Die Färöer Inseln, diese atemberaubenden, windgepeitschten Felsen im Nordatlantik, üben eine unwiderstehliche Faszination aus. Sie locken mit dramatischen Küstenlinien, grünen Weiten, steilen Klippen und einer einzigartigen Stille. Doch die Planung einer Reise zu diesem abgelegenen Archipel erfordert sorgfältige Überlegung, insbesondere hinsichtlich des Wetters. Anders als in vielen klassischen Urlaubszielen ist die Frage nach der besten Reisezeit für die Färöer Inseln nicht mit einem einzigen Monat beantwortet. Hier geht es nicht nur um Sonnenschein, sondern darum, Ihre Erwartungen an Naturerlebnisse, Aktivitäten und die Verfügbarkeit von Sehenswürdigkeiten optimal mit dem launischen nordischen Klima in Einklang zu bringen.
Viele Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die das Abenteuer Nordatlantik suchen, fragen sich: Wann sehe ich die berühmten Papageitaucher (Puffins)? Wann sind die Wanderwege am besten zugänglich? Und wann ist das Wetter am stabilsten? Wir haben für Sie einen tiefgehenden, faktenbasierten Leitfaden erstellt, der Ihnen hilft, die ideale Zeit für Ihre unvergessliche Reise zu den Färöer Inseln zu finden. Nach dem Lesen dieses Artikels werden Sie genau wissen, wie Sie Ihre Planung an Ihre persönlichen Reiseziele anpassen können.
Der große Überblick: Beste Reisezeit nach Monaten
Das Klima auf den Färöern ist maritim-subarktisch. Es ist gekennzeichnet durch milde Winter, kühle Sommer und häufigen, schnellen Wetterwechsel. Die Reisezeit kann grob in drei Perioden unterteilt werden, die jeweils spezifische Vor- und Nachteile bieten.
Sommer (Juni bis August): Die Hochsaison für die Färöer Inseln
Der Sommer ist unbestritten die populärste Zeit für einen Besuch. Dies liegt daran, dass das Wetter in dieser Periode am stabilsten ist – wobei “stabil” auf den Färöern immer relativ zu verstehen ist. Die durchschnittlichen Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 11 °C und 13 °C. Die Nächte sind kurz; während der längsten Tage genießen Sie fast 20 Stunden Tageslicht.
Vorteile der Sommerreise:

- Papageitaucher (Puffins): Die meisten Seevögel, insbesondere die ikonischen Puffins, brüten von Mitte Mai bis Ende August auf Inseln wie Mykines.
- Zugänglichkeit: Alle Wanderwege, Fähren und abgelegeneren Inseln sind gut zugänglich.
- Wetter: Höchste Wahrscheinlichkeit für klare Sicht und längere sonnige Phasen.
- Aktivitäten: Das Angebot an organisierten Touren, Feste (z.B. Ólavsøka) und kulturellen Veranstaltungen ist am größten.
Nachteile: Die Preise für Flüge und Unterkünfte sind am höchsten und Sie müssen frühzeitig buchen. Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten können in dieser Zeit deutlich belebter sein.
Übergangszeiten (April/Mai und September/Oktober): Ruhe und Farben
Die Schultermonate (Spring und Herbst) sind oft die Wahl derjenigen, die die raue Schönheit der Färöer erleben möchten, ohne die Menschenmassen des Hochsommers. Diese Monate bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und einzigartige Lichtverhältnisse für Fotografen.
Frühling (April/Mai)
Im April beginnt das Gras, intensiv grün zu werden, und die Inseln erwachen langsam. Die Temperaturen liegen tagsüber oft noch im einstelligen Bereich. Im Mai kehren viele Zugvögel zurück, obwohl die Puffins meist erst Mitte Mai in voller Zahl erscheinen. Diese Zeit ist ideal für Naturliebhaber, die die Färöer in Ruhe erleben möchten.
Herbst (September/Oktober)
Der September gilt oft als Geheimtipp. Obwohl die Puffins bereits abgereist sind, sind die Temperaturen oft noch mild (vergleichbar mit Juni), und die Niederschlagsmenge nimmt erst Ende Oktober merklich zu. Die Herbstfarben, insbesondere das tiefere Blau des Atlantiks und die rostbraunen Berghänge, bieten fantastische Fotomotive. Im Oktober beginnt die Verfügbarkeit von Fähren und ländlichen Unterkünften jedoch abzunehmen.
Winter (November bis März): Stille und Dramatik
Die Winter auf den Färöern sind überraschend mild (durchschnittlich 3 °C bis 6 °C), dank des Golfstroms. Allerdings ist es die regenreichste und stürmischste Zeit des Jahres. Die Tage sind extrem kurz, mit nur etwa fünf Stunden Tageslicht um die Wintersonnenwende.
Vorteile der Winterreise:
- Authentizität: Sie erleben das echte, dramatische Inselleben, fernab jeglichen Tourismus.
- Preise: Flüge und Unterkünfte sind außerhalb der Weihnachtszeit deutlich günstiger.
- Nordlichter: Die langen, dunklen Nächte bieten die beste Chance, Polarlichter (Aurora Borealis) zu sehen, vorausgesetzt der Himmel ist klar.
Nachteile: Fähren zu kleineren Inseln (wie Mykines oder Kalsoy) fallen häufiger wegen stürmischer See aus. Wanderwege können matschig oder durch Schnee blockiert sein. Viele ländliche Restaurants und Tourismuszentren sind geschlossen.
Fazit zur besten Reisezeit: Die beste Reisezeit Färöer Inseln für die meisten Reisenden, die eine Mischung aus gutem Wetter, langen Tagen und Vogelbeobachtung suchen, ist Juli und August. Wer die Natur in Ruhe genießen und die Kosten senken möchte, wählt den Juni oder September.
Klima und Wetter verstehen: Was die Färöer so einzigartig macht
Die Färöer Inseln sind berühmt (oder berüchtigt) für ihr unvorhersehbares Wetter. Die lokale Redewendung besagt, dass man auf den Färöern alle vier Jahreszeiten an einem einzigen Tag erleben kann. Dies ist ein wichtiger Faktor für Ihre Planung.
Durchschnittstemperaturen und Niederschlag auf den Färöern
Die Temperaturen variieren das Jahr über relativ wenig. Extreme Hitze oder Kälte sind selten. Der entscheidende Unterschied zwischen den Jahreszeiten liegt im Tageslicht und der Niederschlagsmenge.
| Monat | Durchschnittliche Höchsttemperatur (°C) | Niederschlag (mm) | Tageslichtstunden (ca.) |
|---|---|---|---|
| Januar | 5 | 160 | 5-6 |
| April | 7 | 100 | 14-16 |
| Juli | 13 | 80 | 18-19 |
| Oktober | 10 | 140 | 9-11 |
Der Niederschlag tritt häufig als Nieselregen oder leichter Schauer auf, nicht immer als starker Dauerregen. Allerdings sorgt der ständige Wind oft dafür, dass sich Regentropfen horizontal bewegen, was einen guten Regenschutz unerlässlich macht.
Das Phänomen des “vier Jahreszeiten an einem Tag”
Die geografische Lage der Färöer – mitten im Nordatlantik, umgeben von warmen und kalten Meeresströmungen – führt dazu, dass das Wetter extrem lokal und schnell wechselnd ist. Sie könnten auf einer Insel strahlenden Sonnenschein erleben, während nur wenige Kilometer entfernt auf einer anderen Insel dichter Nebel herrscht.
Tipps für den Umgang mit dem Wetter:
- Lokale Wetter-Apps: Verlassen Sie sich nicht auf globale Apps. Nutzen Sie lokale, sehr präzise Wettervorhersagen (z.B. von yr.no), die oft stündlich aktualisiert werden.
- Flexibilität: Planen Sie Ihre Tagesroute mit Alternativen. Wenn eine Wanderung aufgrund von Nebel zu gefährlich wird, wechseln Sie zu einem Museum oder einer kurzen Autofahrt.
- Ausrüstung: Packen Sie immer Schichten (Zwiebellook), wasserdichte und winddichte Kleidung ein, selbst wenn die Sonne scheint.
Aktivitäten im Fokus: Wann ist die beste Zeit für Ihr Erlebnis?
Ihre Entscheidung für die beste Reisezeit Färöer Inseln hängt stark davon ab, welche Aktivitäten Sie priorisieren. Die Inseln bieten spezifische Erlebnisse, die saisonalen Beschränkungen unterliegen.
Vogelbeobachtung (Puffins/Papageitaucher)
Für viele ist das Beobachten der Papageitaucher der Hauptgrund für die Reise. Diese drolligen Vögel verbringen den Großteil des Jahres auf dem offenen Meer und kommen nur zur Brutzeit an Land.
- Optimale Monate: Mitte Mai bis Mitte August.
- Höhepunkt: Die höchste Dichte und Aktivität sehen Sie in der Regel im Juli.
- Wichtiger Ort: Die Insel Mykines ist der bekannteste Nistplatz. Beachten Sie, dass Fähren nach Mykines im Winter und oft im Frühjahr und Herbst eingestellt werden können. Die Saison endet strikt Ende August.
Planungsszenario: Wenn Ihr Hauptziel die Papageitaucher sind, planen Sie Ihre Reise idealerweise für die ersten drei Juliwochen. Dies maximiert die Chancen auf die Vögel und auf stabile Fährverbindungen.
Wandern und Trekking auf den Färöer Inseln
Die Färöer sind ein Wanderparadies, doch die Bedingungen können tückisch sein. Nebel, Nässe und starke Winde können Wanderungen erschweren oder gefährlich machen.
- Optimale Monate: Juni, Juli, August, September.
- Beste Bodenbedingungen: Im Juli und August sind die Böden am trockensten.
- Sicherheit: Im Winter sind viele Wege durch Nässe, Matsch oder Schnee schwer begehbar. Zudem kann der plötzliche Nebel, der von der See aufzieht, ohne GPS oder Kompass zur Desorientierung führen. Wandern im Winter sollte nur mit lokaler Führung erfolgen.
Tipp: Im September sind die Wanderwege oft weniger frequentiert als im Hochsommer, und das Licht ist weicher für Fotos, während die Temperaturen für anstrengende Touren noch angenehm sind.
Kulturelle Ereignisse und Festivals
Wenn Sie das soziale und kulturelle Leben der Färöer erleben möchten, gibt es zwei wichtige Termine im Sommerkalender.
- Ólavsøka (St. Olafs Tag): Das wichtigste Nationalfest findet am 28. und 29. Juli in der Hauptstadt Tórshavn statt. Es beinhaltet Paraden, Ruderrennen, traditionelle Tänze und Konzerte.
- G! Festival: Ein großes Musikfestival im Juli (Termin variiert), das in Gøta auf Eysturoy stattfindet und internationale Acts anzieht.
Die Hochsaison für kulturelle Veranstaltungen ist daher der Juli. Wenn Sie während Ólavsøka reisen, buchen Sie Ihre Unterkunft in Tórshavn mindestens sechs Monate im Voraus, da die Kapazitäten schnell erschöpft sind.
Praktische Reiseplanung: Anreise, Unterkunft und Kosten
Die abgelegene Lage der Färöer Inseln wirkt sich direkt auf die Reiseplanung aus. Wer rechtzeitig bucht, spart Geld und sichert sich die besten Optionen.
Flug und Fähre: Die besten Anreisemöglichkeiten
Die Färöer Inseln werden hauptsächlich über den Flughafen Vágar (FAE) angeflogen. Die Fluggesellschaft Atlantic Airways (die nationale Airline) und die Scandinavian Airlines (SAS) bieten regelmäßige Verbindungen an, vor allem ab Kopenhagen (DK), aber saisonal auch von anderen europäischen Städten.
- Beste Preise und Verfügbarkeit: Die Preise sind im Winter am niedrigsten. Im Sommer (Juni-August) steigen die Flugpreise stark an und die Verbindungen sind oft ausgebucht. Buchen Sie mindestens 4-6 Monate im Voraus für die Hochsaison.
- Fähre: Die Fähre von Smyril Line verbindet die Färöer Inseln (Tórshavn) wöchentlich mit Dänemark (Hirtshals) und Island (Seyðisfjörður). Dies ist eine beliebte Option für Reisende, die ihren eigenen PKW mitbringen möchten.
Achtung: Die Fähre kann im Winter aufgrund von Stürmen Verspätungen haben oder ausfallen. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, planen Sie einen Puffer ein.
Budgetplanung: Wie teuer ist eine Reise auf die Färöer Inseln?
Die Färöer Inseln sind, ähnlich wie Island oder Norwegen, ein teures Reiseziel. Die meisten Waren müssen importiert werden, was die Lebenshaltungskosten in die Höhe treibt. Eine gute Planung ist essenziell, um das Budget im Griff zu halten.
Die größten Kostenfaktoren:
- Unterkunft: Hotels und Airbnbs sind teuer, besonders in Tórshavn während des Sommers. Wer sparen möchte, weicht auf Guesthouses oder Campingplätze aus.
- Mietwagen: Unverzichtbar für die Erkundung, aber teuer. Buchung im Voraus (Winter ist günstiger).
- Essen und Trinken: Restaurantbesuche sind kostspielig. Selbstverpflegung aus Supermärkten (Bonus oder Miklagarður) hilft, das Budget zu schonen.
- Wandergebühren: Seit einigen Jahren erheben einige Farmbesitzer und Gemeinden Gebühren für den Zugang zu berühmten Wanderwegen (z.B. Mulafossur Wasserfall oder Saksun). Planen Sie diese Kosten (oft 10-20 Euro pro Person) unbedingt ein.
Die günstigste Zeit für die Färöer Inseln ist der Winter (Januar bis März), wenn die touristischen Preise ihren Tiefpunkt erreichen. Wenn Sie jedoch die beste Erfahrung mit den meisten Aktivitäten kombinieren möchten, müssen Sie im Sommer mit einem höheren Tagesbudget rechnen.
Mietwagen und Infrastruktur
Die Färöer Inseln sind ideal für einen Roadtrip, da die Infrastruktur exzellent ist (Tunnel, Brücken und gut ausgebaute Straßen). Ein Mietwagen ist fast unerlässlich, da der öffentliche Verkehr außerhalb der Hauptstrecken eingeschränkt ist.
- Tipp für Unterwassertunnel: Die Unterwassertunnel auf den Färöern sind mautpflichtig. Achten Sie darauf, ein Auto von einem Vermieter zu buchen, der die Maut elektronisch abrechnet.
- Fahren im Winter: Obwohl das Klima mild ist, können Schnee und Eisglätte auftreten. Allradantrieb (4×4) ist im Winter empfehlenswert.
- Parken: In Tórshavn und Runavík ist das Parken mit Parkscheibe (kostenlos für begrenzte Zeit) geregelt.
Must-See Sehenswürdigkeiten: Routenplanung für jede Saison
Unabhängig von der Jahreszeit bieten die Färöer eine Fülle an spektakulären Orten. Einige Spots sind jedoch saisonabhängig schwieriger zu erreichen.
Tórshavn, Streymoy und Eysturoy (Zentrale Inseln)
Diese Inseln bilden das Herzstück der Färöer und sind das ganze Jahr über leicht zugänglich. Tórshavn (die Hauptstadt) bietet Museen, Restaurants und die charmante Altstadt Tinganes. Diese Region ist ideal für eine Reise außerhalb der Sommersaison, da die Infrastruktur stabil ist.
- Kirkjubøur: Das historische und kulturelle Zentrum der Inseln, erreichbar von Tórshavn. Perfekt für den Herbst.
- Gjogv: Das malerische Dorf mit seinem einzigartigen Naturhafen an der Nordspitze von Eysturoy. Schön im Frühling, wenn die Landschaft grün wird.
- Saksun: Das ikonische Dorf, eingebettet in ein grünes Tal mit Blick auf eine Lagune. Ganzjährig spektakulär, aber im Sommer, wenn das Wasser zurückgeht, können Sie zum Meer spazieren.
Vágar und die ikonischen Wasserfälle
Die Insel Vágar beherbergt den internationalen Flughafen, aber auch einige der berühmtesten Postkartenmotive der Färöer. Diese sind das ganze Jahr über zugänglich.
- Mulafossur Wasserfall (Gásadalur): Der berühmte Wasserfall, der direkt ins Meer stürzt. Ganzjährig ein Muss.
- Sørvágsvatn/Leitisvatn (Der „schwebende See“): Der See, der aufgrund der optischen Täuschung hoch über dem Meer zu schweben scheint. Die Wanderung dorthin ist mäßig schwierig und im Sommer am angenehmsten.
Mykines und Kalsoy (Abgelegene Juwelen)
Die abgelegeneren Inseln bieten oft die intensivsten Naturerlebnisse, sind aber stark von den Wetterbedingungen abhängig. Ihre Erreichbarkeit definiert die beste Reisezeit Färöer Inseln für den wahren Abenteurer.
- Mykines: Nur per Fähre oder Helikopter (sehr eingeschränkt) erreichbar. Die Fähre verkehrt regulär nur von Mai bis August. Wenn Sie die Puffins sehen möchten, müssen Sie in dieser Zeit reisen.
- Kalsoy (Kallur Lighthouse): Heimat des berühmten Kallur Lighthouse auf einer spektakulären Klippe. Die Fähre nach Kalsoy verkehrt ganzjährig, kann aber im Winter bei starkem Seegang ausfallen. Die Wanderung zum Leuchtturm ist anspruchsvoll, aber lohnend.
Reiseerfahrung: Viele Besucher berichten, dass die Schönheit der Färöer selbst bei Nebel und Regen überwältigend ist. Ein dichter Nebel, der über die Berge zieht, verleiht der Landschaft eine fast mystische, melancholische Atmosphäre, die im Sommer oft fehlt.
Sicherheit und Ausrüstung: Kleidungstipps für das Inselwetter
Auf den Färöer Inseln hängt der Erfolg Ihrer Reise maßgeblich von der richtigen Ausrüstung ab. Wenn Sie unvorbereitet sind, kann das schnell ungemütlich werden.
Die Zwiebel-Strategie: Immer vorbereitet sein
Aufgrund der schnellen Wetterwechsel ist die Kleidung in Schichten (Zwiebellook) die einzig sinnvolle Strategie, selbst im Hochsommer.
- Basis: Atmungsaktive Schicht (Merinowolle).
- Mitte: Isolationsschicht (Fleece oder leichte Daune).
- Außen: Absolut wind- und wasserdichte Shell-Jacke und -Hose (Gore-Tex oder ähnliches). Wind ist oft das größte Problem, nicht die reine Kälte.
- Schuhwerk: Wasserdichte, knöchelhohe Wanderschuhe mit gutem Profil sind für das oft nasse und matschige Gelände unerlässlich.
- Accessoires: Mütze (wichtig gegen den Wind), Handschuhe (auch im Sommer), und ein wasserdichter Rucksackschutz.
Wichtige Sicherheitshinweise für Wanderer
Wandern auf den Färöern ist spektakulär, kann aber gefährlich werden. Die Klippen sind steil, und die Wege können unmarkiert sein. Unfälle passieren häufig, wenn das Wetter umschlägt.
- Klippen: Halten Sie immer ausreichend Abstand zu den Klippenrändern. Der Boden kann unterspült sein.
- Nebel: Wenn der Nebel schnell aufzieht, kehren Sie sofort um. Die Orientierung ist in dieser homogenen Landschaft extrem schwierig. Nutzen Sie Offline-Karten und GPS.
- Lokale Führer: Für anspruchsvolle oder abgelegene Touren, insbesondere in der Nebensaison, empfiehlt sich ein lokaler Führer.
- Reiseversicherung: Angesichts der abgelegenen Lage und der Gefahr von Wanderunfällen ist eine umfassende Reisekranken- und Unfallversicherung dringend angeraten.

Fazit: Finden Sie Ihre persönliche beste Reisezeit Färöer Inseln
Die beste Reisezeit Färöer Inseln ist die Zeit, die am besten zu Ihren persönlichen Zielen passt. Wenn Sie auf der Suche nach maximalem Tageslicht, einfacher Zugänglichkeit zu allen Inseln und der garantierten Sichtung von Papageitauchern sind, dann ist der Juli die ideale Wahl.
Sollten Sie jedoch Ruhe, einzigartige Lichtstimmungen für Fotografie, geringere Preise und die Möglichkeit, Polarlichter zu sehen, bevorzugen, dann sind der September oder die stilleren Monate des Frühlings (Mai) oder des Winters (außerhalb der Feiertage) perfekt geeignet.
Ganz gleich, wann Sie reisen: Die Färöer Inseln werden Sie mit ihrer unberührten, dramatischen Schönheit in ihren Bann ziehen. Seien Sie flexibel, bereiten Sie sich gut auf das launische Wetter vor und tauchen Sie ein in die nordische Magie dieses einzigartigen Archipels. Ihre unvergessliche Reise wartet bereits auf Sie.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Reisezeit Färöer Inseln
Wann kann ich Papageitaucher (Puffins) auf den Färöer Inseln sehen?
Die beste Zeit, um Papageitaucher zu sehen, ist von Mitte Mai bis Ende August. Der Höhepunkt der Brutzeit liegt im Juli. Für eine garantierte Sichtung ist ein Ausflug zur Insel Mykines in dieser Zeit unerlässlich, da die Vögel die Insel Ende August verlassen.
Wie lange sollte ich für eine Reise auf die Färöer Inseln einplanen?
Um die wichtigsten Inseln (Streymoy, Eysturoy, Vágar, Kalsoy) ohne Hektik zu erkunden, empfehlen wir eine Reisedauer von 7 bis 10 Tagen. Dies gibt Ihnen genügend Puffer, um wetterbedingte Verzögerungen bei Fährüberfahrten oder Wanderungen auszugleichen.
Ist es im Winter sehr kalt auf den Färöer Inseln?
Nein, die Winter sind dank des Golfstroms überraschend mild. Die Durchschnittstemperaturen liegen selten unter dem Gefrierpunkt (etwa 3 °C bis 6 °C). Allerdings ist es sehr windig, nass und die Tage sind extrem kurz (nur etwa 5-6 Stunden Tageslicht).
Welcher Monat ist der günstigste Reisemonat für die Färöer Inseln?
Die günstigsten Monate sind in der Regel Januar und Februar (außerhalb der Weihnachts- und Neujahrsfeiertage). In diesen Monaten sind die Flug- und Unterkunftspreise am niedrigsten, allerdings sind viele touristische Angebote eingeschränkt.
Wann kann man auf den Färöern Nordlichter sehen?
Die Nordlichter (Aurora Borealis) sind auf den Färöern prinzipiell von September bis April sichtbar. Da die Nächte im Winter am längsten und dunkelsten sind, sind die besten Monate zur Beobachtung Oktober bis März. Ein klarer, wolkenfreier Himmel ist jedoch immer erforderlich.
Benötige ich einen Mietwagen, wenn ich die Färöer Inseln besuche?
Ein Mietwagen wird dringend empfohlen. Obwohl es öffentliche Busse gibt, ist die Frequenz außerhalb von Tórshavn gering. Ein Auto bietet die nötige Flexibilität, um schnell auf wechselnde Wetterbedingungen reagieren und abgelegene Naturwunder erreichen zu können.
