling oder Herbst, um Hitzewellen und Waldbränden aus dem Weg zu gehen.
- 3. Sei aufmerksam: Verwende in belebten Gegenden Athens und Thessalonikis gesunden Menschenverstand gegen Kleinkriminalität.
Griechenland wartet darauf, dich mit seiner Schönheit und Geschichte zu inspirieren – und das mit einem sehr hohen Maß an Sicherheit.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheit in Griechenland
Wie sicher ist das Trinkwasser in Griechenland?
In den Großstädten und den meisten gut erschlossenen touristischen Gebieten ist das Leitungswasser hygienisch unbedenklich und trinkbar. Allerdings kann der Geschmack aufgrund des Chlorgehalts oder lokaler Mineralien variieren. Auf kleinen Inseln, deren Wasserreserven im Sommer knapp werden, wird oft empfohlen, auf Flaschenwasser zurückzugreifen.
Gibt es in Griechenland besondere Impfempfehlungen?
Für eine Reise nach Griechenland sind die Standardimpfungen gemäß dem Impfkalender (Tetanus, Diphtherie, Masern etc.) in der Regel ausreichend. Spezielle Reiseimpfungen sind meist nicht erforderlich, es sei denn, du planst einen längeren Aufenthalt in sehr ländlichen Regionen. Konsultiere am besten deinen Hausarzt oder ein Tropeninstitut.
Sind die Taxen in Griechenland sicher?
Die meisten Taxis sind sicher und zuverlässig. Achte jedoch immer darauf, dass der Taxameter eingeschaltet ist oder vereinbare den Preis vor Fahrtantritt, um überhöhte Gebühren zu vermeiden. In Athen empfiehlt es sich, offizielle Taxistände oder Ride-Sharing-Apps zu nutzen, die Transparenz bieten.
Wie verhalte ich mich bei einem Streik in Griechenland?
Streiks werden oft kurzfristig angekündigt, können aber den Fährverkehr, Flugverkehr oder den Nahverkehr beeinflussen. Informiere dich bei den lokalen Nachrichten. Sollte ein Streik angekündigt sein, plane längere Pufferzeiten ein, buche gegebenenfalls Fahrten in Privatbussen statt öffentlicher Züge, und meide die Orte der Demonstration.
Welche Regionen in Griechenland gelten als am sichersten?
Generell gelten die griechischen Inseln (insbesondere die Kykladen wie Santorini, Mykonos, Naxos) sowie die Halbinsel Peloponnes als extrem sichere Regionen mit minimaler Kriminalitätsrate. Die größte Gefahr geht hier von Naturrisiken (Wetter, raue See) und Verkehrsunfällen aus.
Muss ich wegen Flüchtlingen Bedenken haben?
Nein. Die Ankunft und Unterbringung von Flüchtlingen auf einigen Inseln nahe der Türkei (z.B. Lesbos, Samos) ist ein humanitäres Thema, das keinen direkten Einfluss auf die Sicherheit von Touristen in ihren Urlaubsregionen hat. Touristen werden von der Situation nicht beeinträchtigt und sollten die Anweisungen der lokalen Behörden befolgen und die Aufnahmezentren meiden.
