Die Sommer in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden immer intensiver. Hitzewellen, die lange anhalten, können den geplanten Sommerurlaub schnell in eine schweißtreibende Tortur verwandeln. Vielleicht kennst du das Gefühl: Du liebst den Sommer, aber sehnst dich nach angenehmen Temperaturen, bei denen du aktiv sein kannst, ohne ständig Schatten suchen zu müssen.
Wenn du diesen Sommer gezielt Orte suchst, an denen das Thermometer selten die 30-Grad-Marke überschreitet, bist du hier richtig. Wir zeigen dir, wo es im Sommer nicht zu heiß wird – von Nordeuropa bis in die kühlen Höhenlagen der Alpen. Dieser Artikel dient dir als detaillierter Leitfaden und Inspiration, um deinen Urlaub fernab der größten Hitze optimal zu planen. Wir beleuchten das Klima, die besten Aktivitäten und geben dir handfeste Planungstipps für moderate Sommertemperaturen.
Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und Inspiration. Er ersetzt keine offizielle Reiseberatung und keine aktuellen Hinweise von Behörden oder Reiseanbietern. Prüfe vor jeder Reise die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise deines Auswärtigen Amtes.
Die Suche nach der Sommerfrische: Warum die Hitze vermeiden?
Der Wunsch, im Sommer kühler zu reisen, ist mehr als nur eine Präferenz; er ist oft eine Notwendigkeit. Extreme Hitze kann die Urlaubsfreude mindern, anstrengende Sightseeing-Tage verhindern und gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Viele Reisende – von Familien mit kleinen Kindern bis hin zu Aktivurlaubern – suchen daher gezielt nach Destinationen, die im Juli und August Durchschnittstemperaturen zwischen 15 °C und 25 °C bieten.
Diese moderate Klimazone ermöglicht Aktivitäten, die im Mittelmeerraum oft nur morgens oder abends möglich sind: lange Wanderungen, ausgiebige Radtouren, entspanntes Flanieren in Städten oder das Beobachten von Naturphänomenen ohne Überhitzung.

Klima-Typologien: Wo ist der Sommer kühl?
Um im Hochsommer kühle Reiseziele zu finden, müssen wir geografische und klimatische Besonderheiten ausnutzen. Es gibt primär drei Klimazonen, die den Sommer mild halten:
- Hohe Breiten (Subpolar & Nordatlantisch): Regionen nahe des Polarkreises (z.B. Island, Nord-Skandinavien). Hier sorgen die Nähe zum Pol und der geringere Einfallswinkel der Sonne für kühle, aber lange Tage.
- Maritime Klimate (Kühlgemäßigt): Gebiete, die stark vom Meer beeinflusst werden (z.B. Irland, Schottland). Der Ozean speichert Wärme und verhindert extreme Hitze und Kälte. Die Sommer sind hier typischerweise wechselhaft, aber mild.
- Höhenlagen (Alpin): Das Prinzip der alpinen Kühlung. Pro 1000 Höhenmeter sinkt die Temperatur im Durchschnitt um etwa 6,5 °C. Selbst wenn die Täler heiß sind, bieten Berge ab 1500 Metern angenehme Frische.
Wir konzentrieren uns auf Reiseziele in diesen Zonen, die besonders gut mit dem europäischen Sommer harmonieren.
1. Skandinavien: Fjorde, Inseln und Mitternachtssonne
Skandinavien, insbesondere die Küstenregionen Norwegens und Schwedens, ist die klassische Antwort auf die Frage: Wo ist es im Sommer nicht zu heiß? Die Sommer sind hell, oft trocken und die Temperaturen sind perfekt für Entdeckungen.
Typische Durchschnittstemperaturen im Juli/August liegen in den Hauptstädten bei 18 °C bis 23 °C, während sie an den nördlichen Fjorden oder auf den Lofoten selten über 15 °C steigen.
Norwegen: Küstenzauber und Gebirgspässe
Norwegen bietet eine Fülle von Möglichkeiten, der Hitze zu entgehen. Die Fjorde, umgeben von majestätischen Klippen, bleiben aufgrund des kühlen Atlantikwassers und der Höhenlage der umliegenden Berge stets mild.
- Lofoten und Vesterålen: Diese Inselgruppen im Norden bieten dramatische Landschaften, charmante Fischerdörfer und Temperaturen, die selten 15 °C übersteigen. Ideal für Wanderungen und das Beobachten der Mitternachtssonne.
- Die Fjordregion (Bergen/Geirangerfjord): Das Wetter ist hier wechselhaft, aber die Durchschnittstemperaturen liegen bei angenehmen 15 °C bis 20 °C. Perfekt für Bootsfahrten und Tagestouren.
- Oslo: Auch wenn Oslo wärmer ist, bleibt es mit typischen Höchstwerten von 22 °C im Hochsommer deutlich unter den Hitzezentren Südeuropas.
Schweden und Dänemark: Städte und Schären
Schweden und Dänemark sind ebenfalls hervorragende Optionen, insbesondere für eine Kombination aus Natur- und Städtetrip. Die Nähe zur Ostsee und zur Nordsee sorgt für maritime Abkühlung.
Stockholm, auf 14 Inseln erbaut, profitiert von der kühlen Brise der Schärenküste. Hier kannst du Sightseeing und Museumsbesuche mit entspannenden Ausflügen in die Natur verbinden. Dänemark, mit seiner flachen, windreichen Landschaft, ist ideal für Radtouren. Die dänische Nordseeküste ist oft kühler und windiger als die Ostseeküste.
Reiseszenario: Die skandinavische Roadtrip-Woche
Stell dir vor, du mietest in Oslo ein Auto und fährst entlang der Küste oder durch die norwegischen Gebirge (z.B. die landschaftlich reizvolle Straße Fv243 über Aurlandsvangen). Du verbringst deine Tage mit leichten Wanderungen und Picknicks am Fjord, während die Sonne selbst um 22 Uhr noch am Himmel steht. Du brauchst tagsüber meist nur eine leichte Jacke und genießt die frische Luft, die dich sofort belebt.
2. Die Alpinen Regionen: Frische in den Höhenlagen
Du musst Europa nicht zwingend verlassen, um der Sommerhitze zu entkommen. Die Alpen bieten in Deutschland, Österreich und der Schweiz ab einer gewissen Höhe natürliche Klimaanlagen. Diese Destinationen sind ideal für Reisende aus der DACH-Region, da sie oft schnell und umweltfreundlich per Bahn erreichbar sind.
Schweiz und Österreich: Wandern in den Bergen
In den Tälern kann es warm werden (25 °C+), aber wer gezielt in Höhenlagen reist, erlebt den perfekten Sommer. Regionen, die sich ideal für einen kühlen Sommer eignen, sind:
- Zermatt, Schweiz (ab 1600 m): Die Luft ist klar und kühl, perfekt für ambitionierte Wanderungen mit Blick auf das Matterhorn. Die Höchstwerte liegen hier typischerweise bei 15 °C bis 20 °C.
- Tiroler Hochtäler, Österreich: Orte wie Sölden oder Ischgl (im Sommer deutlich ruhiger) bieten zahlreiche Bergbahnen, die dich schnell in kühlere Zonen bringen. Die Kühlung ist garantiert, sobald du die 1800-Meter-Grenze überschreitest.
- Bayerische Alpen (Zugspitzregion): Die Wanderwege rund um Garmisch-Partenkirchen oder die Zugspitze bieten selbst im Hochsommer eine belebende Kühle.
Tipp: Achte bei der Hotelauswahl auf die Höhenlage. Ein Aufenthalt in einem Bergdorf auf 1.500 Metern bietet nachts eine deutlich bessere Abkühlung als ein Stadthotel in der Talebene.
Praktische Tipps für den Höhenurlaub
Der Urlaub in den Alpen kombiniert die Notwendigkeit der Abkühlung mit hohem Erlebnisfaktor. Allerdings gibt es ein paar Dinge zu beachten:
- Wetterwechsel: Das Bergwetter kann schnell umschlagen. Auch wenn die Sonne scheint, solltest du immer Regenkleidung und mehrere Schichten (Zwiebelprinzip) dabeihaben.
- Sonnenschutz: Die Luft mag kühl sein, aber die UV-Strahlung ist in der Höhe intensiv. Sonnenschutz und Kopfbedeckung sind unerlässlich.
- Aktivitätsfokus: Der Sommer in den Alpen ist primär für Aktivurlaub (Wandern, Mountainbiken, Klettern) geeignet. Reine “Liegestuhl-Urlauber” finden hier weniger Angebote, als in klassischen Stranddestinationen.
3. Island und die Nordatlantik-Inseln: Das Land aus Feuer und Eis
Island ist das ultimative Reiseziel, wenn du extreme Hitze absolut ausschließen möchtest. Der Sommer ist hier die beliebteste Reisezeit, da die Tage endlos sind und die meisten Straßen befahrbar sind. Trotzdem bleibt das Klima subpolar und sehr mild.
Klima und die beste Reisezeit für Island
Die Sommer in Island (Juni bis August) sind die wärmsten Monate, aber „warm“ bedeutet hier: typische Durchschnittstemperaturen zwischen 10 °C und 15 °C in Reykjavík und den südlichen Küstenregionen. Die Nächte sind kühl und die Winde können stark sein. Es regnet häufiger als in Skandinavien.
Die Hauptreisezeit im Sommer ist ideal, um:
- Die Ringstraße zu befahren (Roadtrip).
- Wanderungen in den Hochlandregionen zu unternehmen (die nur im Sommer zugänglich sind).
- Wale zu beobachten und die Papageientaucher (Puffins) zu sehen.
Ein ähnliches, wenn auch isolierteres, Erlebnis bieten die Färöer-Inseln. Sie sind klimatisch noch rauer als Island, mit noch niedrigeren Temperaturen (oft nur 10 °C bis 13 °C im Sommer) und bieten eine dramatisch grüne und nebelverhangene Landschaft. Dies ist eine Wahl für Reisende, die eine extreme Ruhe und Isolation suchen.
Aktivitäten im ewigen Licht
Die kühlen Temperaturen in Island erlauben stundenlange Erkundungen ohne Hitzeschlag. Der Fokus liegt auf Naturphänomenen:
- Geysire und Wasserfälle: Da die größten Attraktionen (Gullfoss, Geysir, Skógafoss) weitläufig sind, ist die kühle Luft ein Segen.
- Thermalbäder: Auch wenn das Wetter draußen kühl ist, kannst du im warmen Wasser der zahlreichen heißen Quellen oder der berühmten Blauen Lagune entspannen.
- Gletscherwanderungen: Auf den Gletschern wie dem Vatnajökull herrschen das ganze Jahr über Minusgrade.
Budget-Hinweis: Island ist bekannt für hohe Lebenshaltungskosten. Plane ein deutlich höheres Budget für Unterkunft, Verpflegung und Mietwagen ein, als du es vielleicht für Mittelmeerländer gewohnt bist.
4. Großbritannien und Irland: Maritime Milde
Das maritime Klima der Britischen Inseln ist zwar nicht für seine Sonnengarantie bekannt, garantiert aber Abwesenheit von extremer Hitze. Diese Regionen sind ideal für alle, die Kultur, Geschichte und dramatische Küstenlandschaften in milder Umgebung suchen.
Schottland: Highlands und kühle Seen
Schottland, insbesondere die Highlands und die Inseln (Hebriden, Shetland), sind im Sommer kühl und oft windig. Die typischen Sommertemperaturen in Edinburgh oder Glasgow liegen zwischen 17 °C und 21 °C, in den Highlands sind die Werte oft niedriger.
- Die Isle of Skye: Mit ihren mystischen Bergketten (The Quiraing, Old Man of Storr) ist Skye perfekt für Wanderer, die kühle, neblige Atmosphären lieben.
- Die Cairngorms: Schottlands größter Nationalpark bietet hervorragende Wander- und Tierbeobachtungsmöglichkeiten in einer frischen Umgebung.
- Städtereisen: Edinburgh während des berühmten Festivals im August ist belebt, aber dank der küstennahen Lage meist angenehm temperiert.
Achtung Mücken: In den schottischen Highlands können die sogenannten „Midges“ (kleine, stechende Mücken) im Hochsommer zur Plage werden. Gute Abwehrmittel sind hier ein Muss, vor allem in der Dämmerung.
Nordirland und die irische Westküste
Die gesamte Insel Irland ist von der milden, aber feuchten Atlantikluft geprägt. Die Temperaturen steigen im Sommer selten über 20 °C. Die Westküste, bekannt für den Wild Atlantic Way, bietet atemberaubende Klippen, urige Dörfer und eine tief verwurzelte Kultur.
Der Burren und die Cliffs of Moher: Hier weht fast immer ein frischer Wind, der die Lufttemperatur angenehm hält und die Landschaft dramatisch erscheinen lässt. Irland ist ideal für Reisende, die lange Autofahrten, gemütliche Pubs und eine satten Grünton bevorzugen.
5. Weitere kühle Alternativen: Hochgelegene Südeuropa-Ziele und die Ostsee
Auch wenn Südeuropa als Hitzezentrum gilt, gibt es Ausnahmen, oft bedingt durch extreme Höhenlagen oder die Nähe zu kalten Gewässern.
Die Pyrenäen und Kantabrisches Gebirge (Spanien/Frankreich)
Wer nicht auf die südeuropäische Mentalität verzichten möchte, aber die Küstenhitze meiden will, findet in den Pyrenäen Zuflucht. Bergdörfer in Andorra oder in den spanischen Regionen Aragón und Katalonien bieten kühle Nächte und moderate Tagestemperaturen (18 °C bis 25 °C).
Besonders die baskische und galizische Küste (Nordspanien), beeinflusst durch den Atlantik, sind im Sommer deutlich kühler als die Mittelmeerküste (typischerweise 20 °C bis 24 °C).
Ostsee und Polnische Seenplatte
Die deutsche, polnische und baltische Ostseeküste (z.B. Rügen, Usedom oder Danzig/Gdańsk) sind eine gute Wahl für Reisende, die Strand und gemäßigtes Klima kombinieren möchten. Die Wassertemperaturen sind zwar kühler als im Mittelmeer, aber die Lufttemperaturen überschreiten selten 26 °C. Ein großer Vorteil ist die einfache Anreise für Reisende aus Deutschland.
Planung und Budget: So gestaltest du deinen Sommer ohne Hitzestress
Die kühlen Destinationen erfordern oft eine andere Art der Planung als die üblichen Strandurlaube. Die Herausforderungen sind meist nicht die Hitze, sondern die Wetterbeständigkeit und die Kosten.
Budgetplanung für kühle Regionen
Viele der oben genannten Regionen (Skandinavien, Island, Schweiz) gelten als hochpreisig. Es ist ratsam, frühzeitig zu buchen und gegebenenfalls auf Selbstverpflegung zu setzen, um das Budget zu schonen.
- Island und Schweiz: Eher hohes Budget erforderlich. Alle Dienstleistungen, Lebensmittel und Unterkünfte sind teuer. Camping oder Hostels helfen, Kosten zu senken.
- Norwegen und Schweden: Mittleres bis hohes Budget. Besonders Alkohol und Restaurantbesuche sind teuer. Die Nutzung des Jedermannsrechts (Wildcampen) in Schweden und Norwegen spart Übernachtungskosten.
- Irland, Schottland und Ostsee: Mittleres Budget. Flugreisen können günstig sein, aber die Kosten für Hotels und Mietwagen sind im Sommer (Hauptsaison) erhöht.
Tipp zur Hochsaison: Da der Sommer in kühlen Regionen die Hauptreisezeit ist (wegen der besten Wetterbedingungen und der Mitternachtssonne), sind Preise und Verfügbarkeit von Juni bis August am höchsten. Buche Flüge und Unterkünfte mindestens 6 Monate im Voraus, wenn möglich.
Packliste für moderate Sommertemperaturen
In den kühlen Sommerdestinationen ist das Zwiebelprinzip der Schlüssel. Egal, ob du in Island, Schottland oder den Alpen unterwegs bist, du brauchst Kleidung für Sonne, Wind und Regen.
- Wasserdichte und winddichte Jacke: Ein absolutes Muss. Sie sollte atmungsaktiv sein.
- Mehrere Schichten: Merino- oder Funktionsunterwäsche, Fleece- oder Midlayer-Jacke.
- Stabile Wanderschuhe: Viele Touren sind matschig oder felsig. Wasserdichte Schuhe sind essenziell.
- Mütze und Handschuhe: Selbst im Juli können diese in den frühen Morgenstunden oder in den Bergen nützlich sein.
- Sonnenschutz: Trotz der Kühle ist die UV-Strahlung, besonders in den Bergen oder am Meer, sehr stark.
Fazit: Dein Plan für den perfekten Cool-Down-Urlaub
Wenn du diesen Sommer die Hitze vermeiden und stattdessen die belebende Frische der Natur genießen möchtest, stehen dir zahlreiche fantastische Ziele offen. Von den dramatischen Fjorden Norwegens bis zu den nebligen Highlands Schottlands – kühler Urlaub bedeutet nicht weniger Abenteuer, sondern eher mehr Möglichkeiten für aktive Erholung.
Egal, ob du dich für die hohen Kosten Islands oder die lokale Nähe der Alpen entscheidest, der Schlüssel zur perfekten Reiseplanung liegt in der Flexibilität und der Vorbereitung auf wechselhaftes Wetter. Rechne immer mit vier Jahreszeiten an einem Tag.
Für wen eignen sich diese kühlen Reiseziele?
- Aktivurlauber: Die Temperaturen sind ideal für ausgiebige Wanderungen, Radtouren und Trekking.
- Naturliebhaber: Skandinavien und Island bieten einzigartige Phänomene wie die Mitternachtssonne und beeindruckende geologische Wunder.
- Ruhesuchende: Fernab des mediterranen Strandtrubels findest du hier oft tiefere Ruhe und Gelassenheit.
Beginne heute mit der Planung und genieße einen Sommer, in dem der Gedanke an eine leichte Jacke eine willkommene Abwechslung zur Hitzewelle darstellt.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Wann ist die beste Zeit für eine Reise nach Skandinavien, um die Hitze zu meiden?
Die Monate Juni, Juli und August bieten die höchsten Temperaturen und die meisten Sonnenstunden. Wenn du die geringste Hitze willst, aber trotzdem von langen Tagen profitieren möchtest, ist Anfang Juni oder Ende August ideal. Die Durchschnittstemperaturen liegen dann meist zwischen 15 °C und 20 °C, ideal für Sightseeing und Naturerlebnisse.
Wie warm wird das Wasser an der Ostseeküste im Hochsommer?
Die Wassertemperaturen an der deutschen oder polnischen Ostseeküste sind deutlich kühler als im Mittelmeer. Im Hochsommer (Juli/August) erreichen die flacheren Küstenabschnitte typischerweise 18 °C bis 22 °C, wobei dies stark von der Sonneneinstrahlung und den Windverhältnissen abhängt.
Ist Island im Sommer wirklich günstig für einen Roadtrip?
Nein, Island ist generell ein hochpreisiges Reiseziel. Die Kosten für Mietwagen, Benzin und vor allem für Unterkünfte und Verpflegung sind hoch, besonders während der Hauptsaison im Sommer. Um das Budget zu schonen, empfiehlt es sich, Mahlzeiten selbst zuzubereiten und frühzeitig Campingspots oder Hostels zu buchen.
Welche kühle Region ist für einen Familienurlaub am besten geeignet?
Die Alpenregionen in Österreich und der Schweiz (mit ihren vielen kinderfreundlichen Wanderwegen, Erlebnisstationen und Bergbahnen) sowie Dänemark (mit seinen flachen, fahrradfreundlichen Landschaften und gemäßigten Küsten) sind oft die beste Wahl für Familien, die moderate Temperaturen suchen.
Muss ich in Schottland im Sommer mit viel Regen rechnen?
Ja, in Schottland, insbesondere in den Highlands und an der Westküste, ist das Wetter notorisch unvorhersehbar, und du solltest das ganze Jahr über mit Regen rechnen. Die Menge ist regional unterschiedlich, aber die Luftfeuchtigkeit ist oft hoch. Das positive daran: Der Regen hält die Landschaft grün und die Temperaturen niedrig, ideal für einen kühlen Sommer.
Wie plane ich die Anreise zu den Lofoten in Norwegen am besten?
Die Lofoten sind gut angebunden, aber weit entfernt. Du kannst entweder nach Bodø fliegen und von dort die Fähre nehmen, oder du fliegst direkt nach Harstad/Narvik (Evenes) und mietest dort ein Auto. Eine dritte, zeitaufwendige, aber landschaftlich reizvolle Option ist die Anreise per Hurtigruten-Schiff oder ein langer Roadtrip durch Schweden und Nordnorwegen.
