Spanische Inseln: Die Beste Wahl für Ihren Traumurlaub

spanische insel Bild

Die Wahl des perfekten Reiseziels ist oft der schönste Teil der Planung. Wenn Ihr Blick nach Spanien fällt, stehen Sie vor einem luxuriösen Dilemma: Welche der atemberaubenden spanischen Inseln soll es sein? Ob Sie die feurige Vulkanlandschaft der Kanaren suchen oder die mediterrane Leichtigkeit der Balearen – jede Inselgruppe bietet einzigartige Erlebnisse, Klima und Kultur.

Wir verstehen, dass die Fülle an Möglichkeiten überwältigend sein kann. Viele Reisende fragen sich: Bietet Fuerteventura genug Abwechslung? Ist Mallorca im Winter eine Reise wert? Oder wann genau beginnt die Hochsaison auf Ibiza? Genau diese Fragen beantworten wir Ihnen hier. Dieser tiefgehende Leitfaden dient Ihnen als vertrauenswürdige Grundlage, um die fundierteste Entscheidung für Ihren nächsten unvergesslichen Urlaub zu treffen.

In den folgenden Abschnitten erfahren Sie alles Wichtige über die beste Reisezeit, die einzigartigen Charakteristika der wichtigsten Inseln, detaillierte Kostenfaktoren und praktische Tipps für eine reibungslose Reiseplanung. Wir helfen Ihnen dabei, Ihre ideale spanische Insel zu finden – realistisch, ehrlich und inspirierend.

Kanaren vs. Balearen: Wo liegt der Unterschied?

Spanien besitzt zwei Hauptinselnketten, die sich fundamental unterscheiden. Die Kanarischen Inseln (Kanaren) liegen geografisch näher an Afrika, tief im Atlantik. Die Balearischen Inseln (Balearen) hingegen liegen im westlichen Mittelmeer, unweit der spanischen Ostküste. Diese unterschiedliche Lage definiert Klima, Geologie und die Art des Urlaubs, den Sie erwarten können.

Die Kanaren locken mit einem ganzjährigen warmen Klima, vulkanischen Landschaften und dramatischen Klippen. Die Balearen hingegen punkten mit milden Wintern, heißen Sommern und klassischen mediterranen Stränden, umgeben von Pinienwäldern und Olivenhainen. Die Wahl hängt stark davon ab, wann und was genau Sie erleben möchten.

spanische insel Bild

Der ewige Frühling: Die Besonderheit der Kanarischen Inseln

Die Kanarischen Inseln – bestehend aus Hauptinseln wie Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote – sind bekannt für ihr subtropisches Klima, das oft als „ewiger Frühling“ bezeichnet wird. Dank ihrer Nähe zum Äquator und den kühlenden Passatwinden sind die Temperaturen das gesamte Jahr über erstaunlich konstant. Die Durchschnittstemperaturen liegen selten unter 18 °C oder über 28 °C.

Dies macht die Kanaren zur idealen Destination für alle, die dem europäischen Winter entfliehen möchten. Die vulkanische Entstehung prägt die Landschaften. Sie finden hier schwarze Sandstrände, riesige Vulkankrater (wie den Teide auf Teneriffa) und einzigartige Lorbeerwälder (etwa auf La Gomera).

  • Geografie: Vulkanisch, bergig, dramatische Küstenlinien.
  • Klima: Subtropisch, ganzjährig mild und sonnig. Geringe Temperaturschwankungen.
  • Beste Reisezeit: Ganzjährig, insbesondere Oktober bis Mai für Wärme und Sonne, wenn Europa kalt ist.

Mediterrane Vielfalt: Die Balearischen Inseln im Überblick

Die Balearen umfassen die beliebten Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza und die kleine Formentera. Sie sind der Inbegriff des klassischen Mittelmeerurlaubs. Die Inseln sind flacher, grüner (besonders Mallorca und Menorca) und bieten die berühmten, hellen Sandstrände und türkisfarbenen Buchten, die wir mit dem Mittelmeer verbinden.

Das Klima ist typisch mediterran: heiße, trockene Sommer und milde, aber feuchtere Winter. Die Hochsaison liegt klar zwischen Juni und September. In dieser Zeit sind die Wassertemperaturen ideal zum Baden, aber die Preise und Besucherzahlen erreichen ihren Höhepunkt. Die Vor- und Nachsaison (April/Mai und Oktober) sind perfekt für Aktivurlauber wie Radfahrer und Wanderer.

  • Geografie: Mediterran, hügelig, karstiges Gestein, viele Pinienwälder.
  • Klima: Mediterran. Heiße Sommer, kühle Winter. Klare Saisonalität.
  • Beste Reisezeit: Mai bis Juni oder September bis Oktober (ideales Wetter, weniger überlaufen); Juli und August (klassischer Badeurlaub, sehr heiß).

Klima-Vergleich: Wann ist die beste Reisezeit für welche Gruppe?

Die Entscheidung zwischen Kanaren und Balearen hängt maßgeblich von Ihren Prioritäten bezüglich der Reisezeit ab:

Monat Kanaren (z.B. Gran Canaria) Balearen (z.B. Mallorca) Empfehlung
Januar–März Warm (18–22 °C), sonnig, ideal zum Überwintern. Kühl (10–15 °C), unbeständig, ideal für Kultur/Radfahren. Kanaren: Flucht vor der Kälte.
April–Mai Sehr angenehm (20–24 °C), ideal für Wandern und Baden. Angenehm warm (18–22 °C), gute Strömung für Aktivurlaub. Beide: Ideale Vor-Saison, geringere Preise.
Juni–September Heiß (25–28 °C), trocken, perfektes Badewetter. Sehr heiß (28–35 °C), Hochsaison, ideal für Strand und Party. Balearen: Klassischer Sommerurlaub.
Oktober–Dezember Warm (22–26 °C), perfektes Badewetter, Hochsaison für Überwinterer. Mild (15–20 °C), kühler, aber noch gut für Sightseeing. Kanaren: Garantierte Spätsommersonne.

Praktischer Tipp: Bedenken Sie bei der Wahl der spanische insel auch die regionalen Mikroklimata. Auf Teneriffa ist der Süden deutlich trockener und sonniger als der grüne Norden. Auf Mallorca ist die Serra de Tramuntana im Winter oft regenreicher und kühler als die südlichen Küstenregionen.

Die Top 5 Kanarischen Inseln im Detail

Die Kanaren sind vulkanischen Ursprungs und jede Insel hat einen eigenen Charakter, der auf unterschiedliche Bedürfnisse von Reisenden zugeschnitten ist. Von der Massentourismus-Infrastruktur bis zur unberührten Natur – die Vielfalt ist enorm.

Teneriffa: Gigantische Vulkane und vielseitige Strände

Teneriffa ist die größte der Kanarischen Inseln und bietet die größte Bandbreite an Aktivitäten. Sie ist berühmt für den Pico del Teide, den höchsten Berg Spaniens (3.715 m), dessen Nationalpark ein UNESCO-Weltkulturerbe ist. Die Insel teilt sich klar in den sonnigen, touristisch erschlossenen Süden (Playa de las Américas, Los Cristianos) und den grüneren, traditionelleren Norden (Puerto de la Cruz, La Orotava).

Was Sie sehen müssen:

  • Wandern im Teide-Nationalpark (Achtung: Genehmigung für den Gipfel nötig).
  • Die bizarren Klippen von Los Gigantes.
  • Das koloniale Flair von La Laguna.
  • Wal- und Delfinbeobachtungstouren vor der Südwestküste.

Mini-Szenario: Max (45), ein begeisterter Wanderer aus München, plant im Februar eine Flucht aus der Kälte. Er wählt Teneriffa, da er morgens bei 20 °C auf dem Teide wandern kann und am Nachmittag im warmen Süden am Strand entspannt. Die Infrastruktur ist ausgezeichnet, und die Mietwagenpreise außerhalb der absoluten Hauptsaison sind moderat.

Gran Canaria: Kontinente im Miniaturformat

Gran Canaria wird oft als „Miniaturkontinent“ bezeichnet, da es auf relativ kleinem Raum eine unglaubliche Vielfalt an Ökosystemen bietet. Von den goldenen Dünen von Maspalomas im Süden bis zu den grünen Kiefernwäldern und steilen Schluchten im Zentrum – hier gibt es viel zu entdecken.

Die Insel ist ideal für Familien und all jene, die sowohl Entspannung am Strand als auch lebendige Stadtkultur (Las Palmas de Gran Canaria) suchen. Der Süden ist ganzjährig trocken und sonnig, während die höheren Lagen kühlere Luft für Wanderungen bieten.

  • Aktivitäten: Surfen und Windsurfen (besonders im Osten), Golfen, Erkundung der Bergdörfer (z.B. Teror).
  • Must-See: Die Dunas de Maspalomas, das historische Vegueta-Viertel in Las Palmas und der Roque Nublo.

Fuerteventura und Lanzarote: Paradiese für Wassersportler

Wenn Sie eine spanische insel suchen, die primär von Wind, Wellen und Lava geprägt ist, sind Fuerteventura und Lanzarote die richtige Wahl. Beide Inseln sind trockener und windiger als Teneriffa oder Gran Canaria, was sie zu Hotspots für Wassersportler macht.

Fuerteventura: Bekannt für die längsten Sandstrände der Kanaren. Die Strände von Cofete oder Sotavento sind legendär. Die Insel ist relativ flach und windig, was sie ideal zum Wind- und Kitesurfen macht. Die Atmosphäre ist entspannter und ruhiger als auf den größeren Nachbarn.

Lanzarote: Die Insel des Künstlers César Manrique. Lanzarote besticht durch ihre einzigartige Ästhetik, die Vulkankunst, weiße Häuser und eine strikte Bauordnung vereint. Der Timanfaya-Nationalpark mit seiner Mondlandschaft ist ein absolutes Highlight. Perfekt für Kulturinteressierte, die eine beeindruckende, surreal anmutende Natur erleben möchten.

Die Top 4 Balearischen Inseln und ihre Charakteristika

Die Balearischen Inseln bieten für jeden Geschmack etwas, von der lebhaften Hauptstadt Mallorcas bis zur hedonistischen Energie Ibizas oder der tiefen Ruhe Menorcas.

Mallorca: Die Alleskönnerin zwischen Kultur und Badeurlaub

Mallorca ist die größte und vielseitigste der Balearen und bietet weit mehr als die bekannten Touristenorte. Die Insel ist ein perfekter Mix aus beeindruckender Gebirgslandschaft (Serra de Tramuntana), malerischen Dörfern (Valldemossa, Deià) und der pulsierenden Hauptstadt Palma.

Mallorca hat sich in den letzten Jahren erfolgreich als Ganzjahresziel für sportliche Aktivitäten etabliert. Im Frühling und Herbst strömen Radfahrer und Wanderer hierher, um das milde Wetter zu nutzen. Die beste Reisezeit für reinen Badeurlaub ist definitiv zwischen Juni und September, wobei die Wassertemperatur im September oft am angenehmsten ist.

  • Wandern & Radfahren: Perfekt im Frühling (März–Mai), wenn die Mandelbäume blühen.
  • Kulturelles Zentrum: Palma de Mallorca mit der Kathedrale La Seu und dem charmanten Altstadtviertel.
  • Strandvielfalt: Von langen Sandstränden im Süden (Es Trenc) bis zu versteckten Felsbuchten (Calas) im Osten und Norden.

Ibiza und Formentera: Party-Hotspot vs. Ruheoase

Ibiza hat weltweit den Ruf als Party-Hauptstadt des Mittelmeers, doch die Insel hat auch eine überraschend ruhige und natürliche Seite. Der Norden Ibizas ist ideal für Yoga-Retreats und entspannte Ferien, fernab der großen Clubs im Süden und Westen (San Antonio, Playa d’en Bossa).

Die beste Zeit für das Nachtleben ist der Sommer (Juni bis September), wobei die Saison mit den legendären „Opening Parties“ beginnt und mit den „Closing Parties“ endet.

Formentera: Nur eine kurze Fährfahrt von Ibiza entfernt, ist Formentera die kleine Schwester und das Kontrastprogramm. Hier finden Sie karibisch anmutende, türkisfarbene Gewässer und unberührte Naturreservate. Autofahren ist hier unnötig; Fahrräder und Roller sind die bevorzugten Transportmittel. Formentera ist perfekt für einen Tagesausflug von Ibiza oder einen entspannten, gehobenen Badeurlaub.

Menorca: Das entspannte Juwel der Balearen

Menorca ist ideal für Reisende, die Ruhe, Naturschutz und authentisches Balearen-Flair suchen. Die Insel wurde von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt und legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und den Schutz ihrer Küsten. Die Strände (Calas) Menorcas sind oft schwer zugänglich und belohnen Besucher mit unglaublicher Schönheit.

Menorca ist deutlich weniger touristisch erschlossen als Mallorca und Ibiza. Es eignet sich hervorragend für:

  • Familien: Die flachen Strände und die ruhige Atmosphäre sind ideal für Kinder.
  • Kulturliebhaber: Die Hauptstadt Mahón und die historische Stadt Ciutadella bieten charmante Altstädte.
  • Wanderer: Der Camí de Cavalls, ein historischer Küstenpfad, umrundet die gesamte Insel.

Reisezeit Menorca: Vermeiden Sie Juli und August, wenn Sie absolute Ruhe suchen, da dann auch viele spanische Familien dort Urlaub machen. Mai, Juni und September sind ideal.

Reiseplanung & Praktische Tipps: So gelingt die Buchung

Eine fundierte Reiseplanung beginnt mit dem Verständnis der Logistik und der realistischen Kostenschätzung. Die spanischen Inseln sind in Bezug auf Preise, Anreise und Unterkunft sehr unterschiedlich.

Budgetplanung: Was kostet ein Urlaub auf den spanischen Inseln?

Die Kosten für einen Inselurlaub in Spanien sind stark saison- und zielabhängig. Generell gilt: Balearen in der Hauptsaison (Juli/August) sind teurer als die Kanaren, da die Nachfrage nach Mittelmeer-Badeurlaub in dieser Zeit am höchsten ist. Die Kanaren bieten dank der ganzjährigen Verfügbarkeit von Flügen oft stabilere Preise, die im Winter jedoch leicht ansteigen, wenn die Nachfrage von Überwinterern steigt.

Wir unterteilen die Kosten in drei Kategorien, basierend auf einer Woche Urlaub für zwei Personen:

Kostenfaktor (pro Woche) Budget (einfach, Selbstverpflegung) Mittelklasse (3* Hotel, Mietwagen) Premium (4*+ Resort, Aktivitäten)
Flüge (DACH) 300–500 € 400–700 € 500–1000 € (Je nach Saison/Destination)
Unterkunft (7 Nächte) 400–700 € (Appartement) 800–1400 € (Hotel mit Frühstück) 1500–3500+ € (Luxus-Resort/Finca)
Verpflegung & Aktivitäten 300–500 € 600–900 € 1000–1500+ €
Gesamt (Richtwert) 1000–1700 € 1800–3000 € 3000–6000+ €

Spar-Tipp: Wenn Sie Flexibilität bei der Reisezeit haben, buchen Sie die Balearischen Inseln im Mai oder Oktober, um erhebliche Preisvorteile bei Flügen und Unterkünften zu erzielen, ohne auf gutes Wetter verzichten zu müssen. Bei den Kanaren sind die Monate Juni und September oft die günstigsten, da der europäische Sommerurlaub beginnt, aber die Temperaturen noch nicht ihren Höchststand erreicht haben.

Anreise und Mobilität vor Ort: Flug, Fähre und Mietwagen

Die Anreise zu den spanischen Inseln ist dank zahlreicher Direktflüge von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus unkompliziert. Die größten Flughäfen (Palma de Mallorca, Gran Canaria, Teneriffa Süd) werden ganzjährig bedient.

Flüge: Vergleichen Sie immer die Preise von Linienfluggesellschaften und Low-Cost-Carriern. Frühbuchungen sind vor allem für die Hochsaison der Balearen unerlässlich.

Mobilität vor Ort:

  • Mietwagen: Auf den Kanaren (besonders Teneriffa, Gran Canaria) und auf Mallorca ist ein Mietwagen fast unerlässlich, um die Inselvielfalt zu erleben. Buchen Sie diesen unbedingt im Voraus, da die Verfügbarkeit in der Hochsaison begrenzt und teuer ist.
  • Öffentliche Verkehrsmittel: Gut ausgebaut in den Hauptstädten (Palma, Las Palmas), aber das Erreichen abgelegener Strände und Dörfer ist oft nur mit dem Auto möglich.
  • Inselhopping: Die Balearischen Inseln sind durch schnelle Fähren gut verbunden (z.B. Ibiza nach Formentera). Auch auf den Kanaren gibt es Fährverbindungen, die allerdings aufgrund der größeren Distanzen und des Atlantiks teurer sein können und oft länger dauern.

Sicherheit und Gesundheit: Wichtige Hinweise für Reisende

Spanien ist generell ein sehr sicheres Reiseland. Dennoch sollten Sie grundlegende Sicherheitsvorkehrungen treffen, besonders in belebten Touristengebieten.

Gesundheit und Versicherung:

  • Da Spanien Mitglied der EU ist, sind Sie durch die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) abgedeckt. Dennoch wird dringend empfohlen, eine private Reisekrankenversicherung abzuschließen, die auch Rücktransporte abdeckt.
  • Sonnenschutz ist auf allen spanischen Inseln das A und O, insbesondere auf den Kanaren, wo die Sonne das ganze Jahr über intensiv scheint.

Sicherheitslage: Beachten Sie in den belebten Zentren Mallorcas und Ibizas die üblichen Vorsichtsmaßnahmen gegen Taschendiebstahl. Auf den Wanderwegen in der Tramuntana (Mallorca) oder im Teide-Nationalpark (Teneriffa) sollten Sie nie ohne ausreichend Wasser und geeignetes Schuhwerk aufbrechen. Informieren Sie sich vorab über eventuelle Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes, auch wenn diese für die spanischen Inseln meist sehr niedrig sind.

Erlebniswelten: Aktivitäten jenseits des Strandes

Die spanische insel ist so viel mehr als nur Sonne und Sand. Sie bieten reichhaltige Natur, tief verwurzelte Kultur und einzigartige Möglichkeiten für aktive Erholung.

Wandern und Naturerlebnisse (Teneriffa, La Palma, Mallorca)

Für Naturliebhaber sind die spanischen Inseln ein Paradies, besonders in der Nebensaison. Die Top-Ziele für Wanderer sind:

Mallorca (Serra de Tramuntana): Dieses UNESCO-Weltkulturerbe bietet spektakuläre Routen entlang der Westküste. Der Trockensteinmauerweg (GR 221) ist ein Highlight, das durch Olivenhaine, Steineichenwälder und charmante Bergdörfer führt.

Teneriffa (Anaga-Gebirge): Während der Teide die alpine Wanderung bietet, lockt das Anaga-Gebirge im Nordosten mit prähistorisch anmutenden, nebelverhangenen Lorbeerwäldern. Die Pfade sind feucht und schattig – ein idealer Kontrast zum trockenen Süden.

La Palma – La Isla Bonita: Wenn Sie eine Kanaren-Insel suchen, die fast ausschließlich auf Naturtourismus setzt, ist La Palma Ihre Wahl. Die Caldera de Taburiente, ein riesiger Erosionskrater, bietet einige der anspruchsvollsten und lohnendsten Wanderungen Europas. Die Insel ist zudem dank ihrer klaren Luft ein beliebtes Ziel für Sternenbeobachter.

Kulturelle Highlights und Gastronomie

Die spanischen Inseln sind reich an Geschichte, die sich in ihren Hauptstädten, der Architektur und natürlich der Küche widerspiegelt.

Mallorca und die katalanische Verbindung: Auf Mallorca und Ibiza spürt man den katalanischen Einfluss. Besuchen Sie die Markthallen (z.B. Mercat de l’Olivar in Palma) und probieren Sie lokale Spezialitäten wie Sobrassada (eine luftgetrocknete Wurst) oder die berühmte Süßspeise Ensaimada.

Kanarische Kochkunst: Die kanarische Küche ist stark von Lateinamerika und Afrika beeinflusst, weniger von der iberischen Halbinsel. Die Basis bilden Papas Arrugadas (Runzelkartoffeln) mit den würzigen Saucen Mojo Rojo und Mojo Verde. Meeresfrüchte sind überall exzellent.

Lanzarote – Kunst und Architektur: Die Insel ist ein lebendiges Museum für die Werke César Manriques. Seine harmonische Integration von Kunst und Natur (z.B. Jameos del Agua, Mirador del Río) ist ein kulturelles Muss und zeigt, wie nachhaltiger Tourismus und Ästhetik verschmelzen können.

Der Charakter der spanischen Inseln im schnellen Überblick

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir die Hauptinseln nach den gängigsten Reiseprioritäten zusammengefasst:

  • Für Badeurlauber & Familien (Hochsaison): Mallorca (Süden), Gran Canaria (Süden), Menorca.
  • Für Party & Lifestyle: Ibiza (Süden), Mallorca (El Arenal/Magaluf).
  • Für Wanderer & Naturliebhaber (Nebensaison): Mallorca (Tramuntana), La Palma, Teneriffa (Norden).
  • Für Wassersportler (Wind/Kite): Fuerteventura (besonders die Ostküste).
  • Für Überwinterer & Ganzjahres-Sonne: Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote.
  • Für Ruhe und Entspannung: Menorca, Formentera, El Hierro, La Gomera.

Persönliche Erfahrung: Ich erinnere mich an einen Trip im April nach Mallorca. Während die Strände noch leer waren und das Wasser zu kalt zum Baden, war es die perfekte Zeit, um mit dem Rennrad durch die blühende Landschaft der Tramuntana zu fahren. Die Kombination aus blühenden Feldern und der frischen Meeresbrise ist unschlagbar und zeigt, wie vielseitig die Insel außerhalb der Hochsaison ist.

spanische insel Thema Bild

Fazit: Ihre Trauminsel wartet auf Sie

Die spanische insel bietet eine unglaubliche Bandbreite an Möglichkeiten, egal ob Sie Entspannung unter der mediterranen Sonne suchen oder Abenteuer in vulkanischen Landschaften. Der Schlüssel zu Ihrer perfekten Reise liegt darin, Ihre Prioritäten mit dem Charakter der jeweiligen Insel abzugleichen.

Wenn Sie Wärme und Sonne garantieren möchten und im europäischen Winter reisen, sind die Kanaren mit ihrem „ewigen Frühling“ die unschlagbare Wahl. Sollten Sie den klassischen, heißen Mittelmeersommer bevorzugen, gespickt mit Kultur und einfacher Erreichbarkeit, dann ist eine der Balearischen Inseln die beste Adresse.

Wir hoffen, dieser detaillierte Vergleich hilft Ihnen, nicht nur eine Insel zu finden, sondern das ideale Reiseerlebnis zu planen. Beginnen Sie jetzt mit der Buchung Ihrer Flüge und Unterkünfte, denn die besten Angebote sichern Sie sich lange vor der Saison. Packen Sie Ihren Koffer – Ihr unvergesslicher Urlaub auf einer spanische insel ist zum Greifen nah!

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zu den Spanischen Inseln

Welche spanische Insel ist am wärmsten im Winter?

Die Kanarischen Inseln sind im Winter am wärmsten, da sie südlich der Balearischen Inseln liegen und näher am Äquator. Insbesondere der Süden von Gran Canaria, Teneriffa und Lanzarote bietet garantiert milde Temperaturen zwischen 18 °C und 24 °C, perfekt zum Überwintern und Wandern.

Wann ist die günstigste Reisezeit für die Balearen?

Die günstigste Reisezeit für die Balearischen Inseln (Mallorca, Ibiza, Menorca) ist die absolute Nebensaison, also von November bis März (außer Weihnachten/Neujahr). Wenn Sie gutes Wetter bei niedrigen Preisen suchen, sind die Schultermonate April/Mai und Oktober ideal, da die Flug- und Hotelpreise sinken, aber die Temperaturen noch angenehm sind.

Ist Inselhopping auf den Kanaren oder Balearen einfacher?

Inselhopping ist auf den Balearen einfacher und schneller, da die Distanzen zwischen Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera relativ kurz sind und durch schnelle Fähren gut abgedeckt werden. Das Inselhopping auf den Kanaren ist aufgrund der größeren Entfernungen und des benötigten Atlantik-Transports logistisch aufwendiger und teurer.

Welche spanische Insel ist am besten für einen reinen Strandurlaub geeignet?

Fuerteventura auf den Kanaren bietet die längsten und feinsten Sandstrände, ideal für lange Strandspaziergänge und Wassersport. Auf den Balearen punkten Mallorca (Es Trenc) und Formentera mit ihren karibisch anmutenden, türkisfarbenen Gewässern und hellen Sandstränden.

Welche Insel ist die beste für Kultur und Sightseeing?

Mallorca bietet die reichste Mischung aus Kultur, mit der beeindruckenden Hauptstadt Palma und den historischen Bergdörfern. Auf den Kanaren ist Lanzarote aufgrund des starken architektonischen und künstlerischen Einflusses von César Manrique die Top-Wahl für Kulturliebhaber.

Wie lange im Voraus sollte ich meine Reise auf die spanische Insel buchen?

Für die Hauptsaison (Juni–September auf den Balearen; Weihnachten/Neujahr auf den Kanaren) sollten Sie Flüge und Unterkünfte mindestens 6 bis 9 Monate im Voraus buchen, um die besten Preise und die größte Auswahl zu erhalten. Für die Nebensaison genügen oft 3 bis 4 Monate Vorlauf.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert